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DHV

Dunst

Flug in Bassano mit Blick auf die Ebene und Adria im Dunst

Von Dunst spricht man, wenn die Sicht durch Wasserdampf und/oder Aerosole auf 5 km oder weniger getrübt wird. Wird die Suppe noch dichter, bezeichnet man Sichtweiten unter 1000 m als Nebel.
Beträgt die relative Feuchte mindestens 80%, wird die Sichtbehinderung hauptsächlich durch schwebende Wassertröpfchen oder Eiskristalle hervorgerufen; dies bezeichnet man als "feuchten Dunst" (mist). Diese Art von Dunst trifft man häufig in den Fluggebieten am Südrand der Alpen an, da hier mit der im Tagesgang aufkommenden Südströmung feuchte Luft aus der Ebene und von der Adria an die Berge geführt wird. 
Die Feuchtigkeit der Luft wird durch Anlagerung von Wasserdampfmolekülen an Kondensationskeime ("Schmutz" in der Luft) sichtbar gemacht. Dunst mindert die Sicht und die Sonneneinstrahlung. Allerdings sind in der feuchten Luft, bedingt durch die feuchtadiabatische Hebung, bessere Steigwerte zu erwarten als in gleichermaßen geschichteter trockener Luft. Dieses Phänomen der genialen Thermik bei bescheidenster Sicht findet man häufig an den niedrigen Vorbergen der Alpensüdseite, bedingt durch die Nähe zum Mittelmeer mit entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit.