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Deutscher Hängegleiterverband e.V.

DHV

DHV-XC-Blog Saison 2015

Ihr habt interessante Flüge aus den letzten 14 Tagen entdeckt, die wir verpasst haben?
Mailt unserer Redaktion: blog@xc.dhv.de

Uli am 02.08. mit teils 2500m über Grund
Deutsche Meisterschaft im Drachenfliegen
Robert Haugg am 06.08. beim 200 km FAI Flug vom Speikboden
Abends in der Nähe von Lofer am 07.08. kurz vor Torsten Hahnes Zuhause
Kurz vor der Nordseeküste
Abgleiten zum Fuße der Grente
Robert Schaller auf 200 km FAI unter EN-A
Schwarzwald am 21.08.
Rekordjagd von Cottbus unterwegs mit Segelflieger Wettbewerb am 22.08.

25.08.2015

Sommerträume im August

Angefangen mit dem 2 ten August in Mitteldeutschland flog Ulrich Klebel in seiner Heimat vom Kreuzberg an Frankfurt vorbei. Die hohe Basis von zum Teil 2700m ließen ihn immer weider 2500m über dem Boden weiter gleiten. Nach 7:35 h hatte er 185 km zurück gelegt und landete hinter Worms mit seinem Alpina 2.

Der 5 te August brachte für die Wettbewerbspiloten der German Open (Starre) im Alten Lager gutes Wetter für eine 170 km große Aufgabe (Flaches Dreieck). Das größte Dreieck im DHV-XC flog Detlev Hoffmann mit 175 km von dort.

Ab dem 6 ten August ging es dann auch in den Alpen für die Urlauber los. Der Tag brachte sowohl in der Schweiz (Urs Haari 250 km FAI Mentor 4), auf der Alpen Nordseite südlich von Salzburg (Christopher Friedel 290 km FAI Atos VR + Bernhard Peßl 240 km FAI Mentor 4), als auch in dem für diese Jahreszeit bekanntem Südtirol (Oliver Teubert 230 km FAI Cayenne 5) beste Bedingungen.

Tags darauf legte Christopher Friedel noch einen nach und flog ein 316 km FAI vom Stubnerkogel am Hauptkamm ins Inntal bei Kufstein, weiter über Bischofshofen bis zum Grimming und am Nachmittag noch eben eine Platzrunde über Greifenburg auf der Alpen Südseite. Nach bereits 8 h landete er in der Nähe von Spittal an der Drau.
Durch die tiefe Basis auf der Südseite entschied sich Torsten Hahne für eine andere Route von der Grente aus. Seinen Flug, welcher bei ihm Zuhause im Berchtesgadenerland endete filmte er und zeigt uns dadurch die beeindruckende Alpenhauptkammquerung auf Vimeo

Am 9ten August gelang Ingmar Lautenschläger ein Flug im hohen Norden. Vom Flugplatz Kleinkummerfeld bis an die Nordseeküste (100 km Distanz) flog er und verwirklichte sich damit seinen Sommertraum.

Der 11te August war dann sogar einer der Hammertage des Jahres. Im DHV-XC wurden 19 Flüge mit Distanzen über 200 km eingereicht. Den weitesten Flug schaffte der österreicher Alexander Robé mit 268 km FAI von der Grente. Dicht gefolgt von den deutschen Piloten Dietmar Siglbauer (264 km) und dem youngstar Daniel Fischer (263 km).
Ebenfalls erwähnenswert ist der Flug von Robert Schaller unter einem EN-A Schirm von Nova. Mit dem Prion 3 legte er eine FAI Dreiecks Strecke von 210 km zurück. Ihm gelang damit der bislang punktbeste Flug mit einem LTF-A-Schirm. Der 25-jährige Nova-Teampilot startete ebenfalls an der Grente in Südtirol. Er landete nach 8:43 Stunden nahe Sankt Martin im Gadertal. Die Story hält seine Erlebnisse schön fest.

Tags darauf mussten alle Streckenpiloten nochmals antreten. Raphael Wolter erflog den Tagessieg mit 269 km. Gefolgt vom Vortaggessieger Alexander Robé mit 267 km FAI und dem 23 jährigen deutschen Tim Huber (264 km).

Ab dem 20 ten August ging es dann wieder in Norddeutschland weiter. Der Tag war ein Cottbus Tag vom feinsten. Matthias Kothe (195 km), Hagen Walter (194 km) und Martin Serner (190 km) zeigten gemeinsam was möglich war und landeten alle Nähe Magdeburg.

