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Deutscher Hängegleiterverband e.V.

DHV

Bei dem Bau einer Schleppwinde sind die Lufttüchtigkeitsforderungen (LTF) und die  Prüfanweisung für Schleppwinden zu berücksichtigen. In den Lufttüchtigkeitsforderungen sind u. a. auch die Anforderungen für Schleppklinken ersichtlich. Gebühren für die Zulassung sind im DHV-Technikreferat (technik@dhv.de) zu erfragen.

Für den Bau einer Schleppwinde solltest Du Erfahrungen und Kenntnisse im Maschinenbau, vielleicht als Kfz-Schlosser oder Mechaniker oder in einem artverwandten Beruf besitzen und über eine Werkstatt verfügen. Wenn Du dazu noch gute Ideen und Erfindergeist in ausreichendem Maß mit bringst, kann der Bau beginnen. Ist das gute Stück dann fertig, wird es von einem DHV-Erstprüfer geprüft. Dann kannst Du die ersten 100 Probeschlepps durchführen, zwischenzeitlich die Betriebsanleitung erstellen und praktische Erfahrungen beim Schlepp sammeln. Funktioniert alles zur Zufriedenheit, wird Deine Winde endgültig abgenommen. Die Musterprüfung wird bescheinigt, wenn Du für Deine Winde ein Instandhaltungsbetriebsbuch erstellt hast und Dein Betrieb als Herstellerbetrieb abgenommen wurde. Willst Du nur ein Einzelstück herstellen, benötigst Du keinen Herstellerbetrieb und sparst damit auch Kosten. Anstelle der MZL-Nummer gibt es für Einzelstück-Winden eine EZL-Nummer.
Die Kosten für eine einfache Zulassung ohne Herstellerbetrieb belaufen sich auf ca. 800€.

Hier kannst Du die Formblätter für die Musterprüfung und das Kennblatt, downloaden. 

Alle Schleppwinden müssen turnusmäßig nach 24 Monaten vom Hersteller oder einem DHV-anerkannten Windennachprüfer nachgeprüft werden. Informationen zur Nachprüfung findest Du hier.. 

 

Änderungen an Schleppwinden können auf Antrag außer vom Hersteller, auch vom Halter der Winde vorgenommen werden. Soll z. B. eine Winde die bisher mit Stahl-Schleppseilen bestückt war, auf Kunststoff-Schleppseile umgerüstet werden, ist diese Umrüstung möglich, wenn dafür ein Änderungsantrag beim DHV-Technikreferat gestellt wurde. Die Änderung wird geprüft und nach Erhalt der Änderungsgenehmigung, darf die Winde mit einer neuen EZL-Plakette wieder in Betrieb genommen werden.
Die Kosten für eine einfache Änderung betragen ohne Prüfaufwandsentschädigung ca. 100€ zuzüglich der Plakettengebühr von 3,50€.

Hier findest Du ein Muster eines Nachprüfprotokolls 

und die Erläuterungen zum Nachprüfprotokoll (PDF-Dateien).

 

Informationen über Startwagen (Dolly) findest Du hier (PDF-Datei)