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DHV

17.06.2020

Lockerungen in Bayern

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Bayern,

jetzt geht’s ziemlich flott. Gestern wurde eine Änderung der Abstands-Regeln in der bayerischen Corona-Verordnung mitgeteilt. Es dürfen sich jetzt bis zu 10 Personen im öffentlichen Raum treffen.
Das gilt auch für Fahrgemeinschaften. Man kann also die Flugschul-Busse wieder wie gewohnt einsetzen. Masken sollen getragen werden.
Gültig ab heute, 17.6.2020.

Hier die Änderungs-Verordnung:
https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-338/
Dazu aus den FAQ (https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php) : Darf ich Fahrgemeinschaften bilden?
Ja. Das ist möglich. Sollten Personen nicht nur des eigenen Hausstandes mitfahren, wird jedoch dringend das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeraten

Ab dem 22.6. gelten folgende weitere Änderungen:
- Die Begrenzung der Personenzahl beim Outdoor-Training (bisher 20) wird aufgehoben.
- In Geschäften wird die Zahl von 20 qm/Person auf 10 qm/Person gesenkt.

17.06.2020

Präsenz-Theorieunterricht in Bayern

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Bayern,

das Bayerische Gesundheitsministerium hat unsere Anfrage bezüglich Theorieunterricht als Präsenz-Unterricht jetzt positiv beantwortet (siehe E-Mail unten).
Jetzt ist rechtssicher geklärt, dass Präsenz-Unterricht, unter Beachtung der Infektionsschutz-Regeln, wieder erlaubt is:


[...]
Gewerbliche Flugschulen sind als Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr im Sinne des § 12 Abs. 2 5. BayIfSMV anzusehen. Ihre Tätigkeit ist erlaubt.
Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann. Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht. Der Betreiber hat ein Schutz‐ und Hygienekonzept und, falls Kundenparkplätze zur Verfügung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen (§ 12 Abs. 2 i.V.m. § 12 Abs. 1 Nr. 1, 3 und 4  5. BayIfSMV). Eine Chekliste für ein solches Konzept finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/20200510_checkliste_schutz_und_hygienekonzept.pdf

Die Theorieausbildung – auch in Gruppen – ist wieder zulässig.

Für die Abnahme von Prüfungen gilt § 15 5. BayIfSMV. Das heißt, die Abnahme von Prüfungen ist nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein ständiger Mindestabstand von 1,5m gewahrt ist (§ 15 S. 1 5. BayIfSMV). Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen (§ 15 S. 2 5. BayIfSMV). Nicht zum Prüfungsbetrieb gehörende Zuschauer sind nicht zugelassen (§ 15 S. 3 5. BayIfSMV). Ausnahmegenehmigungen könnten auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist (§ 15 S. 4 5. BayIfSMV i.V.m. § 5 S. 2 5. BayIfSMV).“

Mit unseren besten Wünschen für Ihre Gesundheit.

Ihre
Servicestelle im
Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Haidenauplatz 1
81667 München
Tel.: +49 (89) 540233-0


16.06.2020

Lockerung für Personentransport in Baden-Württemberg

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter in BAWÜ,

in BAWÜ gilt seit gestern eine gelockerte Corona-Regelung zum Personentransport. Im öffentlichen Raum, also auch in privaten KFZ, dürfen nun bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammenkommen.
Gemäß dieser neuen Bestimmung können die Flugschul-Busse wieder ohne Beschränkungen eingesetzt werden. Rechtsgrundlage ist der § 3 der Corona VO: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/
Aber leider sind die Erläuterungen zu dieser Regelung nicht so eindeutig wie erwünscht. Denn einerseits steht dort:
Grundsätzlich erfolgen auch Fahrten mit privaten Kraftfahrzeugen im öffentlichen Raum. Daher gilt auch dort die Regelung des § 3 Absatz 1 Corona-Verordnung. Daher dürfen ab 10. Juni 2020 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten oder bis zu zehn Personen zusammen in einem Auto mitfahren. Diese zehn Personen dürfen aus verschiedenen Haushalten kommen. Sie sind nicht verpflichtet den Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten.
Aber weiter auch:
Ausgenommen sind Fahrten, die der Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Daseinsfür- oder -vorsorge oder dem Betrieb von Einrichtungen dienen. Privat organisierte Fahrtgemeinschaften sind daher zulässig, wenn sie der Ausübung der Berufstätigkeit dienen. Bei Fahrten zum Arbeitsplatz dürfen daher auch mehr Personen mitgenommen werden. Fahrtunterbrechungen, beispielsweise zum Einkauf, sind nicht erlaubt.

Das ist etwas verwirrend formuliert. Ich vermute hier einen Fehler in den Erläuterungen, möglicherweise ist der zweite Absatz noch aus der vorangegangenen Corona-Verordnung. Auch das Datum 10. Juni 2020 im ersten Absatz ist falsch, weil die aktuelle Verordnung erst seit gestern gilt.
Wer ganz sicher gehen will, sollte bei seiner Ordnungs- oder Gesundheitsbehörde nachfragen.
Außerdem gilt grundsätzlich:
Alle im Auto sollten eine Alltagsmaske tragen, da sie lange auf engem Raum zusammen sind und so besonderes Infektionsrisiko besteht.

Bitte beachtet auch, dass diese Regelung nur für BAWÜ gilt. Bei der Durchfahrt durch andere Bundesländer (z.B. durch Bayern auf der Fahrt nach Italien) gilt weiterhin die strengere- nur Personen aus einem (1) anderen Haushalt-Regel.

Informationen für Flugschulreisen nach Italien (15.06.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen, liebe Flugschulleiter,

hier findet ihr die Antwort des Verbandsjuristen des italienischen Verbands (FIVL), Luca Basso, auf unsere Anfrage bezüglich besonderer Regeln für die Tätigkeit von Gast-Flugschulen in Italien.
Luca weißt darauf hin, dass die Flugschulen besonders darauf achten sollen, dass sich keine größeren, engen Gruppen an Start- und Landeplätzen bilden sollten. Wir haben schon von unseren Freunden aus Südtirol gehört, dass hier das Haupt-Augenmerk der Polizei bei ihren Kontrollen liegt.
Der verantwortliche Fluglehrer muss bei jedem Flugschüler/Piloten vor dem Beginn der sportlichen Aktivität bzw. vor der Auffahrt mit dem Bus, Fieber messen und das Ergebnis in eine Liste eintragen. Berührungslose, Infrarot-Fiebermessgeräte gibt es ab 25 €.

Was den Personentransport betrifft: Hier gibt es in Südtirol keine Beschränkung für Privatfahrten mehr, wenn alle Personen im Fahrzeug Masken tragen, siehe:
http://www.provinz.bz.it/sicherheit-zivilschutz/zivilschutz/coronavirus-faq-fragen-und-antworten.asp
https://www.suedtirol.info/de/informationen/coronavirus

Für Fahrten in Mietfahrzeugen oder Taxis (Shuttle-Service) gilt, dass Personen nur auf den jeweils äußeren Sitzplätzen transportiert werden dürfen (Mittelsitz einer Dreier-Reihe darf nicht besetzt werden): https://www.suedtirol.info/de/informationen/coronavirus/sicherheitsma%C3%9Fnahmen/sicherheitsma%C3%9Fnahmen-taxi-mietwagen-reisebussen

In anderen Provinzen Italiens gilt diese Vorschrift auch für private Fahrten:
https://www.adac.de/news/italien-urlaub-corona/

Der Packsack mit der Flugausrüstung muss in einem Einmal-Plastiksack (Müllsack) verstaut werden, bevor sie im Bus verladen wird.

Bei Theorieunterricht/Briefings gelten die Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen: https://www.suedtirol.info/de/informationen/coronavirus/sicherheitsma%C3%9Fnahmen/sicherheitsma%C3%9Fnahmen-bei-veranstaltungen-events

Für Doppelsitzerflüge sind FFP-2-Masken vorgeschrieben.

Luca Basso empfiehlt, die am stärksten von Covid-19 betroffenen Regionen Italiens (Lombardei) noch für einige Wochen zu meiden.

Update Corona-Verordnungen, Schulung in Österreich, Passagierflug (02.06.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen, liebe Flugschulleiter,

in vielen Bundesländern haben sich weitere Erleichterungen für den Flugschul-Bereich ergeben. Einen Überblick findet Ihr in der aktualisierten Liste nach Bundesländern.
Bitte beachtet, dass diese Infos nach bestem Wissen zusammengetragen worden sind, aber im Einzelfall immer ein Check mit der zuständigen lokalen Behörde wichtig ist. Ein für die Flugschule ausgearbeitetes Infektionsschutz-Konzept ist grundsätzlich Pflicht.

 

Passagierflug: Gewerbliches Passagierfliegen ist corona-mäßig weiterhin eine schwierige Angelegenheit. In mindestens zwei Bundesländern hat sich die Frage ergeben, ob das gewerbliche Tandemfliegen unter „Sport“ anzusiedeln ist oder unter „Dienstleistung“. Für den zweiten Fall sind Ausnahmen von den Mindestabständen zulässig.

Wir haben ein Dokument für die Vorlage bei den Ordnungs- bzw. Gesundheitsbehörden ausgearbeitet.
In dem Behörden-Anschreiben ersuchen wir- als staatlich Beauftragter- die Behörde, eine Aufnahme der Tätigkeit des gewerblichen Tandemfliegens zu gestatten.

Und zwar unter den Auflagen eines verschärften Infektionsschutz-Konzeptes, das Bestandteil des Dokumentes für die Behörden ist. Im Gespräch mit der Ordnungs- oder Gesundheitsbehörde können diese wirkliche strengen Maßnahmen (die sich an den Vorgaben für körpernahe Dienstleistungen orientieren) als Argument für einen sehr hohen Schutzstandard genutzt werden.