Für den Schwarzwald schon fast zu spät gab der 21 te August beste Bedinungen für zwei große FAI Dreiecke. Roland Wöhrle und Jochen Zeyher starteten vom Kandel und flogen 239 und 238 km FAI Dreiecke. Roland war mit seinem Turmlosen zunächst Richtung Oppenau geflogen und querte dann rüber zur Schwäbischen Alb. Jochen unter seinem Atos VR setzte den ersten Wendepunkt direkt bei Tuttlingen und flog dann Richtung Freudenstadt weiter. Erst beim letzten Wendepunkt zurück im Südschwarzwald begegneten sie sich kurz und landeten getrennt von einander nähe Freiburg.

Rekordverdächtig ging es am 22 ten August weiter. Tagessieg holte sich Dirk Ripkens mit 360 km und knapp dahinter Reinhard Pöppl mit 355 km Oneway vom Flugplatz Forst in der Oberpfalz bis zur luxembourgischen Grenze auf gerader Linie unter ihren Atos VR einmal durch Deutschland.
Auch in Cottbus konnte der Tag Rekordnahe genutzt werden! 296 km bis fast nach Hannover schaffte Hagen Walter mit seinem Mantra 6. Cottbus Rekord und vermutlich der dritt weiteste Streckenflug unter einem Gleitschirm über deutschem Boden. Gratulation!

Valerij Volkmann mit Christian Schlägel unterwegs
Valerij schaffte ebenfalls ein 133 km großes FAI Dreieck

01.08.2015

Ferienbeginn

Am 31.07. zeigte Christian Schlägel was in Deutschland möglich sein kann. Ein geplantes 200 km FAI schaffte er fast zu schließen und landete nach 173 km noch rund 26 km vom Windenschleppgelände Siegritz entfernt.
Sein Flug führte Ihn einmal Rund um Bamberg. Zunächst Richtung Coburg, dann einen Abstecher Richung Würzburg und ein gutes Stück gegen den Wind wieder zurück.

Armin auf Tour
Der Blick den Einkorn hinab

27.07.2015

Streckenfenster in Mitteldeutschland

Neuer Fluggebietsrekord vom Einkorn und Armin lässt es nach den Flatlands krachen.

Der 26.07.2015 ließ in Mitteldeutschland zwei spannende Flüge zu. Daniel Fischer schaffte einen 150 km Flug vom mini Einkorn nähe Schwäbisch Hall bis nach Schweinfurt unter seinem Icepeak 8.
Armin Harich ließ es unter dem neuen Cayenne 5 von Skywalk krachen. Einen Tag nach der German Flatlands im Alten lager kreuzte Armin deutlich südlicher auf dem Schleppgelände Nannhausen im Hundsrück auf. Er flog eine Strecke von 217 km bis nordwestlich von Kassel. Ein spannender Bericht und Fotos erwarten Euch im Flugkommentar!

Osterfelder Startbart
Lechtal bei viel Wind vom Osterfelder
abendlicher Kampf aus dem Ötztal
nördlich von Graz

08.07.2015

Hot, hotter, am hottesten!

Der 30.06. war nach langem warten endlich wieder ein Streckenflugtag. Die größte Distanz legte Christopher Friedl unter einem Atos VR zurück. Er startete sein 334 km FAI vom Bischling und landete nach 8:30 h das Dreieck komplett geschlossen wieder in Werfenweng ein.
Ebenfalls beachtlich ist der turmlose Flug von Gerd Dönhuber am selbigen Tage. Er schaffte in der selben Zeit unter seinem LitespeedRX ein 261 km FAI. Am Steinernen Meer abgleitend nutzte er den Tag komplett aus und landete erst um 19:20 Uhr.
Unter den Gleitschirmfliegern war der Osterfelder Hotspot des Tages. Das größte Dreieck flog Uli Wiesmeier mit 250 km, dicht gefolgt von Christoph Bessei mit 249 km. Beide konnten trotz des starken NW-lichen Windes bis 20 Uhr fliegen, schafften aber leider nicht mehr den Sprung über das Inntal um ihre Dreiecke zu schließen.

