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Deutscher Gleitschirm- und Drachenflugverband e.V.

DHV

Einrichtung von "Radio Mandatory Zones" (RMZ)

Dezember 2014 - RMZ ersetzt Luftraum F

Im Zuge der Harmonisierung von Lufträumen auf europäischer Ebene (SERA - Standardised European Rules of the Air) wird der Luftraum F in Deutschland aufgelöst und ab dem 11. Dezember 2014 durch das Modul RMZ (Radio Mandatory Zone) ersetzt. Der Luftraum F ermöglichte in Deutschland in der Vergangenheit auf 21 kleineren Flugplätzen (z.B. Schwäbisch Hall, Bautzen, Allendorf) Instrumentenanflugverfahren (IFR). Bei Sichtflugbedingungen (VFR) konnten diese Bereiche mit Flugsicht 5 km und Abstand zu Wolken (vertikal 1000 ft, horizontal 1,5 km) mit Gleitschirmen und Drachen beflogen werden. Das neue RMZ Modul ist nach den Verhandlungen mit der DFS das Modell mit den geringsten Einschränkungen. RMZs erhalten eine Standardgröße, ähnlich der bisherigen Kernzone von F und eine max. Höhe von lediglich 300 m GND. Bei Einflügen in eine RMZ ist der Funkkontakt zum Tower erforderlich. Alle Luftfahrzeuge müssen dauernde Hörbereitschaft auf den entsprechenden Kanal für den Flugfunk- Sprechfunkverkehr aufrecht erhalten, sofern nicht abweichende Bestimmungen vereinbart sind.

Sollten sich Fluggelände innerhalb einer zukünftigen RMZ befinden (z.B. Eisenberg / Battenberg), sind Betriebsvereinbarungen empfehlenswert, damit sich (wenn möglich) nicht alle startenden Piloten einzeln anmelden müssen. Eine bilaterale Vereinbarung zwischen Flugplatzbetreiber und Fluggeländehalter sowie eine Abstimmung mit dem jeweiligem Luftamt des Landes ist erforderlich. Ausnahmen sind somit möglich. Betroffene Geländehalter sollten sich direkt mit dem DHV Referat Flugbetrieb in Verbindung setzen, um eine pragmatische Lösung abzustimmen.

Luftraumstruktur/Sichtflugregeln in Deutschland (DFS, pdf)

Broschüre Sicherer Sichtflug (VFR) der DFS