Wenn es Euch nützlich erscheint, könnt Ihr das Dokument gerne zur Vorlage bei der Behörde verwenden. Möglicherweise habt Ihr ja schon für Euren Betrieb einen positiven Bescheid, oder einen mit abweichenden Auflagen. Dann hat sich das für Euch erledigt.

 

Zu Österreich gehen die Grenzen wieder am 15.6. auf. Ab dann ist der touristische Reiseverkehr und Aufenthalt im Land wieder erlaubt. Auch im Namen von Ewald Kaltenhofer vom Österreichischen Aeroclub möchten wir den deutschen Flugschulen folgende Hinweise geben:
Man kann davon ausgehen, dass die Behörden sensibel sind, was die Einhaltung von Infektionsschutz-Maßnahmen betrifft und dass möglicherweise insgesamt stärker kontrolliert wird- auch die Dokumente, die den legalen Flugschul-Betrieb  betreffen. Da die deutsche Flugschule unter dem rechtlichen Dach der österreichischen Flugschule ausbildet, ist immer zu beachten, dass Rechtsverstöße auch zu Lasten der gastgebenden Flugschule gehen können.

Bevor Ihr mit Flugschüler-Gruppen nach AT zur Flugausbildung aufbrecht, solltet Ihr:
» Euch und Eure Fluglehrer und Flugschüler mit den Corona-Regelungen in Österreich vertraut machen: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelle-Ma%C3%9Fnahmen.html
 » Die Veröffentlichung des ÖAeC zu Verhaltensmaßnahmen im Flugsport lesen und die Maßnahmen mit der gastgebenden Flugschule entsprechend planen und umsetzen.
 » Überprüfen, ob der aktuelle, rechtsgültige Kooperationsvertrag mit der österreichischen Gastflugschule noch gültig ist.
» Die Lehrberechtigungen und Berechtigungen der Fluglehrerassistenten auf Gültigkeit checken.
» Versicherungsnachweise überprüfen (Fluglehrerhaftpflicht + Halterhaftpflicht der Schulungsgeräte).
» Die Schüler mit eigener Ausrüstung darauf hinweisen, den Versicherungsnachweis mitzuführen.
» Die Belegung des/der Flugschul-Busse so gestalten, dass vor Ort die Maximalbelegung (maximal 2 Personen pro Sitzreihe) eingehalten werden. Momentan ist bei der Fahrt durch Deutschland nur 1 „haushaltsfremde“ Person, neben dem Fahrer erlaubt. Die Flugschüler müssen deshalb de facto mit dem eigenen PKW anreisen.

 

Für Italien/Südtirol und Frankreich läuft gerade noch eine Recherche bezüglich der Bestimmungen für die Wiederaufnahme der Ausbildungsflüge von deutschen Flugschulen.

Schulugsinformationen für Bayern (27.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Bayern,

die Bayerische Staatskanzlei hat heute weitere Erleichterungen der Corona-Beschränkungen verkündet. Für Euch relevant:
Die Trainingsgruppen für den Outdoor-Sport werden auf bis zu 20 Personen vergrößert. Diese Neuerung soll ab dem 8.6. gelten. Damit wird die Beschränkung auf 5 Personen endgültig aufgehoben- die Abstands- und Hygieneregeln bleiben aber weiterhin bestehen. Bereits in der Rechtsauskunft des Gesundheitsministeriums (Flugschulleiter-Rundmail vom letzten Freitag) war nichts mehr von einer Begrenzung der Gruppengrößen zu lesen.

Außerdem schaut es so aus, als könne wieder regulärer Präsenz-Theorieunterricht angeboten werden- natürlich unter Einhaltung der Regeln des Infektionsschutz-Konzeptes. Das ist ab 30.5. gültig.

Zur Frage der Personenbeförderung: Tatsächlich ist im Moment kein legaler Transport mehrerer Personen in einem Fahrzeug möglich- nur 1 Person aus einem anderen Hausstand darf mit dem Fahrer mitfahren.

Die Staatskanzlei hat aber ein „staatliches Rahmenkonzept für touristische Dienstleister“ angekündigt. Da wird dann sicherlich was drinstehen zur Personenbeförderung.

Dies vorab für Eure Planung. Die Infos sind aus einer Pressemitteilung der Staatskanzlei von heute. https://www.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/200526-ministerrat.pdf
Verbindlich gültig ist das aber erst, wenn die nächste Corona-Verordnung veröffentlicht wird.

Zukunft des gewerblichen Tandemfliegens in Bayern (25.05.2020)

Liebe Flugschulleiter/-innen und Tandem-Unternehmer/-innen aus Bayern,

bezüglich der Erlaubnis, (gewerbliche) Passagierflüge mit Personen außerhalb des eigenen Hausstandes durchzuführen, gab es nun einen ersten negativen Bescheid einer Kreisverwaltungsbehörde.

Abgelehnt wurde mit dem Hinweis auf die Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 m.

Wir haben ein Dokument für die Vorlage bei den Kreisverwaltungsbehörden ausgearbeitet. Darin ersuchen wir- als staatlich Beauftragter- die Behörde, eine Aufnahme der Tätigkeit des gewerblichen Tandemfliegens zu gestatten.

Und zwar unter den Auflagen eines verschärften Infektionsschutz-Konzeptes, das Bestandteil des Dokumentes für die Behörden ist. Hier sind Helme mit gesichtsbedeckendem Visier und FFP 2- Masken verbindlich vorgesehen.

Wenn es Euch nützlich erscheint, könnt Ihr das Dokument gerne zur Vorlage bei der Behörde verwenden. Möglicherweise habt Ihr ja schon für Euren Betrieb einen positiven Bescheid, oder einen mit abweichenden Auflagen. Dann hat sich das für Euch erledigt.

Momentan schaut es aber eher so aus, als müsste nachgelegt werden, was das Infektionsschutz-Konzept für gewerbliches Passagierfliegen betrifft.

Die Bayerische Corona-Verordnung sieht ausdrücklich vor, dass die Kreisverwaltungsbehörden Handlungsspielraum haben. So kann die Behörde zusätzliche Schutz-Maßnahmen verlangen. Eben diese sind in dem Dokument aufgeführt. FFP 2- Masken (die man für unter 2 € erwerben kann) und gesichtsbedeckende Schutz-Schilde (Visiere) sind für körpernahe Dienstleistungen im Bereich des Gesichts vorgeschrieben. Im Gespräch mit seiner Kreisverwaltungsbehörde können diese wirkliche strengen Maßnahmen als Argument für einen sehr hohen Schutzstandard genutzt werden.

Für Anfang Juni ist die Einarbeitung von Infektionsschutz-Forderungen für körpernahe Sportarten in die Länder-Corona-Verordnungen angekündigt. Wir gehen davon aus, dass hier für das Passagierfliegen erfüllbare Forderungen kommen werden. Aber bisher ist nichts Genaueres bekannt geworden. Wir informieren Euch, sobald wir hier mehr wissen.

Schulungsinformationen für Bayern (22.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen, liebe Flugschulleiter aus Bayern,

das Bayerische Gesundheitsministerium hat auf eine unserer Anfragen bezüglich der Zulässigkeit von Flugausbildung und Prüfungen heute geantwortet.

In dem Schreiben wird bestätigt, dass die Theorieausbildung momentan nicht als Präsenz-Unterricht für Gruppen durchgeführt werden darf. Soweit ist das ja bekannt. Allerdings wird auf Ausnahmengenehmigungen ausdrücklich hingewiesen.
Das bedeutet, dass eine Flugschule mit einem vernünftigen Infektionsschutz-Konzept für Theorieunterricht in Räumen, sich für eine Ausnahmegenehmigung an die Kreisbehörde (Ordnungs- oder Gesundheitsamt) wenden kann.

Das Ministerium schreibt weiter, dass auf die Tätigkeit der gewerblichen Flugschulen die Bestimmungen für Dienstleistungsbetriebe anzuwenden ist. Im betreffenden § der Bayerischen Infektionsschutzverordnung gibt es keine Beschränkung der Anzahl der Kunden. Es müssen lediglich die normalen Infektionsschutz-Bestimmungen beachtet werden. Dies könnte eine Möglichkeit bedeuten, die Beschränkung auf 5-Personen-Trainingsgruppen für die Praxisausbildung wegzubekommen.

Eine Flugschule könnte sich, unter Berufung auf die Mitteilung des Gesundheitsministerium, an die zuständige Kreisbehörde wenden und anfragen, ob damit auch aus Behördensicht der Wegfall der Beschränkung der Gruppengröße gerechtfertigt ist.
Die Info des Ministeriums ist eine offizielle Rechtsauskunft und hat deshalb erhebliches Gewicht. Eine Kreisbehörde müsste schon besondere Gründe haben, um die Ministeriums-Auskunft zu overrulen.

Hier nochmal die Aufschlüsselung des § (als Argumentationshilfe beim Amt):
- Für Flugschulen gilt als Dienstleister der § 12 Abs. 1 Nr. 1 (Mindestabstand 1,5 m), 3 (Maskenpflicht) und 4 (Infektionsschutz-Konzept)
- in Verbindung mit dem § 12 Abs. 2 (hier ist die Ausnahme von der Maskenpflicht geregelt- die für Flugausbildung in Frage käme)

Hier die Verordnung: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-240/

Schulungsinformationen für Hessen (18.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Hessen,

wegen Nachfragen, hier nochmal zusammengefasst die Bestimmungen für Hessen vom 8.5. Ganze Verordnung: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/nr_24.pdf

§ 2 für praktisches Training. Hier sind in Hessen keine maximalen Gruppengrößen vorgeschrieben, wie in anderen Bundesländern.

