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Deutscher Hängegleiterverband e.V.

DHV

News of the day

18 Minuten Version 

3 Minuten Version

World Cup Bright/Australien 17.-24.02.2018

Team Ozone
Bunter Himmel
Mystic Startplatz - Bild von Ewa Korneluk
Jan-Philip Rebhan
Pepe landet
Jan-Philip Rebhan
Andreas Malecki, alias Pepe
PWC Bright Wettbewerbsgrafik
Park von Bright bei der Begrüßungsfeier
Startplatz Mystic in Bright
Gesundes Finger Food
Enzo 3 von Jan-Philip Rebhan
Australien auf dem Lande - ziemlich leer
Anreise auf dem 5. Kontinent
Sightseeing vor dem Wettbewerb
Live Act (Jack Jonson verschnitt)
Vorne Ewa, hinten Rechts Pepe neben Jan-Philip, Yves-Flymovies
Landung Ewa
Ewa startet
Ewa am Startplatz
Horst Gresch
Pepe beim Start

    Overall Herren   
1    Honorin HAMARD         FRA
2    Maxime BELLEMIN        FRA
3    Cody MITTANCK          USA
4    Loïs GOUTAGNY           FRA
5    Simon PELLISSIER        FRA
6    Andreas MALECKI         DEU
30    Jan-philip REBHAN       DEU
50    Horst GRESCH            DEU
          
    Overall Frauen 
  
1    Méryl DELFERRIERE        FRA
2    Midori NAKANOME          JPN
3    Wooyoung JANG            KOR
4    Kari ELLIS                    AUS
5    Ewa KORNELUK- GUZY    DEU

   
    Teamwertung   
1    Ozone    
2    Parapente Mag   
3    Gin Gliders

 

 

Samstag, den 24.02.2018

No Task Today

Ja wie schon gestern stark vermutet, geht bei der heutigen Wetterlage kein weiterer Lauf zu fliegen. Die Resultate bleiben wie sie sind. Honorin gewinnt bei den Herren, Maxime Bellemin ebenso France wird zweiter und dritter Cody Mittanck aus den USA. Bei den Damen gewinnt Méryl Delferriere France.
Ich lande auf Platz 6, Jan Philip auf Platz 30, Horst Platz 50 und Ewa auf Platz 87 und bei den Damen steht sie auf Rang 5. Unsere Frauen werden immer besser;-).
Alexander Robe, unser Nachbar aus Österreich belegt bei seinem ersten World Cup einen sensationellen 14 Platz und qualifiziert sich damit sofort für das Superfinale 2018.... Er war super Happy über sein fliegen hier in Bright.
Insgesamt bleibt uns Bright in super Erinnerung, nicht nur wegen der tollen Landschaft sondern gerade auch wegen der hilfsbereiten freundlichen Australier. Es war ein gelungener Wettkampf bei dem das Wetter nicht immer mitspielte, wir aber mit 4 schönen Läufen genug Gelegenheit hatten, einen würdigen Sieger zu erfliegen. Honorin war einmal mehr eine Klasse für sich :-)
Etwas später wird es dann die Siegerehrung geben und morgen geht es schon wieder Heim ins gerade sehr kalte Deutschland. Aber erst genießen Jan Philip und ich noch einen Tag in Melbourne.

Der nächste World Cup ist dann im April in Brasilien Castello, von dem ich dann wieder berichten werde.

Bis dahin Gruß Pepe

Freitag, den 23.02.2018

No Task Today

Heute an dem Geburtstag meiner Mutter ( Hi Mum best wishes from Down Under and a big Kiss :-) ) war leider das Wetter nicht gut genug für einen Lauf. In der Höhe viel Wind und sehr wenig Sonne vereitelten einen Lauf.
So gab es mal Zeit, um den Schirm eines neuen Herstellers zu einem Testflug in der Luft zu bewegen. Später beim Austausch des Eindruckes vom neuen Flügel wurde viel philosophiert über den Gleitschirmbau und die Entwicklung der letzten Jahre.
Dann noch ausgiebige Gespräche mit Honorin über den Comp und die Weiterentwicklung in der Zukunft bei einem kalten Getränk ;-)
So klang dann langsam der Tag aus und es kam nie Langeweile auf :-D
Das Wetter für morgen sieht sehr bescheiden aus und sehr wahrscheinlich bleibt es bei den Endergebnissen vom Vortag.
Aber wie immer..... es ist erst vorbei, wenn offiziell abgesagt wird.
Bis morgen

