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Deutscher Hängegleiterverband e.V.

DHV

Volles Haus auf der Thermik
Mitten drin der DHV
Wir geben gern Auskunft (Foto Michael Friedchen)
Björn Klaassen erklärt die Luftraumstruktur (Foto Eberhard Dengler)
DHV-Team, li die Herren von HDI-Gerling
Alle Hersteller beim Stubai-Cup
Fliegen macht Spaß!
Toma Coconea bei Skyman
Iota von Advance
Das Lightness 2 von Advance
Aufblasbarer Protektor bei Karpofly
Hike von AirDesign
Bruce Goldsmith zeigt die Features beim Base
Lavadesign beim Base, BGD
Mister Gin freut sich über das neue GZ
Boom 10, Gin
Aquilas von Icaro
Elan von Mac Para
Swift 4 von Ozone
Somnium von Nova
Cayenne 5, Skywalk, coming soon!
Nexus mit Tandemproto von Swing
Tiple von Triple Seven
Artic 4 von Niviuk
Aspen 5 von Gradient
Summit XC3 von UP
Prion 3 von Nova
Allus von SOL Paragliders

Thermik und Stubai – ein erfolgreicher Saisonauftakt

Text Benedikt Liebermeister und Regina Glas, Fotos Tobias Bauer, Anian Trettenhann, Benedikt Liebermeister

Photogallery am Ende des Textes

Link zu DHV-TV

Volles Haus in Sindelfingen, über 600 Piloten im Stubaital bei strahlend blauem Himmel, DHV-TV vor Ort

Die Thermikmesse ist ein Muss für Firmen und Flugbegeisterte geworden. Dementsprechend war jeder Quadratmeter Ausstellungsfläche besetzt und der Besucherstrom hielt bis zum Abend an. Viele Piloten umlagerten den DHV-Stand. DHV-Geländereferent Björn Klaassen hielt kurze Vorträge über Änderungen der Luftraumstruktur, die Damen des DHV beantworteten Fragen zum Mitgliederservice, die Testpiloten der DHV-Prüfstelle zur Geräteprüfung und das Team von HDI-Gerling zum Versicherungsangebot. 

Großen Zuspruch fand das breit gefächerte und informative Begleitprogramm. Einen rasanten Verlauf nahm die Entwicklung der Gleitschirme in den letzten Jahren, analog dazu auch die der Gurtzeuge. Die Flugtechnik muss sich anpassen. Was das im Detail bedeutet, erläuterten DHV-Ausbildungsvorstand Peter Cröniger und der Testpilot des Referates Sicherheit und Technik Simon Winkler im Vortrag Moderne Flugtechnik. Schwerpunkt war Start mit Vorwärtsaufziehen und richtige Einstellung des Gurtzeugs. 

Auch die anderen Programmpunkte, wie X-Pyr 2014 – vom Atlantik zum Mittelmeer von Yvonne Date und Thomas Ide, Wildes Wunder Kirgistan (Robin Frieß + Mik Broschart), Gurtzeugeinstellung – das unterschätzte Geheimnis für mehr Sicherheit (Michael Nesler) oder St. Hilaire Publikums-Preisträger Touch von Jean-Baptiste Chandelier usw. waren einen Besuch wert. 

2016 öffnet die Thermik am 27.2. ihre Tore.

Am Wochenende danach (6.-8.3.) lud der Parafly Club zum 24. Stubai Cup ein. Die Wettervorhersage versprach strahlenden Sonnenschein und hielt Wort. Von Freitag bis Sonntag herrschten frühlingshafte Bedingungen, bis in die frühen Abendstunden hingen Schirme am Himmel. Der Veranstalter spricht von über 600 Piloten, die sich bei 23 Austellern mit Testschirmen versorgten. Zahlreiche freiwillige Helfer an den Startplätzen und am Landefeld machten bei der Organisation des Dauerflugbetriebs einen hervorragenden Job. Deshalb kam es nur zu wenigen – zum Glück folgenlosen - Zwischenfällen. Sehr zufrieden zeigten sich Monika Eller und Norbert Volderauer, die Verantwortlichen des Parafly Clubs: „Ein rundum gelungener Event, ganz im Sinne des Gründers Hans-Peter Eller, der den ersten Stubai Cup im Jahr 1988 ins Leben rief.