§ 5 für den Theorieunterricht - Gruppengröße ist hier auf 15 Personen beschränkt.

§ 3 für Shops/Verkaufsräume.

Praxis- und Theorieausbildung können bei Euch mit relativ geringen Einschränkungen erfolgen. Ein Infektionsschutz-Konzept der Flugschule sollte aber auf jeden Fall vorliegen und auch eingehalten werden.

Eine vorherige Absprache mit dem zuständigen Ordnungsamt ist nicht vorgeschrieben- kann aber im Falle von Kontrollen vorteilhaft sein. Außerdem gibt es in der hessischen Corona-Verordnung keinen direkten Bezug auf den Flugsport bzw. die Flugausbildung. Auch von daher macht ein Check mit der Ordnungsbehörde.

§ 2 (2) Der Sportbetrieb ist in folgendem Umfang gestattet:

1. Trainings­ und Wettkampfbetrieb des Spitzen­ und Profisports, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt,

2. Trainingsbetrieb, wenn

a) er kontaktfrei ausgeübt wird,

b) ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist,

c) Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten durchgeführt werden,

d) Umkleidekabinen, Dusch­ und Waschräume sowie die Gemeinschaftsräumlichkeiten, ausgenommen Toiletten, geschlossen bleiben,

e) der Zutritt zur Sportstätte unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt und

f) Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert Koch­Institutes keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,

Zuschauer sind nicht gestattet. Die Empfehlungen des Robert Koch­Instituts zur Hygiene sind zu beachten.

§ 5 Bildungsangebote, Ausbildung

(1) Bei Bildungsangeboten außerhalb von Einrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes, beispielsweise in

Volkshochschulen, Musik­ und Kunstschulen oder nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen, hat der Unterricht in zahlenmäßig reduzierten Gruppen zu erfolgen, sodass ein

Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt werden kann. Die Gruppengröße darf in der Regel 15 Personen nicht überschreiten. Die Empfehlungen

des Robert Koch­Instituts zur Hygiene sind einzuhalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die krankheitsbedingt, aufgrund ihres Alters oder des Stands ihrer geistigen, körperlichen und motorischen oder emotionalen

und sozialen Entwicklung nicht in der Lage sind, den Mindestabstand einzuhalten, können nur einzeln unterrichtet werden.

§ 3

1. maximal eine Person je angefangener zugänglicher Grundfläche von 20 Quadratmetern eingelassen wird,

2. ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,

3. Spielbereiche für Kinder gesperrt werden und

4. Aushänge zu den erforderlichen Abstands­ und Hygienemaßnahmen vorhanden sind

befristete Anpasung der Höhenflug-Ausbildungs-Regeln

Liebe Flugschulleiterinnen, liebe Flugschulleiter,

wir sehen mit großer Freude, dass die Ausbildungstätigkeit in den Flugschulen überall wieder aufgenommen wird- wenn auch teils noch unter spürbaren Beschränkungen.
Es ist ehrlich beeindruckend, wie professionell Ihr auf diese schwierige, existenzbedrohende Krise reagiert habt. Statt mit dem Schicksal zu hadern, habt Ihr die Situation als Herausforderung gesehen und das beste daraus gemacht. Statt zu lamentieren, handelt Ihr konstruktiv und nach vorne orientiert.
Bei schwer nachvollziehbaren oder unklaren Auflagen von Behörden, wird nicht lautstark die Ungerechtigkeit bejammert- sondern kreativ gehandelt und verhandelt- und eine Lösung gefunden. Überall ist die tiefe Überzeugung zu spüren, ob in den sozialen Medien oder auf Euren Websites, dass die Krise überwunden werden wird und unser Sport eine gute Zukunft hat. Das Bild, das die Flugschulen hier in der Öffentlichkeit abgeben ist das einer Branche, die professionell und mit Weitblick auf eine schwere Krise reagiert. Dafür gebührt Euch allen wirklich hoher Respekt.
Auch wenn bei Weitem noch kein Normalzustand herrscht- und noch vieles zu tun bleibt.

Eine weitere Sache sind wir angegangen: Das Problem, dass Hangstart-Höhenflüge > 500 m voraussichtlich die nächste Zeit nur unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden können. Der DHV-Vorstand hat in seiner gestrigen Video-Konferenz einen Beschluss zur vorübergehenden Änderung der Höhenflugausbildung für die A-Lizenz Gleitschirm und Hängegleiter gefasst. Die Änderung ist der aktuellen Corona-Situation geschuldet und bis zum 31.12.2020 befristet.
Kurzfassung:
1.Hangstart- Höhenflüge > 500 m Höhendifferenz können ab sofort durch die doppelte Anzahl von Hangstart- Höhenflüge zwischen 300m und 500 m ersetzt werden.
2. Bei Aufwindflügen in der Ausbildung gilt die dabei erreichte Höhe über dem Landeplatz als Höhenunterschied.

Alle Details in diesem PDF. Die Regelung gilt ab heute, 15.5.2020 und ist befristet bis 31.12.2020.

Doppelsitzerfliegen mit außerhalb des eigenen Hausstandes lebenden Passagieren

Liebe Tandem-Unternehmer/-innen und Flugschulleiter/-innen,

seit kurzem gelten Erleichterungen für die Sportausübung im Freien, auch für den Flugsport und hier auch für die Ausbildung. Die Flugschulen sind von uns entsprechend informiert worden.
Wie zu erwarten war, sind diese nicht direkt auf das Doppelsitzerfliegen mit außerhalb des eigenen Hausstandes lebenden Passagieren zu übertragen. Denn übergeordnet gilt die „Kontaktlosigkeit“ der Sportausübung als oberste Direktive. Wir sehen aktuell keine Möglichkeit, auf höherer politischer Ebene kurzfristig Änderungen zu erreichen.

Jedoch besteht die Möglichkeit, dass die Tandemunternehmen das jeweils zuständige Ordnungsamt (teils auch das Gesundheitsamt) durch Vorlage eines schlüssigen Infektionsschutz-Konzeptes davon zu überzeugen, dass der Passagierflug mit hoch-wirksamen Infektionsschutz-Maßnahmen durchgeführt werden kann. Es gibt in vielen Bundesländern bereits Corona-Bestimmungen für „körpernahe Dienstleistungen“, z.B. Friseure, Fußpfleger, Piercing-Studios. Diese müssen bei der notwendigen Unterschreitung des Mindestabstands besondere Infektionsschutz-Maßnahmen einhalten, z.B. den Mund- und Nasenschutz, das Waschen der Haare oder das anti-virale Behandeln der betreffenden Körperteile. Beim Passagierflug mit Gleitschirm oder Hängegleiter kann der Infektionsschutz in zumindest vergleichbar wirksamer Weise sichergestellt werden.

Das DHV-Kurz-Konzept zum Infektionsschutz beim Flugsport (Anlage) ist als Teil des DOSB-Konzeptes, veröffentlicht und gilt den Behörden als Richtschnur. Davon abweichend muss der Teil Abstandsregeln und Kontaktlosigkeit für das Doppelsitzerfliegen abgeändert werden, weil die neuen gesetzlichen Bestimmungen strenger sind als die im DHV-Konzept. Konkret bedeutet das, im Infektionsschutz-Konzept des Tandemunternehmens (zur Vorlage bei der Ordnungsbehörde) folgende Gesichtspunkte in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben zu bringen:

Der Abstand zwischen Personen von 1,5 m wird beim Passagierflug unterschritten. Ersatzweise werden folgende Maßnahmen getroffen:
- Komplett körperbedeckende, dicht schließende Kleidung z.B. Overall, Jacke/lange Hose-Kombination, einschließlich Handschuhe, kopfbedeckende Sturmhaube, Mund-Nasenschutz, Helm und Skibrille erfüllen die Voraussetzung für „Kontaktlosigkeit“, die in allen Länder-Corona-Verordnungen vorgeschrieben ist .
- Der hinten sitzende Pilot ist zusätzlich zum Mund-Nasenschutz mit einem Helm mit gesichtsbedeckendem Visier geschützt.

In der Anlage findet Ihr 2 Bilder, die oben genannte Punkte verdeutlichen. Die Bilder könnten nützlich sein, damit die Ordnungsbehörde einen bildhaften Eindruck von der Situation beim Passagierfliegen bekommen kann.

Die anderen Vorgaben können aus dem DHV-Konzept für Passagierflug (siehe Anlage) übernommen werden.

Wir denken: Einen Versuch ist das wert. Die Behörden haben hier meist einen gewissen Handlungsspielraum. Es ist deshalb wichtig, die Korrespondenz mit der Ordnungsbehörde in betont sachlichem und professionellem Tonfall zu führen. Auf eine Ablehnung muss man jedoch trotzdem eingestellt sein. Die meisten Bundesländer haben angekündigt, dass es mit der nächsten Corona-Verordnung (Anfang Juni) auch eine Zulassung von Kontakt-Sportarten geben wird. Die Voraussetzungen dafür sind aber noch nicht klar. Es ist aber ein Hinweis darauf, dass die gegenwärtig vorgeschriebene „Kontaktlosigkeit“ im Sport voraussichtlich nicht auf einen längeren Zeitraum festgeschrieben sein wird.

Viel Erfolg, viele Grüße und informiert und bitte kurz über die Reaktion Eurer Ordnungsbehörde.