Gruß Pepe

Donnerstag, den 22.02.20

18Task 4
Erneut sorgten Hohe dichte Wolken für eine späte Auffahrt. Spät, erst um 13 Uhr fuhr der letzte Shuttle hoch auf den Startplatz Mystic.
Eine 50 Kilometer Aufgabe wurde gesetzt, mit Start um 15 Uhr. Ich ging erst sehr spät in die Luft und befand mich kurz darauf 200 m über Grund nähe des Friedhofes von Bright. Da gerade just in dem Augenblick einige Seelen aufstiegen und mich mit an die Basis nahmen, konnte ich zum Glück auch am Rennen teilnehmen. Ich hatte zwar nicht ganz die Höhe der anderen, doch konnte ich etwas tiefer und etwas hinten dran das Feld gut im Auge behalten ;-)
Da die Thermik heute sehr häufig durch die hohen Wolken zum erliegen kam, hatte ich eigentlich eine ganz gute Position. Denn immer wenn es vorne etwas schwieriger wurde, machte ich etwas mehr Höhe und hatte so meist weniger Schwierigkeiten die nächsten Kilometer zu bewältigen. Mir war zwar klar, dass ich weniger Leadingpunkte sammelte als die ganzen vor mir, doch hatte ich gar keine Chance weit vorne mit zu fliegen und so kam mir die von hinten kontrollierende Position ganz recht.
Zum Schluss, als es denn so richtig schwer wurde wegen Thermiklosigkeit, konnte ich die führende Gruppe überhöhen und überfliegen und setzte als erster zum Finalglide an. Es war recht knapp bei mir, aber die beste Zielzeit hatte ich im Sack :-)
Zwar überholten mich noch mehrere im Tagesranking aufgrund der fehlenden Leadingpunkte, doch nachdem ich fast nach dem Start am Boden stand, bin ich ziemlich Happy mit Platz 8 am heutigen Tage. Jan Philip kam ca. 2 min nach mir als vierter ins Ziel, doch auch er verlor einige Plätze mangels Leadingpunkte und schloss den Tag mit Platz 12 ab.
In Overall stehe ich nun auf dem sechsten Platz und hoffe nun, dass wir noch einmal einen Lauf hin bekommen. Die Wetteraussichten sind nämlich mehr als bescheiden, die nächsten zwei Tage.
Jan Philip steht derzeit auf Rang 30, Horst auf Platz 51 und Ewa auf Platz 84.

Bis später Gruß Pepe

Mittwoch, den 21.02.2018
Task 3
Hohe dichte Bewölkung stimmten uns bei der Auffahrt nicht besonders positiv. Zwar waren Jan Philp und ich wieder mit 9 1/2 std schlaf sehr ausgeruht, aber als wir am Startplatz ankamen und diese Hohe Bewölkung sahen, glaube eigentlich keiner an einen Task und ob man da ausgeruht ist oder nicht.... ist dann eigentlich schnickendidi. Das Taskkomitee reduzierte auch den ersten sehr positiv gesetzten Lauf um einige Kilometer, so dass am Ende 55 Kilometer geflogen werden sollten. Als dann um 13.30 Uhr die ersten Piloten starteten und sich keiner mehr als 100 m über dem Startplatz halten konnte wurde es schon heftig eng in der Luft. Und das hielt dann bei 120 Piloten in der Luft 75 Minuten an. Keiner kam richtig hoch und alles kämpfte um jeden Meter in 50 bis 100 m über dem Startplatz. Erst 5 Minuten vor dem Race Start konnten wir etwas mehr Höhe machen und der Tag begann. Dabei war es nicht wirklich sonnig sondern einfach nur heller geworden. Es galt zwei mal ein Dreieck zu umrunden um danach das gleiche Goal wie gestern anzusteuern. Sehr zäh ging es von einer Ecke zur nächsten und ich versuchte immer nur das Maximum heraus zu holen von der Höhe her. So war ich nicht unbeding zuvorderst aber immer einer der höchsten. Die Aufgabe schafften dann 30 Piloten, da die letzten 5 Kilometer gegen den Wind noch einmal sehr schwer waren. Dort landeten auch noch 30 Piloten in der End Off Speed Section auf den letzten 2 Kilometern, leider auch Ewa und Jan Philp. Horst schaffte mit Platz 14 kurz hinter mir sein bislang bestes Ergebnis in einem World Cup, Glückwunsch :-) mir gelang mit Platz 8 und weniger als 2 min Rückstand zum ersten ein gutes Resultat. Erster wurde erneut Honorin. Robbe mich langsam aber stetig nach vorne, hoffe ich kann meine Aufholjagd vortsetzen :-)