Das Abendprogramm stand unter anderem im Zeichen der Sicherheit, Karl Selzak, Sicherheitreferent des DHV, referierte über die DHV-Safety-Class, Thomas Grabner machte den Nutzen des G-Force-Trainings deutlich und Dipl. Ing. aer. Ulrich Rüger die Vorteile des ActiveFly-Gleitschirmsimulators.

Vom 4.3.-6.3. trifft sich die Szene 2016 zum 25. Stubai Cup.

Thermikmesse und Stubai-Cup (Intro) standen im Bannkreis der Red Bull X-Alps. Skywalk, Sup‘ Air und Gin entwickeln ultraleichte verkleidete Gurtzeuge dafür. Bei den konkreten Schirmen hüllen sich die Firmen noch in Schweigen, doch das jeweilige Modell soll dann in Serie gehen. Vier Deutsche nehmen 2015 an den Red Bull X-Alps teil, darunter eine Dame: Michael Gebert, ein alter Hase, ist bereits zum fünften Mal dabei. Manuel Nübel, zweimaliger Deutscher Meister, der 2013 einen World Cup gewann. Sebastian Huber kommt aus der Hike&Fly Ecke, 2013 und 14 gewann er die Bordairline-Gesamtwertung und flog 2014 auch im DHV-XC in der Flachland- sowie Performance-Wertung aufs Treppchen. Schließlich Yvonne Dathe, vierfache Deutsche Meisterin, dritte der Europameisterschaft 2014 und erfolgreiche X-Pyr Teilnehmerin 2014. DHV-TV hat Manuel, Sebastian, Yvonne und Red Bull X-Alps Race-Director Christoph Weber interviewt, Michael befand sich leider noch im Ausland.

Ungebrochen ist der Trend zu Leichtprodukten, die X-Alps Gurtzeuge wiegen z.T. knapp über ein Kilogramm mit LTF-Prüfung. Erfreulich, dass die Gurtzeuge zugelassen werden, unerfreulich dass die Protektoren nur auf die Prüfung optimiert sind. Alltagstauglicher ist in jedem Fall die Klasse der Gurtzeuge zwischen 3-5 kg, fast jeder Hersteller hat eins im Angebot. Ambitionierte Hersteller legen dabei neben dem Schutz des unteren Lendenbereichs auch auf den des unteren Rückens wert. 

Hier eine Auswahl der Neuheiten 2014 im Gleitschirmbereich. Die Einstufung der Gleitschirme nach A-D dient nur zur Orientierung über die beabsichtigte Prüfung. Nur bei einem mit (z) gekennzeichneten Produkt ist die Musterprüfung nachweisbar belegt. In den Texten werden die Produkte nur angerissen, ausführliche Informationen der Hersteller enthalten die Interviews.

Advance (www.advance.ch) folgt dem Trend und hat neben dem Epsilon den Highend B-Schirm Iota (B)(z) entwickelt. Der soll dem Mentor 4 kräftig auf die Pelle rücken. Auch ein Wettstreit zweier Konstrukteure, die sich sehr gut kennen. Denn Hannes Papesh, über 25 Jahre Chefdesigner bei Nova, hatte maßgeblichen Anteil am Iota, er arbeitet seit März 2014 freiberuflich für Advance. Philipp Medicus war die letzten Jahre bei Nova sein gelehriger Schüler, den Mentor 4 könnte man als seine Meisterprüfung bezeichnen. Endlich mit LTF-geprüftem Protektor ausgestattet ist das verkleidete Gurtzeug Lightness 2 (z). Christian Geierstanger, Advance Deutschland, und Roland Michler, Verkaufsleiter weltweit, sowie Hannes Papesh im Gespräch mit DHV-TV.

Voll auf light setzt AirDesign (www.ad-gliders.com), die gesamte Produktpalette ist auch in leicht zu haben. Die Walk&Fly-Passion lässt sich jetzt auch mit nichtfliegenden Sportlern teilen, möglich macht’s der Hike, ein Tandem mit 5,3 kg und LTF B(z). Martin Kostner mit Einzelheiten.

Ein Feuerwerk an Farben zündet Bruce Goldsmith, BGD-Design (www.flybgd.com) mit seinen Schirmen am Himmel. Zur Wahl steht das Design Geyser, Volcano, Lava und River. Was an Technik und Leistung in seinem Highend B-Schirm Base steckt, verrät er hier.