Schulungsinformationen für Bayern: Training mit mehreren getrennten Kleingruppen (13.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Bayern,

noch einmal zur Frage der Beschränkung des Trainings auf 5-er Gruppen. Hierzu gibt es eine Info des Bayerischen Landes-Sportverbandes: https://www.blsv.de/fileadmin/user_upload/pdf/Corona/Handlungsempfehlungen.pdf

NEU! Dürfen  auf  einem  Platz  mehrere  Kleingruppen  (5  Personen)  unter  Einhaltung  der  Abstandsregelungen trainieren?
Wenn die entsprechenden Abstandsregeln nicht nur unter den Spielern innerhalb der Kleingruppe, sondern auch zwischen den einzelnen Kleingruppen eingehalten werden, ist es möglich, dass mehrere Kleingruppen auf einem Platz trainieren. Ausdrücklich untersagt ist der Spielbetrieb!!

NEU! Beinhalten die 5 Personen einen Übungsleiter (1 ÜL + 4 Sportler) oder ist der Übungsleiter bei der Gruppenregelung ausgenommen (1 ÜL + 5 Sportler)?
Die Kleingruppe besteht aus insgesamt maximal 5 Personen (4 Sportler + ÜL)

Lt. BLSV ist diese Information von heute.

Sobald hierzu noch genauere Infos veröffentlicht werden, veröffentlichen wir diese.

Zu der Frage der Personenbeförderung (Flugschul-Bus) recherchieren wir gerade. Da kommt demnächst ein Info.

Schulungsinformationen für Baden-Württemberg: Training in Kleingruppen, Theorieunterricht (12.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter in BAWÜ,

die Klärung der Frage, wie die 1000 qm-Regel (maximal 5 Trainingsteilnehmer pro 1000 qm Trainingsfläche) anzuwenden ist, hat das zuständige Ministerium nun wie folgt vorgenommen:
Verordnungstext: 2. Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen; bei größeren Trainingsflächen wie Fußballfeldern, Golfplätzen oder Leichtathletikanlagen ist jeweils eine Trainings- und Übungsgruppe von maximal fünf Personen pro Trainingsfläche von 1000 qm zulässig;

Erläuterung dazu auf https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Notverkuendung+Verordnung+des+KM+und+SM+ueber+Sportstaetten
Auf Sportstätten wie Tennisplätzen, Beachvolleyball-Feldern und Bouleanlagen dürfen bis zu fünf Personen trainieren, auch wenn die Trainingsfläche unter 1.000 qm liegt.
Maßgeblich ist, dass der vorgeschriebene Abstand von eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden kann.

Bei größeren Trainingsflächen wie Fußballfeldern, Golfplätzen oder Leichtathletikanlagen ist jeweils eine Trainings- und Übungsgruppe von bis zu fünf Personen pro Trainingsfläche von 1.000 qm zulässig.
So wäre beispielsweise auf einem Fußballfeld mit über 7.000 qm Fläche ein gleichzeitiger Trainings- und Übungsbetrieb von sieben Trainings- und Übungsgruppen à bis zu fünf Personen durchführbar.

(Veröffentlicht: 12. Mai 2020)

Demnach können auf Übungsgeländen für den Flugsport ebenfalls je eine Gruppe von maximal 5 Teilnehmern pro 1000 qm trainieren. Wichtig ist, dass es eine erkennbare Trennung dieser Gruppen gibt.

Unser Rechtsberater weißt darauf hin, dass man hier auf der sicheren Seite ist, wenn das Management mehrerer Flugschüler-Gruppen Bestandteil des Infektionsschutz-Konzeptes der Flugschule ist und dies von der zuständigen Ordnungsbehörde abgesegnet worden ist.

Zweite häufige Frage betrifft den Theorieunterricht. Hier gilt bei Euch, dass Fahr- und Flugschulen wieder tätig sein dürfen, wenn die entsprechenden Grundsätze des Infektionsschutzes eingehalten werden, das sind:

1. es ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen einzuhalten; die Gruppengrößen sind hieran auszurichten; von den Vorgaben des Mindestabstands sind nur solche Tätigkeiten ausgenommen, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist.

Die Ausstattung der Einrichtung muss gewährleisten, dass die erforderlichen Hygienemaßnahmen durchgeführt werden können, insbesondere müssen

a) ausreichende Gelegenheiten zum Waschen der Hände bestehen und ausreichend Hygienemittel wie Seife und Einmalhandtücher zur Verfügung stehen; sofern dies nicht gewährleistet ist, müssen Handdesinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden,

b) alle Räume mehrmals täglich für einige Minuten gelüftet werden,

4. die Reinigung der Einrichtung muss täglich erfolgen, Handkontaktflächen müssen regelmäßig, nach Möglichkeit mehrmals täglich, mit einem tensidhaltigen Reinigungsmittel gereinigt werden.(https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/200509_Corona-Verordnung.pdf)

Wolf Schneider hat ein Video angefertigt, in dem er Übungshang-Betrieb unter Infektionsschutz-Maßnahmen zeigt. Ich finde es sehr gelungen. Vielleicht kann es auch anderen Flugschulen nützlich sein. Wolf stellt es gern allen Flugschulen zur Verfügung, + einige Fotos zur besseren Darstellung der „Kontaktlosigkeit“ z.B. gegenüber Behörden. Ihr findet Video und Bilder unter diesem Dropbox-Link.

Bitte informiert uns, falls es behördlicherseits irgendwo Schwierigkeiten oder ungewöhnliche Auflagen gibt. Wir bitten Euch, bei der Flugausbildung die aktuellen Regeln wirklich einzuhalten. Verstöße können nicht nur einen Haufen Geld kosten, sondern auch die Rücknahme der Erleichterungen zur Folge haben. Gerade jetzt, am Anfang der Erleichterungs-Phase, sind die Behörden super-sensibel, sollte was schieflaufen oder ein Sport negativ auffallen. Deshalb bitte auch unbedingt immer daran denken, dass Unfallprävention gerade jetzt absolute Priorität hat!

Schulungsinformationen für Bayern: Training in Kleingruppen (12.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Bayern,

es sind viele Anfragen von Flugschulen gekommen wegen der Begrenzung der Größen der Trainingsgruppen auf 5 Personen.

Die rechtliche Bewertung durch unseren Rechtsberater hat folgendes Ergebnis:
Die Formulierung in der 4. BayIfSMV  § 9 Abs. 1 Nr.- 3. „Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen" schreibt vor, dass während der Ausübung die Gruppengröße auf 5 Personen (bei uns 4 Flugschüler + 1 Fluglehrer) beschränkt ist. Das ist klar. Wenn die Schulung grundsätzlich nicht mit mehr als 4 Leuten durchgeführt wird, ist alles im grünen Bereich. Will die Flugschule mit mehreren Gruppen zu je 4 Leuten schulen, ist unsere Empfehlung, das Konzept dafür in den Infektionsschutz-Plan zu übernehmen- und der Ordnungsbehörde vorzulegen.
Es muss sichergestellt werden, dass die jeweils aktuell ausübende Gruppe diese 5 Personen nicht übersteigt. Darauf müssen die bayerischen Flugschulen auf jeden Fall achten. Es ist darzustellen, dass Maßnahmen getroffen sind, die Gruppengröße einzuhalten, z.B. durch eine zeitliche Trennung der Gruppen (Gruppe 1 trainiert von 10-12 Uhr, Gruppe 2 von 13-15 Uhr). Auch ein räumliche Trennung wäre denkbar, entweder in mehrere unabhängige Gruppen mit je einem Fluglehrer...

Aber hier nochmal die klare Empfehlung: Das Management von mehr als einer 5-er Gruppe mit der Ordnungsbehörde absprechen. Es ist wichtig, dass diesbezüglich keine Einwände der Behörde bestehen.

Wolf Schneider hat ein Video angefertigt, in dem er Übungshang-Betrieb unter Infektionsschutz-Maßnahmen zeigt. Ich finde es sehr gelungen. Vielleicht kann es auch anderen Flugschulen nützlich sein. Wolf stellt es gern allen Flugschulen zur Verfügung, + einige Fotos zur besseren Darstellung der „Kontaktlosigkeit“ z.B. gegenüber Behörden. Ihr findet Video und Bilder unter diesem Dropbox-Link.

Von etlichen Flugschulen haben wir schon die Info, dass die Ordnungsbehörden recht kooperativ sind. Eine Flugschule hatte zunächst eine Ablehnung bekommen, weil der Beamte dachte, die Ausbildung finde im Doppelsitzer statt. Wir haben in unseren Anschreiben an die Sportminister folgende Formulierung gewählt, um das klar darzustellen:

Schon von seiner Anlage her ist unsere Flugausbildung auf körpernahe Hilfestellung der Fluglehrer nicht angewiesen. Fluglehrer und Flugschüler sitzen nicht zusammen in einem Cockpit, sondern sind räumlich vollständig getrennt. Die Fluglehrer geben ihre Anweisungen ausschließlich aus der Entfernung über Funk. In der praktischen Flugausbildung sind deshalb Abstandsregeln und berührungsloses Training leicht umzusetzen.

Ein Bild (siehe Dropbox-Link, „Einzelschulung“) kann dies noch verdeutlichen.

Bitte informiert uns, falls es behördlicherseits irgendwo Schwierigkeiten oder ungewöhnliche Auflagen gibt. Wir bitten Euch, bei der Flugausbildung die aktuellen Regeln wirklich einzuhalten. Verstöße können nicht nur einen Haufen Geld kosten, sondern auch die Rücknahme der Erleichterungen zur Folge haben. Gerade jetzt, am Anfang der Erleichterungs-Phase, sind die Behörden super-sensibel, sollte was schieflaufen oder ein Sport negativ auffallen. Deshalb bitte auch unbedingt immer daran denken, dass Unfallprävention gerade jetzt absolute Priorität hat!