Am Folgetag ging es heiß weiter. Unter den Starren schaffte Walter Geppert vom Melchboden aus den weitesten Flug. Bis nach St. Moritz und retur raste er mit einem 40 km/h Schnitt die 346 km den Hauptkamm entlang.
Unter den Gleitschirmen kann man den Tag rückwirkend definitiv als Hammertag definieren. Zwölf Piloten schafften die 200 km FAI Marke. Am größten konnte Alois Resinger das Dreieck aufspannen. Von der Grente 266 km und 10:15 h Flugzeit.
Die deutschen fanden sich abermals am Osterfelder ein. Dietmar Siglbauer verteidigte seinen ersten Platz im DHV XC mit 230 km FAI, abermals dicht gefolgt von Christoph Bessei und seinem 228 km FAI.

Mit dem 5.7. war die Hitzeschlacht streckentechnisch dann vorüber. Die Starren wieder am Ziel Rück fliegen legte Wolfgang Kothgasser mit 387 km den weitesten Flug des Tages zurück. Von Graz nach Zell am See und retur unter einem Atos C.
Unter den Gleitschirmfliegern zeigte der österreicher Alexander Robe was möglich war. Mit einem 255 km FAI vom Stoderzinken Tagessieg.

Startplatz Hochfellen
Rennstrecke Pinzgau
Österreichische Staatsmeisterschaft mit im Pinzgau unterwegs
Abends gab es noch schwere Gewitter am Hauptkamm

10.06.2015

Sommerlich

Gewittrig warm war der 7. Juni und doch schafften viele Piloten vor den Überentwicklungen große Strecken.
Tagessieg holte sich Patrick Ruber unter seinem neuen Atos VRS-Light mit 300,8 km FAI. Ausgangspunkt war der Hochfellen, welchen auch viele Gleitschirmpiloten nutzten.

Weitester Flug mit dem Gleitschirm gelang dem Österreicher Alexander Robe unter seinem Ozone M6. Nach 9:30 h hatte er 257 km zurück gelegt. Neben ihm starteten Bernhard Peßl (254 km FAI) und Werner Luidolt (247 km FAI) vom Stoderzinken zu ebenfalls riesigen Dreiecksflügen.

Bester deutscher wurde Dietmar Siglbauer unter seinem Swing Nexus. Er startete um kurz vor 10 Uhr vom Hochfellen und schaffte sein 210 km FAI als einer der wenigen fast komplett zu schließen. Die meisten Piloten stellte es beim abendlichen Heimflug gegen den Bayerischen ab oder wurden von den sich türmenden Wolken gezwungen landen zu gehen.

Gerhard Otts Blick, ebenfalls vom Alten Lager gestartet
Nur ein Stückchen weiter vom Flug aus Cottbus gestartet

07.06.2015

FAI Flachlanddreiecks Rekord

Der 4. Juni lieferte die Bedingungen für das größte FAI Dreieck mit einem Gleitschirm komplett über deutschem Boden.
Hagen Walter gelang unter seinem Ozone M6 ein 177 km großes FAI Dreieck, gestartet vom Alten Lager und auch noch komplett wieder geschlossen! Wir gratulieren zu dieser Leistung!
Armin Harich war ebenfalls vor Ort und testete mit einem 150 km FAI seinen neuen Cayenne 5 ausführlich. Er hat im Flugkommentar einen ausführlichen Bericht zum Flug für uns verfasst.

Raphael über Ulm
Brocken im Harz, 77 km FAI von Konrad Görg
Max Habel kurz vorm Kandel mit 155 km vom Neuffen

22.05.2015

Hangstart Hunderter

Das lang ersehnte 100 km FAI mit Hangstart nördlich der Mainlinie schaffte Reinhard May am 22.05. in der Nähe von Eschwege. Zahlreiche Versuche zeigen wie er seinem Ziel immer Näher kam und nun 110 km weit mit seinem Enzo kam. Zuletzt schaffte er bereits am 02.05. ein 97 km großes FAI in dieser Region. Sein nächstes Ziel wird sicherlich das geschlossene 100 km FAI sein, denn ihm fehlten nach 5 h Flug nur noch knappe 5 km für eine geschlossene Aufgabe. Wir drücken die Daumen.

Am selben Tag nur viele Kilometer weiter südlich schaffte Raphael Wolter unter einem Boomerang 9 einen Flug vom fränkischen Böhming bis zum südlichsten Teil der Schwäbischen Alb nach Tuttlingen. Er flog 6:20 h und landete nach 213 km ein. Zuvor hatte er seinen Flug bis nach Ulm in seine Heimat angekündigt. Dass er doppelt so weit fliegen konnte war sicher eine Überraschung.
Auf fast der selben Route flog am selben Tag Reinhard Pöppl 310 km weit. Mit seinem Atos VR startete er bei Neumark in der Oberpfalz und landete 6:50 h später im Südschwarzwald an der deutschen Grenze zur Schweiz.