Charly-Produkte (www.finsterwalder-charly.de) vertreibt die aktuellen Gurtzeuge von Kortel, hinzugekommen ist der durchdachte Kompressions-Packsack Kolibri, speziell für Hike&Fly Einsätze konzipiert. Mario Koller führt ihn vor.

NemoXX heißt der A-Schirm von Dudek (www.dudek.eu) , OrcaXX ist der Tandem mit B, das XX steht für 20 Jahre, denn solange ist Dudek bereits auf dem Markt. Detlev Saase erzählt mehr.

Prominenz am Gin-Stand (www.gingliders.com). Gin Seok Song, Firmeninhaber und Chefdesigner, war extra von Südkorea zur Thermikmesse eingeflogen. Er hat allen Grund zur Freude, denn sein Boomerang 10 (CCC)(z) bot bei EM und WM den wettbewerbsberrschenden Enzos 2 erfolgreich die Stirn. Sein Konstukteur und Testpilot Torsten Siegel holte sich 2014 den Titel des Europameisters, auf der WM 2015 die Bronzemedaille und im Team die Goldmedaille. Drei verkleidete Gurtzeuge bietet Gin an. Für den Wettbewerb das Genie Race 3 (z), ein echtes Schwergewicht (7,8 kg), aerodynamisch optimiert mit markanter Heckflosse. Deutlich leichter (5,3 kg) kommt in Kürze das überarbeitete Genie Lite auf den Markt, speziell für die Red Bull X-Alps das Genie X-Alps, 2,3 kg. Der Carrera erfährt ein Update zum Carrera + (B), die Kappe bleibt gleich, nur Leinengeometrie und Tragegurte werden verändert. Carrera-Piloten können das Update bei Bedarf selbst vornehmen. Details und weitere Neuheiten von Gin Seok Song und Gin-Vertriebspartner Peter Geg.

Icaro (www.icaro-paragliders.com) hat den Markenauftritt runderneuert, farbenfroh, unkonventionell und fröhlich. Dazu gleich die passenden Produkte, der Pica im A-Segment und der Freestyler Aquila (D) mit Thermikeignung. Die Tochter des Hauses Isabel Kaiser und der Senior Wolfgang Kaiser mit Einzelheiten.

Überarbeitet hat Independence (www.independence.aero) das verkleidete Leichtgurtzeug CoconEA (3,6 kg) mit neuem Rückenteil mit mehr Stauraum und einem besser integrierten Cockpit. Firmenchef Stefan Kurrle stellt es vor.

Drei Marken vereint die Firma Kontest (www.kontest.eu) unter einem Dach. Auf Aircross ist Inhaber Konrad Görg gerade besonders stolz, weil der A-Schirm U Prime(z) im DHV Safety Class Test mit 2 hervorragend abgeschnitten hat. Über den Tandem Double U (B), die Marken Karpofly und Flymaster berichtet Konrad hier.

Auch Mac Para (www.macpara.com) bietet ein verkleidetes GZ in der 5-Kilo Klasse, außerdem das Captain für den Tandempilot. Konstrukteur Peter Recek mit Details zum gemäßigten C-Schirm Elan(z).

Zwei Kilometerfresser im B-Segment hat Nova (www.nova-wings.com) mit dem Mentor 4 (B)(z) im Highend- und dem Ion 3 (B)(z) im Lowend-Bereich. Dem Prion 3 (A) hat Konstrukteur Philipp Medicus ein eigenwilliges Design verpasst, die Stabilos reichen markant nach unten. Er will damit die Kappenstabilität verbessern, außerdem hätte es einen sehr positiven Einfluss auf das Spiralverhalten. Neu ist das Engagement im Gurtzeugbau. Somnium ist Wahl für den Streckenpiloten, verkleidet und knapp 4 kg schwer. Das Montis mit 300 g bevorzugt der Para-Alpinist, die Prüfung für beide ist in Bearbeitung. Gefertigt werden die Gurtzeuge von Kortel. Neu ist auch Nikolaus Kurcz im Team, er ist für das Produktionsmanagement verantwortlich. Toni Bender und Nikolaus geben Auskunft.

Ozone (www.flyozone.com) war der erste Hersteller, der die ganze Palette (außer Wettbewerb) in einer Leichtversion anbot. Logisch, das jetzt der Swift 4 da ist. Außerdem das Forza, ein verkleidetes GZ, ca. 4 kg, wird geprüft und als Studie für die Ulta-Alpinisten das F* Lite mit 94 g. Wann der Swift neben EN auch LTF bekommt, erklärt Konny Konrad.