Schulungsinformationen für Mecklenburg-Vorpommern (11.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter in Mecklenburg-Vorpommern,

Eure neue Corona-Verordnung (PDF, relevante Passagen gelb markiert) beinhaltet leider kein unmissverständliches „Go“ für die Wiederaufnahme der Ausbildungstätigkeit Eurer Flugschulen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern dürfen in Meck-Pomm Flugschulen nur dann wieder betrieben werden (ab morgen), „sofern deren Ausbildung der Berufsausbildung der Schülerinnen und Schüler dient“.

Allerdings ist ab dem 11. Mai 2020 wieder erlaubt: „…das sportliche Training auf Sportaußenanlagen im Freizeit- und Breitensport, sofern ein Mindestabstand von 2 Metern sichergestellt

werden kann. Die Rahmenempfehlungen des Deutschen Olympischen Sportbundes und die sportartspezifischen Regelungen und Empfehlungen der jeweiligen Sportfachverbände sind einzuhalten“.

Wir empfehlen Euch, bei der zuständigen Ordnungsbehörde schriftlich- mit Bezug auf o.g. Rahmenempfehlungen- anzufragen. Sinngemäß:

Wir sind eine zugelassene Gleitschirm (Hängegleiter)-Ausbildungsstätte aus XXX. Wegen der Schließung der Sportanlagen war uns die Flug-Ausbildung bisher untersagt. Gemäß der Corona-Übergangs-LVO MV vom 8.5.2020, ist die Ausübung des kontaktlosen Sport- und Trainingsbetriebs auf Sportaußenanlagen im Freizeit- und Breitensport ab 11. Mai wieder gestattet.  Grundlage dafür sind nach § 2 Abs. 5 der Corona-Übergangs-LVO MV die „Rahmenempfehlungen des Deutschen Olympischen Sportbundes und die sportartspezifischen Regelungen und Empfehlungen der jeweiligen Sportfachverbände“. Diese sportartspezifischen Regelungen für den Gleitschirm-Flugsport sind durch unseren Sportfachverband (Deutscher Hängegleiterverband e.V.) auf der Website des Deutschen Olympischen Sportbundes unter dem Links des Spitzenverbandes für den Flugsport (Deutscher Aeroclub) veröffentlicht. Wir möchten höflich um eine Bestätigung bitten, dass von Ihrer Seite keine Einwände gegen die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Infektionsschutz-Maßnahmen, bestehen. Ein schriftliches Infektionsschutz-Konzept für unsere Ausbildungsstätte liegt vor, das wir auf Wunsch gerne zusenden. Mit freundlichen Grüßen XXX

Für das Infektions-Schutzkonzept Eurer Flugschulen muss das Kurz-Konzept des DHV in Punkt „kontaktloser Sport“ geändert werden. Hier findet Ihr die Vorlage dazu.

 

 

Bitte informiert uns, wenn Ihr Ab- oder Zusagen für die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebs erhaltet.

Schulungsinformationen für Brandenburg (09.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Brandenburg,

nach der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 8.5.2020 des Landes Brandenburg ist die Tätigkeit der Flugschulen seit gestern wieder erlaubt (in § 5, Abs. 4 Nr. 11, erste gelbe Markierung im angehängten PDF). Es gilt vorerst eine Beschränkung auf 5 Flugschüler.

Zu beachten sind die in Abs. 5 (nächste gelbe Markierung) aufgeführten Bestimmungen zu Zugangskontrollen, Abständen und Markierungen von Sitzplätzen. Wir empfehlen Euch, das Kurz-Konzept des DHV zu den Infektionsschutz-Maßnahmen entsprechend anzupassen.

Aber: Nach § 6, Abs. 1 (letzte gelbe Markierung) ist die Nutzung von öffentlichen und private Sportanlagen unter freiem Himmel erlaubt,
……ab dem 15. Mai 2020 für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport.

Aus unserer Sicht besteht hier Klärungsbedarf. Denn das Land Brandenburg hatte uns gegenüber das Verbot der Flugausbildung mit der Betätigungsuntersagung der Flugschulen (die ja jetzt aufgehoben ist) und der Schließung der Sportanlagen (die erst ab 15. Mai wieder genutzt werden dürfen) begründet.

Bevor es hier Ärger gibt, ist es sinnvoll, sich diesbezüglich an das zuständige Ordnungs- oder Gesundheitsamt zu wenden (lt. Verordnung sind die Gesundheitsämter zuständig) oder bis zum 15.5. zu warten. Das Wetter ist eh schlecht nächste Woche.

Der im § 6 geforderte kontaktfreie Trainingsbetrieb macht zudem eine Änderung des Kurz-Konzepts des DHV zu den Infektionsschutz-Maßnahmen erforderlich. Die entsprechende Korrektur findet Ihr in der Anlage.

Schulungsinformationen für Baden-Württemberg (09.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen, liebe Flugschulleiter in BaWü,

in der heute veröffentlichten neuen Corona-Verordnung ist die Tätigkeit von Flugschulen ausdrücklich wieder erlaubt.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Allerdings beschränkt sich eine Trainingsgruppe auf maximal 5 Personen pro 1000 qm Trainingsfläche. Wie das genauer auszulegen ist, müssen wir noch in Erfahrung bringen. Aber bitte macht Euch selbst Gedanken darüber- das braucht Ihr eh für Euer Flugschul-Hygieneschutz-Konzept.

Schulungsinformationen für NRW (09.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus NRW,

ab Montag 11.5. fallen in Eurem Bundesland, soweit wir das recherchieren konnten, die bisherigen Beschränkungen für eine Wieder-Aufnahme des Ausbildungsbetriebs weg. Neben den bereits seit 7.5. wieder offenen Sportanlagen (auch für den Flugsport) sind nun auch außerschulische, sportliche Bildungsangebote wieder erlaubt. Auch das Anbieten von Freizeit-Aktivitäten ist nicht mehr untersagt.

Allerdings ist Kontaktfreiheit Voraussetzung. Dies sollte in dem Infektionsschutz-Konzept der Flugschule berücksichtigt werden. Im Anhang findet Ihr eine entsprechende Korrektur des DHV-Basis-Konzeptes.

Für die Theorieausbildung/Theorieprüfungen gilt: „Es sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sicherzustellen; hierzu ist der Zutritt zu Schulungsräumen auf maximal 1 Person pro fünf Quadratmeter Raumfläche zu begrenzen…“,

Quelle: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-08_fassung_coronaschvo_ab_11.05.2020_lesefassung_final_0.pdf  §§ 7 und 9

Um eine wirklich rechtssichere Auskunft zu erhalten und um sicherzugehen, dass die für die Überwachung zuständigen Ordnungsbehörden informiert sind, macht es Sinn, diese vorab zu kontaktieren. Sinngemäß: Wir sind eine zugelassene Gleitschirm (Hängegleiter)-Flugschule aus XXX. Wegen der Schließung der Sportanlagen war uns die Flug-Ausbildung bisher untersagt. Gemäß der Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO in der ab dem 11. Mai 2020 gültigen Fassung, ist die Ausübung des kontaktlosen Sport- und Trainingsbetriebs im Freien, auch in außerschulischen sportlichen Bildungsangeboten wieder gestattet.  Wir möchten höflich um eine Bestätigung bitten, dass von Ihrer Seite keine Einwände gegen die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Infektionsschutz-Maßnahmen, bestehen. Ein schriftliches Infektionsschutz-Konzept für unsere Ausbildungsstätte liegt vor, das wir auf Wunsch gerne zusenden. Mit freundlichen Grüßen XXX

Wir freuen uns sehr, dass Ihr NRW-Flugschulen ab nächster Woche wieder mit der Ausbildung beginnen könnt. Wichtig erscheint aber, dass dieser Beginn wirklich sehr umsichtig erfolgt und die Hygiene-Vorgaben unbedingt eingehalten werden. In der neuen Corona-Verordnung wird an vielen Stellen auf das Vorhandensein von Infektionsschutz-Konzepten hingewiesen. Es ist wichtig, dass jeder Betrieb hier etwas vorweisen kann. Die Behörden werden sich vermutlich an den Konzepten orientieren, die auf der Website des DOSB von allen Sportverbänden veröffentlicht sind. Darunter ist auch das Basis-Konzept des DHV, das Euch vorliegt- und das für Eure Flugschulen um die in dem Korrektur-Dokument aufgeführten Passagen geändert/ergänzt werden sollte.

Schulungsinformationen für Bayern (09.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen und Flugschulleiter aus Bayern,

die bayerische Staatsregierung hat bisher zu den am Donnerstag beschlossenen Corona-Erleichterungen noch keine verbindlichen Veröffentlichungen gemacht.
Auch unsere Anfrage zur Wieder-Aufnahme des Ausbildungsbetriebs der Flugschulen wurde bisher noch nicht beantwortet. Das Schreiben wurde allerdings erst am Donnerstag verschickt.
Deshalb müssen die Informationen etwas mühsam aus den bisherigen Veröffentlichungen der zuständigen Ministerien herausgesucht werden.

Die Frage: Dürfen die bayerischen Gleitschirm- und Hängegleiter-Flugschulen wieder praktische und theoretische Flugausbildung durchführen?
Hierzu gibt es folgende behördliche Informationen:
Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai wieder zugelassen.
Das Innenministerium wird in Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für weitere Lockerungen im Sport erarbeiten
(Quelle: https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-5-mai-2020/).

Damit ist klargestellt, dass der Flugsport wieder erlaubt ist, ab dem kommenden Montag, 11.5.2020. Wegen der Erfordernis der Kontaktfreiheit gilt dies nicht für das doppelsitzige Fliegen.