Wolfs Blick über dem bayerischen Flachland
Landung nach 7:30 h
4x Nexus von der Grente aus
Tiefe Basis in den Dolomiten

21.05.2015

'Ja mei' es geht ja doch

Und weiter gehts mit den Streckenflügen im Mai. Am 16.05. war ein Tag für Oberemmendorf. Gleich 18 Flüge im DHV-XC über 100 km von der kleinen Kante aus. Den weitesten machte Wolf Strebe unter einem Boomerang 9. Nach 257 km landete er weit hinter Linz in Österreich.

Einen Tag später am 17.05. machten sich die Berchtesgadener auf den Weg zur Grente. Mit 7 Flügen >200 km erwähnenswert. Dietmar Siglbauer flog mit seinem Nexus das größte Dreieck. Er landete nach 10 h und 263 km wieder im Antholzertal ein. Die Worte von Torsten Hahne über den Tagesausflug zeigen wie anstrengend dieses Dreieck wirklich ist:
"Nach kurzer Nacht Aufstehen um 4 Uhr morgens, Abfahrt nach Südtirol um 4.30 Uhr. Aufstieg zum Startplatz im Antholzer Tal um 8.00 Uhr über 750 Höhenmeter. Start um 9.30 Uhr. Landung um 19.30 Uhr. Pizza und Heimfahrt um 22.00 Uhr. Daheim und im Bett um 1.00 Uhr nach 23 Stunden. Wir waren alle erschöpft, aber überglücklich..."

Nachtrag: Auch der FunCup Flug von Josef Wurzer sei erwähnt. Ebenfalls am 17.05. flog er 7:40 h über Oberemmendorf und legte dabei durch unzähliges Zick Zack Fliegen gerade einmal 16 km zurück. Sitzfleisch hat er damit bewiesen!

Wasserkuppe am 2. Mai
Matthias Wehrle trotzt den Zirren
Schrattenbach eine 70 m hohe Kante
Manuel Nübel trotz der tiefen Basis

09.05.2015

Flachland FAI Woche

Der 1. Mai war zwar kein FAI Tag, aber mit 6 Flügen über 100 km vom Alten Lager aus erwähnenswert. Unter einem AtosVR flog Robert Bernat 258 km bis nach Leszno in Polen. Mit dem Mantra 6 von Ozone schaffte Hagen Walter den weitesten Gleitschirmflug mit 204 km Distanz.

Das erste große Dreieck dieser Woche legte Reinhard May unter seinem Enzo von Ozone am 2. Mai zurück. Er startete sein 97 km Dreieck vom Startplatz Meißner West und konnte es nach 5:30 h wieder komplett schliessen.
Ebenfalls am 2. Mai wurde die Wasserkuppe von den Schwarzwäldern aufgesucht. Matthias Wehrle flog das wohl größte FAI (Gleitschirm) der Wasserkuppe. Durch aufkommende Zirren gebremst schaffte er das Dreieck nicht ganz zu schließen, erflog in 5:45 h aber ein 92 km großes FAI Dreieck.

Am 7. Mai folgte ein 170 km großes FAI welches im Flachland, als auch im Hochgebirge erflogen wurde. X-Alps Teilnehmer Manuel Nübel startete sein Dreieck in Schrattenbach um 10:30 Uhr. Er flog die ersten 4 h im Flachland und wollte anschließend lieber die stärkeren Bärte im Gebirge genießen. Nach 8:20 h landete er in Nesselwang rund 25 km entfernt von seinem Startplatz. Einen sehr ausführlichen Bericht findet sich auf seiner Homepage.

Der Hausstein war am 8. Mai der FAI Ausgangspunkt. Markus Seidl und Erwin Auer flogen beide fast 100 km große FAIs, jeder auf seiner eigenen Route.

Es ist faszinierend welche Flüge inzwischen auch mit dem Gleitschirm im Flachland erflogen werden können.