Gut aufgestellt im A-Bereich ist Sky Paragliders (www.flightclub.org). Für Schulung und die ersten Flüge danach der Fides 4 (A), etwas breitbandiger der ehemalige Lowend B-Schirm Anakis, der jetzt auch ein A bekommen hat. Mehr Infos von Martin Schwarz, Flightclub Penzberg.

Die Stubaitaler Firma Skyman (www.skyman.aero) hat jetzt eine komplette Schirmpalette im Angebot: vom Amicus und Rock  (A), CrossCountry (B), CrossAlps (C) bis zum Tandem PassengAir (B). Nach wie vor natürlich auch die bewährten Bergsteiger. Chef Markus Gründhammer ist auch bekannt für seine gigantischen Berg- und Flugbilder. Ganze Nächte verbringt er auf dem Gipfeln, um zu fotografieren. Im Interview. 

Auf Leistung setzt Skywalk (www.skywalk.info) beim Cayenne 5 (C), die Streckung von 6,4 und 69 Zellen untermauert die Zielsetzung. In Kürze soll die Prüfung abgeschlossen sein. Tequila 4 in light heißt Arriba 3. "Wir haben die Gewichtsersparnis nicht völlig ausgereizt, sondern auf Alltagstauglichkeit gesetzt. So verdient der Tragegurt auch die Bezeichnung Tragegurt", sagt Manfred Kistler. Auf dem schon sehr leichten Gurtzeug Range Air basiert die Weiterenwicklung Range X-Alps mit LTF-Prüfung und knapp über einem Kilogramm Gewicht. Skywalk ist 2015 Hauptsponsor der Red Bull X-Alps, da trifft es sich gut, dass mit Salewa ein Partner in Sachen Outdoor-Bekleidung gewonnen wurde. Über ihre Neuheiten berichtet das Skywalk-Team 

Felix Rühle - Firma A.I.R. - hat die Vertretung von SOL Paragliders (www.sol-gleitschirme.de) für den gesamten deutschsprachigen Bereich (Deutschland, Österreich, Schweiz) übernommen. Im Stubai flogen der Lotus1 (C) und Allus5 (B). Mehr Infos mit Felix Rühle im Interview.
Ein einziger Drachen bzw. Starrflügel stach zwischen Ausstellerzelten und Schirmen am Landeplatz in Neustift hervor. Der brandneue VRS Technora von der Firma A.I.R. Dort trafen wir Ferdinand Vogel, Gleitschirm PWC-Sieger und erfolgreicher Streckenpilot. Zu seinem Interesse am Drachenfliegen haben wir ihn kurz befragt.

Swing (www.swing.de) ersetzt die Astralreihe mit dem Nexus, der bewusst in der Mitte der C-Klasse beheimatet sein soll. "Leistung muss auch erflogen werden können, dazu muss der Schirm stabil genug sein", stellt Konstruktuer Michael Nesler klar. Der kleine Bruder des Mistral ist der Sensis (z) im Lowend B-Sektor. Chef Günter Wörl und Michael Nesler erklären Details. 

Letztes Jahr war es eine kleine Sensation, die tradionelle GZ-Schmiede Sup‘ Air (www.supair.com) baut auch Schirme. Anscheinend hat’s Spaß gemacht, denn der Einsteiger Eona, (A), folgte auf dem Fuße. Das GZ Delight 2 gibt es jetzt wahlweise mit Sitzbrett oder ohne. J.C. im Gespräch mit DHV-TV.

Mit dem Rook 2 will sich Triple Seven (www.777gliders.com) im Highend B-Sektor etablieren. Der King hingegen soll die D-Klasse beherrschen. Die Valic Brüder im Interview.

Turnpoint (www.turnpoint.de) ist mit Gradient, Nivuk und Woody Valley breit aufgestellt. Aspen 5 ist Gradients Flagschiff im oberen C. Niviuk setzt auf die Mitte, der Artic 4 (C) soll Leistung mit Beherrschbarkeit verbinden. Auf ausreichenden Schutz legt Woody Valley großen Wert. Deshalb deckt der Protektor des GZ Wani (z) nicht nur den unteren Lendenbereich, sondern auch den unteren Rücken ab. Ilona Albrecht mit Einzelheiten zu den Schirmen, Christoph Weber zeigt besondere Features des GZ Wani.

