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Deutscher Gleitschirm- und Drachenflugverband e.V.

DHV

Wolkenuntergrenze

Die Basis von Quellwolken und damit unsere "Arbeitshöhe" kann auch aus der Taupunktsdifferenz bestimmt werden. In der internationalen Luftfahrt wird die Wolkenuntergrenze in Fuß (ft) angegeben: 100ft = 30,5m.
Stratuswolken und nicht durch Thermik entstandener Hochnebel haben meist eine diffuse Untergrenze.  Cumuluswolken haben im Gegensatz dazu (Ausnahme Domeffekt) meist eine glatte Untergrenze (Kondensationsniveau). Ihre Höhe weist nur Schwankungen im Tagesgang auf. Bei stärkerem und anhaltenden  Niederschlag bilden sich unter der Wolke durch Verdunstung der fallenden Regentropfen Wolkenfetzen (stratus fractus) mit einem Bedeckungsgrad von 4 bis 7/8 und schwankenden Untergrenzen.
Das Ansteigen der Cumulus-Basis über die Mittagszeit ist auf die Vergrößerung der Taupunktsdifferenz (Spread) infolge der Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung zurückzuführen. Nachts tritt der gegenteiligeEffekt auf: Die nächtliche Abkühlung infolge ausstrahlung verringert den Spread, die Basis sinkt ab. Faustformel für die Berechnung der Höhe der Wolkenuntergrenze von Quellwolken: Höhe in Meter = 122 mal Spread; Höhe in Fuß = 400 mal Spread.