Armin um 10 Uhr unter den Wolkenstraßen
Pfälzer Wald am Abend
Blick zum letzten Wendepunkt: Dolomiten
Kreuzkogel auf dem Heimweg

20.04.2015

Wochenende der Streckenflieger

Am Samstag 18.04.2015 ging es im deutschen Flachland los. Kreuzberg war die richtige Wahl. Gleich 9 Flüge über 100 km und 4 größer 200 km wurden von dort geflogen.
Am weitesten schaffte es Oliver Ditschke unter seinem Astral 7. Nach 8:50 h landete er 264 km entfernt in Frankreich in der Nähe von Saarbrücken. Den zweiten Platz der Tageswertung holte sich Armin Harich unter einem Skywalk Arriba 3. Er kommentierte seinen 244 km weiten Flug ausführlich und lässt damit alle daran teilhaben.
Erwin Auer legte den weitesten Flug vom zweiten Hotspot des Tages zurück. Gestartet am Hesselberg landete er nach 226 km und 5:50 h Airtime mit seinem Swing Nexus in der Nähe des Feldberges. Was für ein Flachlandtag!

Nur einen Tag später am Sonntag ging es für einige in die Alpen. Grente war das Zauberwort des Tages. Der Hike and Fly Berg war Ausgangspunkt für 9 Flüge größer 200km FAI Dreieck. Bernhard Peßl erflog das größte Dreieck mit 264 km und landete nach 10:53 h mit einem fast komplett geschlossenen Dreieck wieder im Antholzertal ein. Bester Deutscher war Christoph Bessei. Sein 217 km FAI endete leider bereits in den Dolomiten. Viel für den Rückflug hat nicht gefehlt, dann wären es 260 km geworden.

So lassen sich die Wochenenden genießen. Wir gratulieren allen Streckenfliegern zu ihren beeindruckenden Leistungen an diesem Wochenende.

Die Südalpen wurden von den meisten Streckenfliegern bevorzugt
Leicht war es nicht. Riesige Zirrenfelder machten ganze Passagen schwierig
Samuels Wolken im deutschen Mittelgebirge

13.04.2015

Hammertag die Erste

Der 12. April war offensichtlich einer der ersten Hammertage, und das auch zur Freude vieler an einem Wochenende.
Die weiteste Strecke flog Stefan Gleinser unter seinem CrossAlps. Mit 205,4 km FAI Dreieck in 8:10 h vom Speikboden aus hat er gezeigt was der Tag mit sich brachte.
Im Schwarzwald konnte Jochen Zyher mit einem 198,4 km großen FAI Dreieck das Niveau der Saison hoch ansetzen. Er verbrachte 6:20 h unter seinem Atos VR+.
Ebenfalls im Schwarzwald gestartet war Samuel Blocher. Mit seinem Iota startete er in Oppenau und flog 172 km bis nach Heidenheim.
Mit einem 38 km/h Schnitt sauste Walter Geppert das Inntal rauf und runter. Nach nur 4:40 h hatte er 175 km zurück gelegt.

Ergänzung: Am 13.04.2015 legte Matthias Wehrle noch einen Hammerflug nach. Mit einem 180 km Flug vom Kandel bis nördlich von Memmingen gelang ihm der Gleitschirm-Kandel-Rekord. Wir gratulieren!

07.04.2015

Ostern ohne Berge

Am Ostersonntag herrschte Wolkenstraßen-Racen über dem deutschen Flachland und Mittelgebirge. Gesamt schafften es 11 Piloten über 100 km weit zu fliegen. Den weitesten Flug schaffte Ulrich Klebel mit 182 km. Die Startberge waren Kreuzberg, Waltersberg, Euerbach, Hesselberg, ...
Zum neidisch werden die Fotos von diesem Streckenflugtag.

Jörg Nuber bei Schio
Peter Ertle über dem Neuffen
Thorsten Hahne beim Ski and Fly während der Sonnenfinsternis

25.03.2015

Thermik Start

Auch im März lässt die Saison mit ihrem Streckenwetter nicht nach.

Am letzten Tag des Februars gelang Jörg Nuber noch ein Flug von Bassano aus mit interessantem westlichen Wendepunkt. Ein 123 km flaches Dreieck flog er mit seinem Enzo 2.
Mitte März ging es mit den größeren Strecken weiter. Torsten Hahne probierte Mal etwas Neues aus und flog das Mölltaldreieck gegen den Uhrzeiger am 14.03. mit einer Strecke von 89 km unter seinem Sensis; aber nicht von der Emberger aus!
Auch im Mittelgebirge ging es bereits los. So flog Markus Seidl am 19.03. ein 93 km FAI Dreieck und tags drauf Erwin Auer ein geschlossenes 89 km FAI Dreieck ebenfalls vom Hausstein aus incl. Sonnenfinsternis.
Am selben Tag gelang Andreas Harm nach der Sonnenfinsternis im Inntal ein 102 km großes FAI Dreieck und drei Tage später am 23.03. Stefan Gleinser von der Seegrube ein 138 km flaches Dreieck entlang des Inntals.