Die Klassen nach unten gerutscht bei UP, (www.up-paragliders.com) sind der Summit XC 3, jetzt B, und der Trango XC 3, jetzt C. Beide warten noch auf die LTF, soll in Kürze kommen. Kilian Bardey sagt wann.

U-Turn (www.u-turn.de) setzt auf Bewährtes, der Infinity 4 steht dafür. Doch keine simple Weiterentwicklung, sondern ein komplett neuer Schirm, sagt Konstrukteur Ernst Strobl. Geblieben sei nur die Gutmütigkeit. Weniger gutmütig, dafür Dynamik mit Leistung soll der Freestyler Redout garantieren, je nach Zuladung C oder D. Thomas Vossler und Ernst Strobl mit Details.

Felix Rühle und Weltmeister Tim Grabowski mit dem VRS
Der Combat C aus Vollcarbon
Der Litespeed RX von Moyes

Neues auf dem Drachenmarkt

Text Regina Glas, Fotos Tobias Bauer

Wenn auch der Frühling noch ein bisschen auf sich warten lässt, die Drachenflieger stehen schon in den Startlöchern. Zahlreich traf man sie an den Ständen, in Gurtzeugen hängend oder beim Fachsimpeln über neu zugelassene Drachen. Oder auch nur, um mal wieder mit Gleichgesinnten übers Fliegen zu plaudern.

A.I.R. hat seinen Firmensitz in Buching/Allgäu und ist im Moment der einzige Starrflügel-Hersteller. Neu überarbeitet wurde der Atos VQ zum VQ Race. Absoluter Hammer ist der neue VRS-Technora mit nur 34 kg. Der aktuelle Weltmeister Tim Grabowski berichtet im Interview.

Der ukrainische Drachenhersteller AEROS hat Mitte Januar 2015 den Hochleister Combat C beim DHV zugelassen. Der Combat C besteht aus Vollcarbon und wiegt rund 5 kg weniger als das Vorgängermodell Combat GT. Die Carbonteile werden von Carbolink, einer Schweizer Firma geliefert, die eine Menge Knowhow in den Drachenbau gesteckt hat. Markus Eggimann gibt Auskunft im Interview. Außerdem gibt es einen neuen Gurt, den Viper C. Noch mehr Komfort bei langen Flügen, viele kleine Details. Primoz Gricar erzählt Details im Video.

Wolfgang Genghammer von der Firma Skyline in Übersee präsentierte eine neuen turmlosen Hochleister, den RX-Technora der Firma Moyes. Den RX gibt es in vier Größen. Neben dem Drachen zeigte er seinen schnittigen High-End Gurt ZD FR von Skyline mit vielen Details. Mehr darüber im Gespräch mit dem DHV.

Norbert Zech und Jörg Ewald von Flytec zeigen das Connect1
Das Oudie3 von NavITer
Die Flymastergeräte vertreibt Konrad Görg von Aircross
Skytraxx 2.0
Lionel Yersin und Jan Lais mit dem FlyNet3

Fluginstrumente

Ohne Fluginstrumente geht nichts beim Drachen- und Gleitschirmfliegen. Auf der Thermik gibt es immer wieder Neues zu entdecken.


Die Firma Bräuniger heißt jetzt offiziell Flytec. Neu entwickelt wurde das Connect 1 mit WIFI. Das Connect ist ein Smartvario und holt sich die neuesten Updates übers Internet. Mehr darüber im Video mit Jörg Ewald. 

NavITer ist eine slowenische Firma, die vor Jahren die Software SeeYou entwickelt hat. Mit dem Oudie brachte NavITer ein eigenes Karten-GPS-Kombigerät auf den Markt. Inzwischen gibt es das Oudie 3, dieses besticht durch einfache Bedienung, gute Ablesbarkeit und vielen wichtigen Details für Strecken- und Wettkampfflieger als auch Hobbypiloten.

Flymaster steht dem in nichts nach. Mit dem Flymaster LIVE, GPS, NAV, etc. gibt es alles, was das Fliegerherz begehrt. Für Streckenpiloten ist die Funktion den Dreiecksassistenten interessant, was die Planung deutlich vereinfacht. Deutscher Generalvertreter von Flymaster ist Konrad Görg von Aircross.

Skytraxx verkauft das Skytraxx 2.0, ein bedienerfreundliches Fluginstrument mit integriertem GPS und Logger. Alle Startplätze weltweit sind darauf abgespeichert sowie die ganzen Höhen des Alpenraums und die Lufträume von 30 Ländern. Inhaber der Schwarzwälder Firma ist Michael Blank.