Bis morgen Gruß Pepe

Kurzes Video in den News von Yves Flymovies

Dienstag, den 20.02.2018
Task 2
Nachdem wir gestern früh im Bett waren, gab es bei Jan Philp und mir schon wegen zuviel Bettruhe fast gar keine Augenränder mehr. Stattdessen waren die Augen schon fast verschlafen :-) zuviel Bettruhe.....
Wetter war heut grandios.... wenig Wind, gute Steigwerte und tolle hohe Basis.
So gab es denn auch, einen netten Task von 88,7 Kilometern, mit ca. 75 Piloten im Ziel. Die Aufgabe ging entlang des Mount Buffalo in Richtung Nordosten und wieder etwas zurück, dann wieder in den Norden um dann im Westen Südlich des Mount Buffalo an einem kleinen Flugplatz zu landen. Mit knapp 7 m/s wurden wir teilweise in den Himmel geschossen und Schluss war erst bei etwas mehr als 2500 m. So schaffte der erste, Isidor Fink die Aufgabe in knapp 2 std. 25 min. Die ersten Verfolger waren ca. 2 min hinten dran, ich kam dann als 18 ter ins Ziel, mit etwas weniger als 6 min Rückstand. Jan Phlip kam kurz nach mir über die Ziellinie, Ewa und Horst schaftten diese leider nicht ganz.
In Overall führt Honorin weiterhin vor Jury Vidic und Isidor.... die Liste stimmt noch nicht ganz, da die derzeitige noch ohne FTV dargestellt wird.
Hier der Link zu den Results:
Gruß Pepe

Montag, den 19.02.2018

Hallo Deutschland
Tag 2 des PWC Bright und schon wetterpech. Nach einer relativ stillen Rückfahrt gestern vom Ziel (ich als einziger deutscher wegen einer nicht so optimalen Routenwahl auf dem Weg zur letzten Wende gestanden) ging es voller Tatendrang zum 2ten Tag. Schon der Nacht bemerken wir 2 oder 3 mal leichtes prasseln auf dem Dach unserer Lodge. 09:00 im HQ und wir bekamen die Gewissheit: the Day is cancelt. Nach kurzem einkaufen des nötigsten, einem Eis und 30 Dollar teuren Croissants ging es zum Schirm vermessen. Zuerst war mein Enzo dran. Symmetrie der beiden Seiten war gegeben, hier und da ein paar kleine Veränderungen, super fertig. Bin gespannt wie der Flügel geht. Danach Pepes Enzo.  Auch hier nach der ein oder anderen kleinen Veränderung ging es nochmal ab auf die Wage. Alles geschafft für heute. Halt, nicht alles. Skippys anschauen fehlt noch. Okay, kurzer Hand mit fast leerem Tank durch die weite des Landes. Wahnsinn. Wilde Kängurus kannte ich bis dato noch nicht. Doch jetzt hieß es Essen, sich auf morgen vorzubereiten und etwas früher wie sonst schlafen zu gehen. Ich hoffe ich kann aus den Gesprächen mit Pepe meine Fehler ausräumen und mit guter Motivation  morgen hoffentlich mit Task 2 aufholen.

Grüße Jan-Philip

Die nächsten Tage bekommen wir Ostwind, was untypisch für das Gebiet ist. Der Wind wird durch einen Zyklon in der Nähe von Australien beeinflußt. Die Startplätze Mystik und Gundowring werden dadurch unbrauchbar, mal sehen, was die Organisatoren draus machen. Morgen noch 20-40 km/h Wind, danach 2 Tage ruhiger, das könnte mit thermischen Ablösungen für Mystic passen.

