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Deutscher Gleitschirm- und Drachenflugverband e.V.

DHV

DHV-Testreihe Windkraftanlagen und Gelände - Auswertung

Zusammenfassung
Die Literaturrecherche und die durchgeführten Testflüge im Bereich von Windkraftanlagen ergeben ein zunehmend deutliches Bild von der Situation. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Der notwendige Sicherheitsabstand zu Windkraftanlagen ist abhängig von der Windgeschwindigkeit. Mit einem Abstand von 5 – 7 x Rotordurchmesser im Lee der Anlagen dürfte man sich auf sicherem Terrain befinden.

2. Dieser Abstand bezieht sich auf Flugbetrieb mit weniger als 7 m/sec (ca. 25 km/h) Windgeschwindigkeit. Je stärker der Wind, umso größer und stärker der Leebereich. Das Luftverkehrsgesetz schreibt einen ausreichenden Abstand zu Luftfahrthindernissen vor.

3. Jeder Pilot muss letztlich im Flugbetrieb selbst einschätzen, welcher Sicherheitsabstand erforderlich ist. Seitlich, über und vor einer Anlage ist die Abdrift bei einer Störung stets einzukalkulieren. Bei starkem Wind ist die Abdrift logischerweise stets größer.

Sind Fluggelände von Anlagen betroffen, muss die Zulassungsstelle (DHV) die Eignung überprüfen. Gegebenenfalls muss der Flugbetrieb mit Auflagen eingeschränkt werden.

Die gesamte Auswertung der Testreihe Windkraftanlagen/Gelände gibt es hier zum Nachlesen (DHV-Info 199, Ausgabe Mai/Juni 2106, von Björn Klaassen)

DHV-Video: Versuche zur Turbulenzdarstellung hinter Windkraftanlagen

Die Videodokumentation wurde von Charlie Jöst erstellt (Veröffentlicht am 29.04.2016). Testpiloten waren Simon Winkler, Roland Börschel und Björn Klaassen. Der DHV dankt den beteiligten Vereinen für die Mitarbeit und Unterstützung:

Drachenfliegerclub Bösingen
Luftsportverein Alsfeld
Gleitschirmverein Heuberg-Baar
Entenbergflieger Bad Laasphe
Paragliding Nordwest