Wir sind gespannt welch Strecken erst im Juni geflogen werden!

Brauneck Aussicht vom 13. Feb
Tannheimertal mit Ferdinand Vogel am 16. Feb
Robert Blum genießt die Allgäuer Hochalpen am 17. Feb

20.02.2015

Frühes Frühjahr

Der diesjährige Februar lässt Streckenflieger Herzen höher schlagen. Seit dem 13. Feb. wechseln sich stärkste Frühjahrsthermiken und Südföhn auf der Alpennordseite ab. Zwar liegt noch reichlich Schnee bis weit in das Alpenvorland hinein, doch die dichter bewaldeten Südhänge liefern bereits feinste Thermiken.

So flog am 13. Februar Christin Barthelmann ein 32,9 km flaches Dreieck vom Brauneck aus und läutete damit eine vielversprechende Streckenflugwoche ein.
Drei Tage später wurde im Allgäu vom Hahnenkamm aus ein fast 50 km großes FAI Dreieck von Ferdinand Vogel erflogen. Er berichtet wieder ausführlich im Flugkommentar von seinem Flug.
Tags darauf, gleiche Ecke, anderer Startplatz gelang Robert Blum ein 45 km FAI Dreieck durch die Allgäuer Hochalpen, gestartet vom Nebelhorn.
Heute am 20. Feb. gelang Robert dann noch ein größeres fast 80 km FAI Dreieck vom Nebelhorn aus.

Wenn das Jahr so beginnt, sind wir gespannt was uns noch so alles diese Saison erwarten wird.

Siegesfeier
Weltmeisterschaft 2015

25.01.2015

Wir sind Weltmeister

Nach 10 Aufgaben ist die deutsche Nationalmannschaft Weltmeister geworden. In Roldanillo (Kolumbien) fanden sich die besten Piloten aller Nationen ein und flogen die letzten zwei Wochen fast jeden Tag.

Pepe Malecki reichte jeden Flug im DHV-XC ein. Er flog an 11 Tagen 881,4 km (XC-Kilometer) und verbrachte dabei 39,6 h in der Luft. Das macht eine Durchschnittliche XC- Geschwindigkeit von 22,26 km/h. Wenn man bedenkt, dass die Routen nicht nach Dreiecken oder Freienstrecken vorgegeben wurden, sondern meist im Zickzack Kurs durch das Valle gingen und zu dem vor jedem Task rund 1h in der Luft am Startzylinder gewartet wurde bis alle bereit für den gemeinsamen Start waren, dann ist dieser Schnitt enorm. Allein auf die Wettbewerbsaufgabe bezogen wurde bei Task 8 am schnellsten geflogen. Ein Schnitt von 37,2 km/h (94 km) ist Weltleistung.

Herbis Blick über Rubbio auf dem Weg zum westlichen WP
Brigitte kurz vor Lusiana

06.01.2015

Winterstrecken in unseren Alpen

Wo geht man für die ersten Streckenflüge im Jahr hin? Nach Bassano.
So machten es auch Herbert Porst und Brigitte Kurbel. Sie schafften heute 70 km und fast 60 km Flüge entlang der ersten Hügel vor der Po-Ebene. Insgesamt erflogen 8 Piloten die 50 km Marke in Bassano.

Die Saison geht schon mal gut los!

Streckenfliegen in Kolumbien
Trotz Zirren, Thermiken bis zu 10 m/s

01.01.2015

Neujahrs- Fliegen

Den weitesten Flug an Neujahr 2015 machte Martin Petz in Kolumbien. Sein 160 km Flachesdreieck war ein Trainingsflug für die Mitte Januar startende Weltmeisterschaft in Roldanillo.
Den Flug mit der deutschlandweit längsten Flugzeit hatte Axel Heuchert im Fluggebiet Leuchtenburg. Er war fast 2h in der Luft und hat schöne Fotos von diesem ersten Tag des Jahres veröffentlicht.

Das DHV-XC Team wünscht allen Piloten ein gesundes neues Jahr, unfallfreie und bezaubernde Füge! 

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