Beste Grüße aus der Sonne,
Sonntag, den 18.02.2018

Heute zum Glück etwas weniger Wind aus Westlicher Richtung. Wir fuhren ins Nachbartal an den Startplatz D2 Gundowring, um von dort den 87,6 Kilometerlauf anzugehen. Es ging erst in Richtung Süden, dann wieder in den Norden um dann tiefer in den Süden das Goal nahe Tawonga zu nehmen. Wir hatten mit 2600 m schon eine gute Basis heute und die Steigwerte mit über 5 m/s waren auch nicht so schlecht ;-)
Honorin war immer in Führender Position und konnte einen Start - Ziel Sieg für sich verbuchen. Jury Vidic war ihm aber immer knapp auf den Fersen. Der Task wurde von Honorin in 2 std. 13 min bewältigt. Ich kam mit knapp 18 min Rückstand auf PLatz 26 in der Verfolgergruppe ins Ziel. Mehr war nicht drin, zu gut lief es für Honorin und seinen drei Begleitern.
Für morgen ist wieder etwas mehr Wind prognostiziert, wir hoffen aber, dass es schon irgendwie fliegen wird :-)

Bis morgen Gruß Pepe

Samstag, den 17.02.2018

Von Hors Gresch:

Das erste Mal dabei und schon dran, also hier ein kurzer Bericht von mir.
Offizieller Trainingstag hieß es heute. So war um 09:30 eine kurze Registrierung nötig um anschließend mit den Shuttles auf den Startplatz Mystic Mountain zu fahren.
Blauer Himmel, leichte Ablösungen und startende Flugschüler erwarten uns als wir oben ankamen. Also eigentlich doch top Bedingungen dachten wir alle. Als sich die ersten in der Thermik halten konnten, heiß es auch für uns, erster Flug in Australien.

Vor dem Start ging es zügig nach oben, zwar etwas holprig durch die Inversion aber doch recht großflächig.
Einen geplanten Task gab es nicht und so wurde munter rund um Bright das Gelände erkundet. Schnell merkte man wenn es tief geht wird es zäh und es braucht lange um wieder gute Höhe zu erreichen. Nach eineinhalb bis zwei Stunden nahm der Wind deutlich zu und es wurde unangenehm in der Luft und so lichtete sich der Himmel recht schnell rund um Bright.
Zum ein schaukeln war das ja schon mal ganz nett aber einen Task bei den Bedingungen? Das wird sicherlich nicht einfach und spannend wer hier die beste Taktik findet.
Am Nachmittag war dann die übliche Einschreibeprozedur dran, mit viel Anstehen, Wiegen, Zettel ausfüllen, Nummern einkleben, Speedarms bekommen und wieder tauschen usw.
Und am Abend hieß es dann ab in den Park von Bright zur Begrüßungsfeier mit Danksagungen an Helfer und Sponsoren, leckerem Fingerfood, natürlich auch Bier und Wein und einem Live Act (Jack Jonson verschnitt) passend zur chilligen Atmosphäre. Für uns heißt es aber jetzt früh ins Bett da es morgen schon um 07:45 Uhr los geht.
Beste Grüße aus Down Under
Horst

 

Von Andreas Malecki, alias Pepe
Einfliegen der Neuen Waffe.... :-)
Heute etwas ausgeschlafener ;-) ging es erstmalig für mich, hier in Bright in die Luft. Klar, dass die Bedingungen wieder schnell zunahmen und wir nach kurzem Flug, in dem wir mehr verprügelt wurden, zum Landen gingen :-)
Honorin hatte seinen Schirm heute bekommen und fuhr gegen 13 Uhr zum Startplatz und sagte mir beim Einschreiben später, "Ich startete um 14 Uhr, flog Rückwärts und wollte nur noch runter :-)"  also selbst Weltmeister fühlen sich ab und an nicht sehr wohl bei diesen Bedingungen.
Hoffen wir mal, dass es zu Morgen etwas ruhiger wird in der Luft.
Gleich gibt es noch die Eröffnungsfeier und später noch das Gehirn-Yoga mit sanfter Klassischer Musik....