Neu bei Free Spee ist das Bluetooth-Vario FlyNet3. Ein vollwertiges Variometer in Größe einer Scheckkarte, kombinierbar mit Smartphone oder Tablet, mit einer Batterielaufzeit bis zu 30 Stunden.

An die Grenzen gehen im G-Force-Trainer
Andreas Klein mit dem Spot3
Der Flight-Simulator von Ulrich Rüger
Sicherheitstrainings mit der Flugschule Grenzenlos

Sicherheit beim Fliegen

Für eine Flugausrüstung geben Piloten viel Geld aus, bei der Sicherheit wird oftmals gespart. 

Der G-Force-Trainer bietet eine Möglichkeit, seine persönlichen Grenzen kennenzulernen und spezielle Techniken zur Unfallvermeidung zu erlernen. Fehler in der Körperhaltung können am Simulator erkannt und korrigiert werden. Der komplexe Bewegungsablauf samt notwendiger Atemtechnik kann sicher und ohne Gefahren am G-Force-Trainer erlernt werden. Am Stubai Cup war das zu einem Spezialpreis möglich. Thomas Grabner erklärt die Vorgehensweise im Video.

Ein wichtiges Instrument für Streckencracks oder Wettkampfpiloten bietet die Firma Spot mit ihren GPS-Livetrackern. Egal ob man in der Ferne oder Zuhause das Abenteuer sucht, mit einem Spot sind Freunde oder Familie immer up to date und wissen, dass es einem gut geht oder wenn man Hilfe benötigt. Und wenn es einmal brenzlig wird, können die SPOT Messenger im Notfall sogar mit einem einfachen Knopfdruck die Rettungsdienste über den aktuellen Standort informieren. Das alles funktioniert auch da, wo Mobiltelefone keinen Empfang mehr haben. Spot3 ist das aktuellste Gerät und bietet eine Echtzeit-Verfolgung der Flugroute online via Google Maps und hat außerdem eine deutlich längere Batterielaufzeit als die Vorgängergeräte. Um den SPOT-Service nutzen zu können, ist eine Aktivierung des SPOT-Geräts und damit der Abschluss eines Servicevertrags nötig. Eine kurze Beschreibung des Spot3 gibt's im Interview.

Um aktiv zu trainieren und sicher Gleitschirm zu fliegen, hat Ulrich Rüger vor Jahren den ActiveFly Flugsimulator entwickelt. Neu: ActiveFly-Reaktion bzw. effiziente Gewichtsverlagerung bei seitlichen Einklappern. Seitliche Einklapper souverän meistern ist wichtig, denn sie kommen überraschend und sind immer noch eine der Hauptunfallursachen beim Gleitschirmfliegen.

Ein guter und sicherer Pilot kann man nur durch viel Training werden. Professionelle Sicherheitstrainings für Gleitschirmflieger über Wasser, bietet die Flugschule Grenzenlos in Annecy/Frankreich an. Die über 20-jährige Erfahrung von Christa Vogel und Jürgen Kraus als Fluglehrer, Prüfer, Tandempiloten sowie Jürgens Knowhow als Testpilot und Konstrukteur vermitteln den Teilnehmern den letzten Feinschliff.  

Spezielle Fliegerhelme von Plusmaxx
Neue leichte Helme gibts bei Levior
Caruso & Freeland bietet geeigneten Augenschutz
T-Shirts mit dem eigenen Track bei Basisrebell
Geeignete Fliegerhandschuhe entwickelt Basisrausch

Flughelme, Fliegerklamotten und Sonstiges

Ein wichtiger Aspekt in der Fliegerei ist ein geeigneter Helm. Leicht soll er sein, ein großes Sichtfeld soll er besitzen und TÜV-geprüft muss er sein. Neben Charly-Produkte gab es jede Menge schicker Helme von Levior, Plusmax und Icaro auf der Messe zu sehen. Willy Schiedermeyer von Plusmax erzählt im Interview am Stubai-Cup. 

Die richtige Sonnenbrille gibt den richtigen Durchblick und Sonnenschutz. Caruso & Freeland bietet Hightech Sonnenschutzbrillen aus der Schweiz. Sie haben ein Patent auf ihr Brillenglas mit UV-, Blaulicht und Infrarotschutz. Dank einer speziellen Farbampel konnte man dies eindrucksvoll am Stand ausprobieren. 