Zur Frage der Ausbildungstätigkeit für den Flugsport gibt es (noch) keine rechtsverbindliche Auskunft. Jedoch lassen die Veröffentlichungen in den FAQ des bayerischen Innenministeriums den Schluss zu, dass kontaktloses Training- auch in Sportschulen- im Freien mit maximal 5 Personen erlaubt ist.

https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Theorieunterricht: Hierzu gibt es keine klaren Vorgaben. Präsenzunterricht in der Erwachsenenbildung ist verboten. Theoretische Prüfungen sind unter Einhaltung der Abstandsregeln jedoch erlaubt.
Hier muss bis auf Weiteres empfohlen werden, Theorieunterricht als Web-Seminar zu organisieren.

Was ist zu tun, um den Ausbildungsbetrieb wieder aufnehmen zu können?
Wir empfehlen, sicherheitshalber bei der zuständigen Ordnungsbehörde im Landratsamt nachzufragen. Sinngemäß: Wir sind eine zugelassene Gleitschirm (Hängegleiter)-Flugschule aus XXX. Wegen der Schließung der Sportanlagen war uns die Flug-Ausbildung bisher untersagt. Gemäß den Beschlüssen der Kabinettssitzung vom 5. Mai 2020 ist die Ausübung des Sport- und Trainingsbetriebs Im Freien und der Flugsport ab dem 11. Mai 2020 wieder gestattet.  Wir möchten höflich um eine Bestätigung bitten, dass von Ihrer Seite keine Einwände gegen die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Infektionsschutz-Maßnahmen, bestehen. Ein schriftliches Infektionsschutz-Konzept für unsere Ausbildungsstätte liegt vor, das wir auf Wunsch gerne zusenden. Mit freundlichen Grüßen XXX

Oder: Ihr wartet, bis wir (DHV) eine rechtssichere Antwort auf unsere Anfrage vom Donnerstag an die Staatsregierung bekommen haben. Kann aber dauern.

In dem für Betriebe maßgeblichen Dokument „Bayern-Plan Corona-Krise und Wirtschaft“ (https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/bayern-plan_corona-krise_und_wirtschaft.pdf) wird an vielen Stellen auf das Vorhandensein von Infektionsschutz-Konzepten hingewiesen. Es ist wichtig, dass jeder Betrieb hier etwas vorweisen kann. Die Behörden werden sich vermutlich an den Konzepten orientieren, die auf der Website des DOSB von allen Sportverbänden veröffentlicht sind. Darunter ist auch das Basis-Konzept des DHV, das Euch vorliegt. Hier eine Korrektur des DHV-Konzeptes auf die (bayerischen) Erfordernisse des vollständig kontaktlosen Trainings und des noch nicht erlaubten Präsenz-Theorieunterrichts.
Es gibt auch eine Checkliste des bayerischen Gesundheitsministeriums für solche Konzepte, die hier heruntergeladen werden kann: https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/20200501_checkliste_hygienekonzept_dritte_bayifsmv.pdf

Schulungsinformationen für Hessen (09.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen, liebe Flugschulleiter aus Hessen,

die 10. Hessische Corona-Verordnung ist jetzt veröffentlicht worden. In § 2 Abs. 2 Nr. 2 (Dokument  Seite 303) wird der Sport- und Trainingsbetrieb wieder gestattet. Hier sind auch die Voraussetzungen aufgeführt. In § 5 die, die auf die theoretische Schulung anwendbar sind.

In § 7 wird die Zuständigkeit den örtlichen Gesundheits- und Ordnungsämtern zugeordnet.

Wir empfehlen deshalb, sicherheitshalber beim zuständigen Ordnungsamt nachzufragen. Sinngemäß: Wir sind eine zugelassene Gleitschirm (Hängegleiter)-Flugschule aus XXX. Wegen der Schließung der Sportanlagen war uns die Flug-Ausbildung bisher untersagt. Die „hessische Corona Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ vom 7. Mai 2020 gestattet die Ausübung des Sport- und Trainingsbetriebs seit dem 8. Mai 2020 wieder.  Wir möchten höflich um eine Bestätigung bitten, dass von Ihrer Seite keine Einwände gegen die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Infektionsschutz-Maßnahmen, bestehen. Ein schriftliches Infektionsschutz-Konzept für unsere Ausbildungsstätte liegt vor, das wir auf Wunsch gerne zusenden. Mit freundlichen Grüßen XXX

 

Weil der Flugsport nicht ausdrücklich in der neuen Verordnung genannt ist, macht eine solche Anfrage Sinn. Denn es ist nicht völlig auszuschließen, dass sich in dem Regelwerk doch noch irgendwo ein Stolperstein befindet, der auf die Flugausbildung anzuwenden ist.

Oder: Ihr wartet, bis wir (DHV) eine rechtssichere Antwort auf unsere Anfrage von gestern an die Landesregierung bekommen haben. Kann aber dauern.

 

In der neuen hessischen Corona-Verordnung wird an vielen Stellen auf das Vorhandensein von Infektionsschutz-Konzepten hingewiesen. Es ist wichtig, dass jeder Betrieb hier etwas vorweisen kann. Die Behörden werden sich vermutlich an den Konzepten orientieren, die auf der Website des DOSB von allen Sportverbänden veröffentlicht sind. Darunter ist auch das Basis-Konzept des DHV, das Euch vorliegt.

Schulungsinformationen für Baden-Württemberg (08.05.2020)

Liebe Flugschulleiterinnen, liebe Flugschulleiter in BaWü,

die 8. Corona-Verordnung für BaWü ist bis zum jetzigen Zeitpunkt (später Freitagabend, 08.05.2020) noch nicht veröffentlicht worden. Wir haben auch noch keine Antwort auf unser Anschreiben an das Staatsministerium von gestern. Jedoch sind die wesentlichen Änderungen zum 11. Mai bereits online.

Darin werden die bisher geschlossenen Outdoor-Sportstätten wieder geöffnet. Außerdem ist der Luftsport wieder erlaubt. Siehe das Dokument des Staatsministeriums.

Einschränkend schreibt das Staatsministerium auf seiner Website: „Hier finden sie den Entwurf des Stufenplans. Dieser muss noch vom Kabinett verabschiedet werden. So dass sich eventuell in Details noch Änderungen ergeben können“. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/fahrplan-zur-schrittweisen-lockerung-der-corona-beschraenkungen/

Wie es ausschaut, bleibt es auch in der 8. Corona-Verordnung bei der bereits bisher erlaubten Anzahl von maximal 5 Personen bei Treffen außerhalb des öffentlichen Raums.

Was ist zu tun, um den Ausbildungsbetrieb wieder aufnehmen zu können?
Riskant: Warten, bis die 8. Corona-Verordnung veröffentlicht ist (Link: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/). Und wenn es auch im Verordnungstext bei der Wieder-Öffnung der Sportanlagen und der Erlaubnis für den Flugsport bleibt- davon ausgehen, dass damit auch die Flugausbildung wieder erlaubt ist. Aber Achtung! Es könnte sich hier doch noch irgendwo ein verklausuliertes Verbot finden, das auf Flugausbildung angewendet werden kann bspw. könnte Flugschulung mit „kontaktarm auszugestaltende Angeboten (Minigolf, Bootverleih, ...),“ gleichgesetzt werden- und die sind in dem Stufenplan erst ab 18.5. wieder erlaubt.

Besser: Warten bis wir (DHV) eine rechtssichere Antwort auf unsere Anfrage an das Staatsministerium bekommen haben (die letzte hat aber über eine Woche gedauert). Die geht Euch umgehend zu.

Oder: Ihr wendet Euch an Eure zuständige Ordnungsbehörde (unter Verweis auf das PDF in der Anlage). Sinngemäß: Wir sind eine zugelassene Gleitschirm (Hängegleiter)-Flugschule aus XXX. Wegen der Schließung der Sportanlagen war uns die Flug-Ausbildung bisher untersagt. Der Stufenplan des Staatsministeriums sieht eine Öffnung der Sportanlagen sowie die Erlaubnis zur Ausübung des Luftsport ab dem 11. Mai vor. Wir möchten höflich um eine Bestätigung bitten, dass von Ihrer Seite keine Einwände gegen die Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebes, unter Einhaltung der vorgeschriebenen Infektionsschutz-Maßnahmen, bestehen. Ein schriftliches Infektionsschutz-Konzept für unsere Ausbildungsstätte liegt vor, das wir auf Wunsch gerne zusenden. Mit freundlichen Grüßen XXX

Verlagerung von Corona-Verordnungen auf lokale Ebene

Liebe Ausbilderinnen, liebe Ausbiler,

nachdem am 06.05.2020 deutliche Erleichterungen für die Sportausübung angekündigt worden sind, haben wir heute noch einmal bei den zuständigen Länder-Ministerien nachgehakt, auch um unser Anliegen in Erinnerung zu rufen. Denn in den meisten Bundesländern werden erst am 07.05.2020, in den Länder-Kabinetten, konkrete Beschlüsse getroffen, die dann noch in neue Corona-Verordnungen überführt werden müssen. Deshalb kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts Verbindliches zur Wiederaufnahme der Ausbildungstätigkeit durch die Flugschulen gesagt werden. Die Richtung ist aber schon klar- und wir sind optimistisch, dass Ausbildung, zumindest in Kleingruppen, bald wieder möglich sein wird. Ganz klar: Sobald wir hier Konkretes wissen, informieren wir Euch sofort.

Die Bund-Länder-Konferenz gestern hat deutlich gemacht, dass viele Entscheidungen zu Erleichterungen auf eine lokalere Ebene verlagert werden. Deshalb muss damit gerechnet werden, dass die jeweils zuständigen Ordnungsbehörden das Vorliegen eines Infektionsschutz-Konzeptes erwarten- von jeder Flugschule.

