Brutzeit beginnt: Rücksicht auf Wildtiere

Mit den ersten guten Flugtagen beginnt auch für viele Wildtiere eine sensible Zeit: Greifvögel und Raufußhühner starten in die Brut- und Aufzuchtphase, und viele andere Tiere haben den Winter mit reduzierten Energiereserven überstanden. In höheren Lagen liegt teilweise noch Schnee. Werden Wildtiere wie Gämsen oder Steinböcke aufgeschreckt, fliehen sie häufig in steiles oder tief verschneites Gelände – das kostet sie viel Energie. 

Um sie in dieser Zeit möglichst wenig zu stören, hilft es, auf ausreichenden Abstand zu achten, Mindestflughöhen einzuhalten und Schutzzonen zu respektieren.

In vielen Fluggebieten gibt es rund um Horste Schutzzonen oder zeitweise Einschränkungen, etwa zum Schutz von Greifvögeln (z. B. Steinadler, Falken oder Uhu) oder von Raufußhühnern wie dem Birkhuhn. Bitte informiert euch daher vor dem Start über Hinweise und aktuelle Regelungen der Geländehalter – zum Beispiel auf den Geländetafeln vor Ort oder in der DHV-Geländedatenbank.

Ein Hinweis aus der Praxis: Zeigt ein Adler den sogenannten Girlandenflug (ein wellenförmiges Auf und Ab), ist das meist eine Warnung. In diesem Fall am besten sofort Abstand vergrößern und die Flugroute anpassen. Mit etwas Rücksicht lassen sich solche Situationen meist leicht vermeiden.

Weiterführende Informationen rund ums Thema Natur und Fliegen haben wir hier für euch zusammengestellt.