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Deutscher Hängegleiterverband e.V.

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Allgemeine Informationen

Windenführer

sind die Bediener einer Schleppwinde oder einer mobilen Abrollwinde und meist selbst auch Piloten. Sie kennen die Probleme also von beiden Seiten. Dies ist sicher einer der Hauptgründe, weshalb die Unfallzahlen relativ gesehen, sehr gering sind. Die wenigen Windenführer, die nach der "Fußgängerregelung" ausgebildet wurden, mussten sich theoretisch mit der damaligen Schleppstartberechtigung, dem A-Schein und der Windenführertheorie befassen, bevor sie in einer DHV-Prüfung ihr Wissen beweisen mussten. Auch heute ist die Einweisung "Windenschleppstart" für HG oder GS die Voraussetzung, um den Windenführer-Ausweis zu erlangen. Fußgänger müssen, wie auch früher, ihre Ausbildung zum Windenführer bei Flugschulen absolvieren, die neben der Schleppausbildung für Piloten, auch weiterhin Windenführer ausbilden. 

Zwischenzeitlich, nämlich nach Änderung des Luftrechts im Mai 2003, hat sich der Wunsch vieler Schleppvereine erfüllt und sie dürfen nun selbst mit ihren  "erfahrenen Windenführern" aus den Vereinen, neue Windenführer einweisen. Die DHV-anerkannten Einweisungsberechtigten Windenführer (EWF) erhalten ihre Einweisungsberechtigung auf Wunsch ihres Vorstands, wenn sie an einem DHV-Seminar für EWF erfolgreich teilgenommen haben. Sie sind dann berechtigt, die theoretische und praktische Einweisung komplett für die Windenführeranwärter durchzuführen und dürfen auch die flugschulinterne Prüfung, den sog. Leistungsnachweis abprüfen.

Seit Mai 2003 gibt es keine Windenführerberechtigung mehr, die verlängert werden muss. Nach erfolgreich abgeschlossener Windenführereinweisung erhält der WF-Anwärter den Windenführer-Ausweis von der DHV-Geschäftsstelle, der bis auf Widerruf unbefristet gültig ist. Verbindlich sind für alle Windenführer die "Windenführer-Bestimmungen" und der Nachweis der darin geforderten Inübungshaltungsschlepps.
HG-Windenführer haben darüber einen schriftlichen Nachweis der Inübunghaltung beim Drachen-Windenschlepp mitzuführen.

Alte WF-Berechtigungen werden bei Antrag auf Verlängerung in WF-Ausweise umgeschrieben; abgelaufene WF-Scheine können wiederbelebt werden, wenn der Könnensstand bei einer Flugschule oder einem EWF nachgewiesen wurden.

Vom Windenführer hängt es ab, ob der Schlepp sicher und der Flug danach ein Genuss wird oder ob er in einem Chaos endet. Die Amerikaner haben einen treffenden Ausspruch: "A wincher makes or breaks a flight".

Einweisung für Windenführer

Theorie
Fächer: Luftrecht, Technik, Verhalten in besonderen Fällen
gemäß Lehrplan Windenschlepp (erhältlich im DHV-Shop)

Praxis
mindestens 60 Windenschlepps
Die WF-Einweisung endet mit einer flugschulinternen Prüfung (Leistungsnachweis)

Die Einweisung kann von Einweisungsberechtigten Windenführern (EWF) oder von Flugschulen durchgeführt werden. Hier findest Du die Windenführer-Bestimmungen

"Fußgänger-Regelung"

Theorie
A-Theorie und Windenschleppstart-Theorie bei Flugschule;
A-Theorieprüfung bei DHV-Prüfer; anschließend Windenführer-Theorie

Praxis
mindestens 120 Windenschlepps

Die WF-Einweisung endet mit einer flugschulinternen Prüfung (Leistungsnachweis)

Die WF-Einweisung kann von Einweisungsberechtigten Windenführern (EWF) oder von Flugschulen durchgeführt werden


Hier findest Du die aktuelle EWF-Liste

Formblatt "Windenführer-Nachweis" für HG-Windenführer

Hier findest Du die Liste der Windennachprüfer