Ob dieses individuell auf den jeweiligen Betrieb abgestimmt sein muss, oder ob unser allgemeines Kurz-Konzept ausreicht, wird möglicherweise unterschiedlich gehandhabt. Allerdings ist unser Konzept von einer Ordnungsbehörde in Thüringen bereits für den Betrieb einer Flugschule akzeptiert worden.

Hier vorbereitet zu sein und der Ordnungsbehörde etwas anbieten zu können, das wäre jetzt der Job jeder einzelnen Flugschule. Noch etwas: Man sollte auch darauf vorbereitet sein, dass die Umsetzung der Infektionsschutz-Maßnahmen von den Ordnungs- oder Gesundheitsbehörden kontrolliert werden. Wenn also für die Flugschul-Räumlichkeiten oder für die Übungsgelände Infektionsschutz-Maßnahmen auf dem Papier stehen, sollte das auch in der Praxis umgesetzt werden. Wir haben Hinweise darauf, dass für die Sportstätten solche Kontrollen verstärkt stattfinden sollen.

Infektionsschutz-Maßnahmen beim Gleitschirm- und Drachenfliegen

Liebe Ausbilderinnen und Ausbilder,

am 06.05.2020 werden in der Bund-Länder Konferenz Entscheidungen getroffen, die unseren Flugsport und die Tätigkeit der Flugschulen betreffen. Mit der Öffnung der Outdoor-Sportstätten (und damit der Start- und Landeplätze) ist zu rechnen, teilweise ist das auch schon erfolgt.
Noch unklar ist, ob die Flugschulen- als Anbieter von Freizeitaktivitäten- wieder überall in der praktischen Ausbildung tätig werden dürfen. Im Vorfeld haben wir den zuständigen Ministern der Länder und des Bundes die schwierige wirtschaftliche Lage der Flugschulen erläutert und auf die einfach mögliche Einhaltung der Infektionsschutz-Maßnahmen in der GS- und HG- Flugausbildung hingewiesen. Ein Bundesland, Sachsen-Anhalt, ist Vorreiter und hat die Flugausbildung – in Kleingruppen- wieder erlaubt.
Wir werden die nächsten Tage eingehend die Änderungen der Corona-Verordnungen der einzelnen Bundesländer auf die diesbezüglichen Neuregelungen checken und Euch zeitnah informieren.

Es kann durchaus sein, dass Flugschulen ihrer zuständigen Ordnungsbehörde (meist im Landratsamt) eine Konzeption vorlegen müssen, um den Ausbildungsbetrieb wieder aufzunehmen. In jedem Fall ist es aber sinnvoll, eine solche zu haben und auch den Ausbildungsbetrieb entsprechend darauf abzustimmen.
Hier zu finden ist unsere Kurz-Konzeption, die auch in das Gesamtkonzept für den Flugsport (DAeC und DOSB) eingefügt ist. Außerdem ein kleines Plakat mit dem Überblick über Infektionsschutz-Maßnahmen beim Gleitschirm- und Drachenfliegen. Die Dokumente geben den aktuellen Stand der Empfehlungen wieder, hier kann sich natürlich etwas ändern, wenn neue Rahmenbedingungen das erforderlich machen.

Theorieunterricht und -prüfungen in NRW

Liebe Flugschulleiter in NRW,

die Corona-Verordnung Eures Bundeslandes sollte ab heute wieder die (eingeschränkte) Möglichkeit von Präsenz-Theorieunterricht und Theorieprüfungen ermöglichen.

„Sollte“ deshalb, weil die Tätigkeit von Flugschulen hier nicht ausdrücklich genannt wird, sondern die von „privaten Bildungseinrichtungen“.
https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-05-01_zweite_vo_zur_anderung_von_coronavoen.pdf (§5 Abs. 2)

Hier findet Ihr das Kurz-Konzept des DHV für den Flugbetrieb unter Infektionsschutz-Maßnahmen. Falls Ihr an eine Öffnung Eurer Flugschule für Theorieausbildung denkt, solltet Ihr Euch an die zuständige Ordnungsbehörde wenden.
Unter Vorlage dieses Konzeptes und einigen ergänzenden Angaben zu Euren individuellen Gegebenheiten, kann eine Anfrage, ob behördlicherseits Einwände gegen die Wiederaufnahme des Angebots von theoretischer Ausbildung bestehen, erfolgversprechend sein.

In NRW sind derzeit noch alle Sportstätten geschlossen und die Tätigkeit der Anbieter von Freizeitaktivitäten ist noch bis zum 10.5. untersagt. Nach Lage der Dinge ist Praxisausbildung deshalb weiterhin nicht möglich. Möglicherweise ändert sich an dieser Lage nach der Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch etwas zum Positiven. Wir werden Euch hierzu entsprechend informieren.

Bestimmungen der Bundes- und Länderregierung

Liebe Ausbilderinnen und Ausbilder,

einige Flugschulen haben uns auf das gestrige Rundschreiben des DULV an die UL-Flugschulen hingewiesen. Darin wird das Verbot der Theorie- und Praxisausbildung für UL-Lizenzen aufgehoben. Vergleichbares kann der DHV nicht machen, denn wir haben nie eine Untersagung von Theorie- und Praxisausbildung angeordnet, sondern auf die diesbezüglichen Bestimmungen der Bundesregierung und der Länderregierungen hingewiesen. Für die Frage der Rechtmäßigkeit von Ausbildung sind (momentan) die Länder-Corona-Verordnungen maßgeblich. Und diese stehen einer sofortigen Wiederaufnahme des Flugschulbetriebs entgegen. Als Gründe werden vor allem die momentan untersagte Nutzung von Sportstätten angegeben, das Verbot der Anbieter von Freizeitangeboten (teils mit ausdrücklicher Nennung von Flugschulen) und übergeordnet, die Untersagung des Verlassens der Wohnung, wenn dazu kein triftiger Grund vorliegt oder auch die Untersagung außerschulischer Bildungseinrichtungen. Siehe hierzu auch die Anlage im letzten Flugschul-Rundschreiben. Bisher (Stand 22.4.) hat lediglich Rheinland-Pfalz unsere Anfrage auf Einzel-Flugunterricht positiv beantwortet. (https://www.dhv.de/fileadmin/user_upload/files/2020/Sicherheit_2020/Anfrage_Einzeltraining_20_4.pdf)
Unabhängig davon kann jede Flugschule versuchen, bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (Ordnungsbehörde) eine Ausnahmegenehmigung für den Flugschulbetrieb zu erreichen, sofern die jeweilige Landes-Corona-Verordnung eine solche vorsieht. Einer ersten Flugschule (in Rheinland-Pfalz) wurde von der Kreis-Ordnungsbehörde auf Anfrage bereits mitgeteilt, dass es keine Einwände gegen ein Wiederaufnahme des Flugschul-Betriebes gäbe.
Wir haben ein Schreiben an den Bundesinnenminister und alle Länder-Innenminister*innen (als zuständig für Sport) gesandt, in welchem wir für die Aufhebung der Betätigungsuntersagung für Flugschulen und die Möglichkeit für die generelle Aufnahme des Flugbetriebs argumentieren. Am nächsten Montag finden die nächsten Bund-Länder-Beratungen statt und Maßnahmen zur Lockerung der Corona-Bestimmungen beim (Outdoor-) Sport stehen auf der Tagesordnung.

Die Lage ist sehr dynamisch und kann sich täglich ändern. Wir werden bemüht sein, Euch weiterhin informiert zu halten, bitten aber auch unsererseits um Infos von Euch, falls sich in Eurem Bundesland/Kreis Neuerungen bezüglich der Wieder-Zulassung von Ausbildungstätigkeit ergeben.

Update zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flugschulen/Flugausbildung

Liebe Ausbilder/-innen,

voraussichtlich am 20.4.2020 wird das Ruhen aller Geländeerlaubnisse (Geländesperre) vom DHV wieder aufgehoben (https://www.dhv.de/fileadmin/user_upload/files/2020/04/Corona-Update_Robin_Friess/DHV-Corona-Brief-2-Vorstand-v2.pdf).
Inzwischen haben alle Bundesländer Regelungen erlassen, die sich auch auf den Flugsport beziehen, sodass eine übergeordnete Schließung der Fluggelände für Gleitschirm- und Drachenflieger durch den DHV nicht weiter geboten ist.
Das heißt aber nicht, dass der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Und schon gar nicht der Ausbildungsbetrieb. Wir haben zu dieser Frage die Staatskanzleien der Landesregierungen um Auskunft gebeten, die Infos kommen langsam rein. Im Grundsatz verbieten alle Länder dasselbe: Sportausübung an öffentlichen und privaten Sportstätten sowie die Tätigkeit der Anbieter von Freizeitaktivitäten. Bis zur Aufhebung dieser Verbote ist Flugausbildung nicht möglich. Sämtliche aktuelle Corona-Bestimmungen (jedenfalls die den Flugsport betreffenden) der Bundesländer wurden gestern bis zum 3. Mai verlängert. Die gestern (15.4.) beschlossenen Erleichterungen betreffen den Flugschul-Betrieb nicht, da Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) weiterhin geschlossen bleiben müssen. Allerdings ist es ab 20.4. gestattet, alle Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche wieder zu öffnen, wenn Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen getroffen werden. Welche Auflagen das sind, wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Es wird also mindestens noch weitere knappe 3 Wochen dabei bleiben, dass Flugschulen keinen praktischen Ausbildungsbetrieb durchführen dürfen. In der Bundes-Pressekonferenz wurde gestern ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der ganze Bereich Sport bei der nächsten Bund-Länder-Corona Konferenz vor dem 3. Mai Thema sein wird. Was kann in der Zwischenzeit getan werden?