Cheers Pepe

Freitag, den 16.02.2018

Am ersten Tag hier in Brigth, saß einem die 35 stündige Anreise doch noch ziemlich in den Knochen. Jan Philipp und ich waren zwar passend zur Mittagszeit am Startplatz, doch die Bedingungen waren für zwei übermüdete Krieger doch eher zu sportlich :-)
So fuhren wir wieder hinunter und schauten den Piloten beim letzten Lauf der Brigth Open zu, wie das Gesamte Teilnehmerfeld nach kurzer Zeit den Task abbrach und zum Landen kam. War dann evtl. doch nicht ganz so schön in der Luft.
Nun .... wir erkundeten noch etwas die Stadt, genossen ein Eis und luden uns die Wegpunkte für den Trainingslauf am Samstag auf die Geräte. Später gingen wir mit Ewa und Horst - den restlichen Deutschen - in die Brewery zur Siegerehrung der Brigth Open und aßen etwas zusammen.
Dann noch etwas einkaufen fürs Frühstück und hoffentlich nicht zu spät ins Bett. Etwas Müde bin ich ja doch...
Wir hoffen nun noch auf etwas weniger Wind für das einfliegen am Samstag und auch hoffentlich für gute Bedingungen des ersten World Cup der Saison 2018.

Leider traf es nicht jeden hier mit der Anreise gut. Honorin Hamard, Weltmeister 2015 Europameister 2016.... vermisst seinen Schirm nach dem Umstieg in Amsterdam und hofft nun in Melbourne, dass sein Paket noch rechtzeitig eintrifft.

Gruß Pepe

PWC-Bright Australien

Nach gefühlten 20 Jahren findet nun endlich wieder ein World Cup in Australien statt. Der Austragungsort, wie zum letzten Event wieder  in Bright, einem kleinen Städtchen am Rande des High Countrys, der  so genannten Snowy Mountains im Staat Victoria.

Die Ladenlokale der Skiverleihe machen hier unten zunehmend dem Sommertourismus Platz, der mit dem 3 Autostunden entfernten Melbourne ein riesen großes Einzuggebiet besitzt. Die Postkartenmotive zeigen in der Regel Europäische Bäume mit Herbstlaub oder schneebedeckte Gipfel, eine Besonderheit in Australien das eigentlich nur Gumtrees und keinerlei ausgeprägte Jahreszeiten kennt.

Neben sehr großen Radsportveranstaltungen findet hier jedes Jahr einer der drei internationalen Australischen Gleitschirmwettwerbe statt. Das Gelände ist also ausreichend erprobt und in etwa vergleichbar mit dem Hochschwarzwald. Viel Dschungel mit sehr hohen alten Gumtrees, teilweise kleinen schmalen Täler die bei kräftigem Wind nicht einfach zu fliegen sind.

Die Australische Wettbewerbszene ist zwar sehr klein und überschaubar, aber bis in die Haarspitzen motiviert. Die  selbst organisierte Förderung des Squad (Liga) hat Früchte getragen und stellt mit Karie Ellis die aktuelle Vizeweltmeisterin. Das Team hat bei der letzten WM mit dem 5.Platz Overall ebenfalls einen bemerkenswerten Achtungserfolg erzielt und zeigt das man in den letzten 10 Jahren erfolgreich gearbeitet hat.

Eine logische Konsequenz das man nun dank Dave Snowden, dem visionären Mastermind hinter der dem Event ,  einen Worldcup ins eigene Land holt. Die erste Australische Zweileiner der Gleitschirmmarke FLOW hat mit seinem Designer Felipe Rezende bei den Corryong Open im Januar schon die Serienklasse gegen alle Zenos gewonnen und möchte sich beim ersten PWC des Jahres ebenfalls Konkurrenzfähig zeigen.

Wir werden in den nächsten Tagen sehen ob „local knowledge“ hier einen Vorteil bringt oder nicht. Die nationalen Bright Open der letzten Woche haben mit dem Finnen Jouni Makkonen jedenfalls wieder den gewohnten Dauersieger der letzten Jahre, für mich definitiv einer der Favoriten hier und klares pro "local knowledge" ;-)

Viel Erfolg dem deutschen Team

Immer schön das Näschen eincremen und viel Wasser in Reserve führen ;-)

Oli Blonske