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Deutscher Gleitschirm- und Drachenflugverband e.V.

DHV
An der Talstation
auf nach oben...
Dietmar baut auf
Midori und Toru
Taskboard
Varios werden programmiert
Kai macht sich fertig
Dietmar am Start
Frank startet gleich
Toethelmoosalm
drei Landezeugen
Gleich kommt das Landebier

Aktuelle Ligaberichte 2024

Die Ligasaison 2024 beginnt in Ruhpolding

Ergebnis

Zum Männertagswochenende schaltete Petrus um auf Hochdruck. Der Schalter klemmte zwar noch etwas, davon ließen wir uns aber nicht beeindrucken. Der Sessellift der Unternbergbahn transportierte uns auch durch Restfeuchteschwaden auf den Berg. Da leider die ersten beiden Liga-Termine abgesagt werden mussten, waren wir hungrig aufs Streckenfliegen. Fast alle Ligapiloten waren angereist, auch einige Neulinge wollten mal Ligafliegen probieren. Darunter sind Toru und Midori unsere ersten Ligateilnehmer aus Japan. Sie wollen in der Liga neue Fluggebiete kennenlernen, da passt ihnen der Unternberg gerade ins Konzept.

„Wenn bis 15 Uhr keine Themik eingesetzt hat, Freies Fliegen!“  Die Drohung des Ligachefs machte Eindruck auf Petrus. Der Wind stand sowieso an, die Abschirmung löste sich auf, wir zimmerten eine kleine Aufgabe und konnten prima starten. Schon die erste Wende, die Hörndlwand, erwies sich als schwer zu nehmen. Einige Piloten riskierten viel und kamen knapp oder nicht mehr ganz zum Landeplatz Bärngschwendt. WM-Teilnehmer Alfred Mayer und Tilo Düpmann flogen auf ihren Starrflüglern aber bis zur zweiten Wende und sorgten damit für einen gültigen Task.

Am Freitagmorgen Sonne und Wolken am Himmel. Wir können mutiger planen mit Ping-pong zwischen Hoerndlwand und dem Reichenhaller Haus. Drei Piloten im Ziel. Zu den Siegern von gestern gesellte sich Flexi-Pilot Ralf Ulbig. Da nur 8 Starrflügelpiloten zur Liga gemeldet hatten, werden alle Geräte in einer gemeinsamen Klasse gewertet. Leistungsunterschiede werden nicht mit Faktoren berücksichtigt, sondern durch unterschiedliche WP-Radien. Nach den Wendepunkten fliegen alle Teilnehmer die gleiche Streckenführung, die leistungsstärkeren haben dabei das Handycap der unterschiedlichen Radien. Die Geschwindigkeitswertung erfolgt dann mit der kürzesten Strecke der Einfachsegler. Der Auswerter hat vorher aber zu kontrollieren, ob die Starrflügler und Turmlosen auch ihre spezifischen Wenden sauber genommen haben. Anderenfalls erhalten sie nur die Streckenwertung.

Wir hatten noch zwei weitere schöne Flugtage. Leider war die Basis zu niedrig, um tiefer in die Alpen hinein zu fliegen. Aber auch so kam jeder auf seine Kosten. Für meine außerplanmäßige Landung in der Röthelmoosalm galt das sogar wörtlich wegen zweier verbrauchter Steuerbügel. Als Ratschlag für den Notfall: Hinter den drei Gebäuden landen s. Abbildung. Dort ist das Gelände leicht ansteigend, trocken und windgeschützt. Rückmeldung per SMS klappte nach einigen Versuchen.
Es gibt zwei weitere offizielle Landeplätze, die wir nutzen konnten.

Die Angestellten des Sessellifts waren sehr freundlich, die Kooperation mit der Flugschule und anderen Piloten klappte reibungslos. Wir kommen gerne wieder zum Unternberg.
Konrad Lüders