Wer auf der Suche nach Wanderstöcken, Overalls, T-Shirts, Handschuhe, Reparatursets, Karabiner, Windsäcke und Accessoires war, konnte bei verschiedenen Anbietern fündig werden.  

Klein, praktisch, gut. Die idealen Stöcke für Hike & Fly wurden am Leki-Stand angeboten. Leki entwickelt leichte, verstellbare und zusammenklappbare Stöcke aus Carbon, die in jeden Rucksack passen. 

Handschuhe für Piloten gibts bei Basisrausch. Hit ist der neue Überhandschuh. Er ist leicht überziehbar, hat eine gute Griffigkeit und ist windabweisend. 

Kuuhle Klamotten mit Flair entwerfen die Jungs und Mädels von Kuhgloeckchen-Shirt.de

„Wear your Track" ist das Motto von Basisrebell. Einfach IGC-Datei zumailen und aufs T-Shirt drucken lassen. Die Shirts sind außerdem aus organischer Baumwolle. Katja Fee Abrams stellt ihre Kollektion im Video vor. 

Fly Mike ist seit Jahren auf der Thermikmesse mit T-Shirts, Funktionswäsche, Fliegerschuhen bis zum Fliegeroverall vertreten. 

Schöne und funktionelle Speedarms, Overalls, etc. verkauft der asiatische Händler Skywears

Spezielle Abroll-Winden für Drachen- und Gleitschirmflieger baut Parawinch, eine Firma aus Litauen.

Jede Menge Bücher, Videos, Fliegerkleidung und Informationen rund ums Fliegen gibts bei den anwesenden Flugschulen und Vereinen. Auch die Motorflieger haben ein breites Angebot.  

Große Werbung machte der Stand von Camp Gabrje und Jelkin Ram aus dem Socatal in Slowenien. Traumhafte Fluggebiete und eine perfekte Infrastruktur wird hier allen Drachen- und Gleitschirmfliegern angeboten.

 

 

Am Rande

Ein einziger Drachen bzw. Starrflügel stach zwischen Ausstellerzelten und Schirmen am Landeplatz in Neustift hervor. Der brandneue VRS Technora von der Firma A.I.R. Dort trafen wir Ferdinand Vogel, Gleitschirm PWC-Sieger und erfolgreicher Streckenpilot. Zu seiner Interesse am Drachenfliegen haben wir ihn kurz befragt. 

Bilder Gallery

Der neue Überflieger von A.I.R. - nur 34 kg wiegt der VRS
DHV-TV Team
Schön bunt das GZ von BGD
Auch Dukek fliegt verkleidet
Martin Schwarz mit Sky, der gleichnamigen Hündin
Ufo, single skin Studie von AirDesign
G-Force
Skyman inmitten seiner Fotos
Ferdinand Vogel geht fremd
Range X-Alps von Skywalk
Single Skin Studie von Niviuk
Tala von BGD
F* Lite von Ozone
Petra Silowa, mehrmalige Weltmeisterin im GS, im Gin Gurt
Durchdachte Rückenstütze im neuen Gin GZ
Skywalk Team
Messeteam Thermik
Team Icaro
Deutsche X-Alps Teilnehmer
Wir sind Weltmeister!
DHV-Ausbildungsvorstand Peter Cröniger und DHV-Testpilot Simon Winkler
Team U-Turn
Team UP
Team Swing
Stefan Kurrle
CoconEA 2 von Independence
Toni Bender und Niki Kurcz
Hannes Papesh
Triple Seven
Christoph Weber erklärt das Wani von Woody Valley
Skyman Tandem
Der neue Gurt von AEROS der Viper C steht für Comfort
Wolfgang Genghammer von Skyline zeigt seinen neuen, schnittigen Racegurt
Ein Fliegerurlaub im Socatal-Slowenien, dafür wirbt Camp Gabrje
megakuuuhle Shirts designed by Kuhgloeckchen.de
Fly & Mike hat moderne Fliegeroveralls
Die richtigen Stöcke zum Wandern findet auch der Starrflügelweltmeister Tim Grabowski bei Leki
Abrollwinden baut die Firma Parawinch aus Litauen
Skywears bietet Fliegerkleidung von Kopf bis Fuß
Vom Bschleuniger bis zum Vario gibts bei Free*Spee
Eine Windsack benötigt jeder Pilot
In Reih und Glied (Foto Eberhard Dengler)