Low Flight Areas: Download-Datei & Interview

Die Bundeswehr hat sogenannte Low Flight Areas (LFA) für militärischen Tiefflug wieder aktiviert. Viele Gleitschirm- und Hängegleiterpiloten fragen sich deshalb: Müssen wir künftig häufiger mit militärischen Jets im Tiefflug rechnen?

In Abstimmung mit der Bundeswehr stellen wir Dateien zu den Low Flying Areas (LFA) zum Download als kml-Datei und gpx-Datei auf unserer Homepage bereit. 
Helmut Bach ist Ansprechpartner zum Thema und steht in engem Kontakt zur Bundeswehr. Bei Fragen stehen wir euch gerne per Mail unter flugbetrieb@dhvmail.de zur Verfügung.


 

Interview

In einem aktuellen Video spricht DHV-Mitarbeiter Michael Bender mit Lars Iwersen, Eurofighter-Pilot und Flugsicherheitsoffizier der Bundeswehr am Standort Neuburg in Bayern. Das Gespräch ordnet ein, welche Bedeutung die LFA tatsächlich für den zivilen Luftsport haben und welche Regeln für den militärischen Tiefflug gelten.

Dabei geht es unter anderem um die Frage, warum die Low Flight Areas wieder eingeführt wurden und wie tief militärische Luftfahrzeuge dort tatsächlich fliegen dürfen. Außerdem erläutert Lars Iwersen, welche zeitlichen und organisatorischen Einschränkungen gelten und welche realistischen Auswirkungen sich daraus für den Gleitschirm- und Hängegleiterflug ergeben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Planung militärischer Tiefflugrouten. Das Interview erklärt, welche Rolle dabei Instrumente, Fluginformationsdienste (FIS), OGN oder Live-Tracking spielen und wie diese Informationen auch für Luftsportler relevant sein können. Zudem wird thematisiert, wie sich gefährliche Annäherungen vermeiden lassen und wie gut Gleitschirme aus dem Cockpit eines Eurofighters überhaupt sichtbar sind. Auch der militärische Hintergrund von Tiefflugtraining wird erklärt.

Ziel des Gesprächs ist es, militärische und zivile Fliegerei näher zusammenzubringen und das gegenseitige Verständnis zu stärken. Transparenz und Kommunikation sind wichtige Bausteine für mehr Sicherheit im gemeinsam genutzten Luftraum.