1. Vorbereitungen, um den Ausbildungsbetrieb auf die Infektionsschutz-Maßnahmen umzustellen, die auch nach einer Aufhebung der Betätigungsuntersagung für Flugschulen bestehen bleiben werden. Zu diesem Punkt sollten sich alle Flugschulleiter/innen Gedanken machen. Konkret sollten Fragen angegangen werden, für die andere Bereiche schon erste Beispiele geben. Wie kann ich in meinen Räumlichkeiten die Infektionsschutz-Bestimmungen umsetzen? Beim Verkauf, bei einer Theorieprüfung, beim Theorieunterricht (der aber vorerst überwiegend als Web-Seminar stattfinden sollte)? Wie schaut das im Gelände bei der Praxisausbildung aus? Was ist beim Transport der Flugschüler zu beachten? Es gibt hierzu noch keine behördlichen Vorgaben, deshalb kann dazu nichts Verbindliches gesagt werden. Aber es ist wichtig, im Vorfeld diese Szenarien durchzuspielen, um dann vorbereitet zu sein. Ihr findet hier (bzgl. Theorieunterricht) und hier (bzgl. Praxisunterricht) einen unverbindlichen Entwurf, der als Anstoß für Eure Überlegungen gedacht ist. Wir sind hier auch noch in der Entwicklungsphase und würden uns über Euer Feedback und eigene Überlegungen freuen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es übergangsweise sehr strenge Bestimmungen zu Versammlungen/Zusammenkünften/Schulungen gibt. Möglicherweise wird Theorieausbildung in eigentlich normal dimensionierten Schulungsräumen nur in Kleinstgruppen möglich sein, weil die Abstands- bzw. Fläche-pro-Person-Bestimmungen entsprechende Vorgaben machen. Deshalb sollten sich alle Flugschulen mit der Möglichkeit der Web-Seminare für den Theorieunterricht beschäftigen. Die bisherigen Erfahrungen gehen meist in die Richtung- kein echter Ersatz für Präsenz-Unterricht, aber durchaus brauchbar.
Eines der größten Probleme wird der Personentransport im Flugschul-Bus darstellen. Mit Sicherheit ist zu erwarten, dass die Abstandsregelungen keinen Transport von 8 Flugschülern im 9-Sitzer erlauben werden. Im Taxi-Gewerbe fährt nur noch ein Fahrgast im normalen PKW und zwei im Großraum-Taxi mit. Die Berufsgenossenschaft Verkehr stellt Schutzmöglichkeiten in Fahrzeugen, wie z.B. transparente Schutzschilder bzw. Schutzvorhänge zwischen den Sitzreihen, hier vor (unter Taxi): https://www.bg-verkehr.de/coronavirus/tipps-fuer-unternehmen-und-ihre-beschaeftigten
Auf diese Weise ist zumindest der Transport von einer Person pro Sitzreihe möglich. Auch hier raten wir: Sich informieren und entsprechende Vorbereitungen treffen.

2. Gelände im Inland, bzw. Windenschlepp (für HG auch UL-Schlepp) aktivieren. Möglicherweise kommt eine Lockerung oder Aufhebung des Betätigungsverbotes für Flugschulen vor einer Öffnung der Grenzen ins Ausland. In diesem Fall kann nicht in Österreich, Italien, Slowenien, etc. ausgebildet werden. Das bedeutet, dass auch alle Höhenflüge im Inland durchgeführt werden müssen. Wir haben schon Mitte März alle Geländehalter in DE angeschrieben, mit der Bitte, ihre Höhenfluggelände den Flugschulen zugänglich zu machen. Bitte aktiviert auch Ihr Eure entsprechenden Kontakte. Eine weitere Möglichkeit besteht in der stärkeren Nutzung des Windenschlepps. Den A-Schein zunächst mal an der Winde zu machen und später die Hangstart-Höhenflüge nachzuholen, kann hier eine Option sein. Der DHV wird Euch hier nach Kräften unterstützen, wenn es um die Erlangung der Ausbildungserlaubnis für Windenschlepp geht.

3. Einige Flugschulen hatten angefragt, ob Einzelunterricht im Groundhandling möglich ist. Auch hierzu haben wir bei den Landesregierungen nachgefragt. Teilweise sind die Antworten positiv, überwiegend aber negativ. Eine noch unvollständige Liste findet Ihr hier.

4. Weitere Anfragen gab es zu Online-Theorieprüfungen, bei welchen sich Prüfer und Prüfungskandidat an getrennten Orten befinden (beide Zuhause). Klare Antwort: Das geht nicht. Theorieprüfungen müssen von einem persönlich anwesenden DHV-Prüfer geleitet und beaufsichtigt werden. Auch hier gilt wie bei der Flugausbildung: Theorie- und Praxisprüfungen können derzeit nicht durchgeführt werden.

Wir melden uns umgehend, sowie Neuigkeiten vorliegen. Selbstverständlich sind wir für Euch telefonisch und per E-Mail für Fragen erreichbar. Haltet die Ohren steif und bleibt’s gesund!

Herzliche Grüße vom DHV-Team.

Rücktritt von Ausbildungskursen und Reisen

Liebe Ausbilder/-innen,

die Flugschulen melden uns fleißig ihre Web-Theorieunterrichte und Fortbildungen. Wir veröffentlichen diese kostenfrei hier: https://www.dhv.de/newsdetails/article/web-theorieunterricht-und-fortbildungen-der-flugschulen/

Bitte meldet Euch, wenn Ihr eine Veröffentlichung wünscht. Auch wer eine kleine Einweisung in eine Zoom-Online-Theorie-Session möchte, kann sich gerne noch melden.

Der Rechtsanwalt, Fluglehrer und Fluglehrerausbilder Christoph Berndt hat auf unsere Bitte eine kleine Zusammenfassung zu der Frage „Rücktritt von gebuchten Ausbildungskursen und Reisen“ angefertigt. Einige Flugschulen hatten die Frage gestellt, wie die Rechtslage in der aktuellen Situation ist, wenn Kunden die Kursgebühren, bzw. die Anzahlung für gebuchte Kurse/Reisen, zurückerstattet haben wollen. Das Dokument findet Ihr hier.

Auf die Frage „Ist Groundhandling derzeit erlaubt“ findet Ihr unter diesem Link Auskunft: https://www.dhv.de/newsdetails/article/corona-und-groundhandling/

Die bisher beste Zusammenstellung der Möglichkeiten der Corona-Soforthilfe für (Klein) Unternehmen in den Bundesländern hat uns Achim Friedl vom Verband der unbemannten Luftfahrt (Drohnen) geschickt. Danke dafür.
Die Links führen direkt auf die „Corona-Seiten“ der IHK’s in den Bundesländern und listen die jeweils zur Verfügung stehenden Hilfen auf.

IHK Kiel: https://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/startseite-old/coronavirus

IHK Hamburg: https://www.hk24.de/

IHK Bremen: https://www.handelskammer-bremen.de/coronavirus

IHK Schwerin: https://www.ihkzuschwerin.de/standortpolitik/informationen-zum-coronavirus

IHK Hannover: https://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/corona-eu-manahmen/coronavirus.html

IHK Berlin: https://www.ihk-berlin.de/service-und-beratung/international/coronavirus-trifft-wirtschaft-4713818

IHK Potsdam: https://www.ihk-potsdam.de/servicemarken/presse/pressemitteilungen/pms-2020/neuer-inhalt200313-corona-ueberblick-4728326#titleInText3

IHK Magdeburg: https://www.magdeburg.ihk.de/international/laender-und-brancheninformationen-channel/top-themen/corona-virus

IHK Düsseldorf: https://www.duesseldorf.ihk.de/corona

IHK Dresden: https://www.dresden.ihk.de/servlet/pool?knoten_id=120759&ref_knoten_id=30779&ref_detail=teaser&ref_sprache=deu

IHK Erfurt: https://www.erfurt.ihk.de/service/unternehmensfoerderung-und-finanzierung/corona-informationen-ihk-erfurt

IHK Wiesbaden: https://www.ihk-wiesbaden.de/service/coronavirus

IHK Pfalz: https://www.pfalz.ihk24.de/servicemarken/informationen-unternehmen-corona-4729208

IHK Saarland: https://www.saarland.ihk.de/p/Coronavirus__coronasaarland.ihk.de-17-15036.html

IHK Stuttgart: https://www.stuttgart.ihk24.de/haupt-serviceberatung/coronavirus-informationen-unternehmen

IHK München: https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Recht-und-Steuern/Arbeitsrecht/Bestehende-Arbeitsverhältnisse-Kündigung-und-Sozialversicherung/Corona-Virus-Dienstreisen-Arbeitsausfall-Arbeitsschutz/

Staatliche Hilfen, Verdienstausfallentschädigung, Gültigkeit von Lizenzen

Liebe Ausbilder/-innen,

wir haben in einer DE/AT-Arbeitsgruppe- Simon Penz (Flight Connection Arlberg), Willi Grau (FS Tübingen), Bernd Millat (FS Siegen), Ewald Kaltenhofer (ÖAeC), Seli Metzger, Robin Frieß, Karl Slezak (DHV)- während der letzten Tage verschiedene Web-Conferencing Systeme für den Flugschul-Theorieunterricht getestet. Vorläufige Ergebnisse in diesem Dokument.

Staatliche Hilfen für Kleinunternehmen, Update
Hier ein tagesaktueller Überblick über die von den Ländern angebotenen finanziellen Hilfen. https://www.fuer-gruender.de/blog/corona-soforthilfen-bundeslaender/
Nach Bayern wird nun auch BAWÜ ab übermorgen, Mittwoch, nicht rückzahlpflichtige Soforthilfen für kleine Unternehmen, bzw. Selbständige auszahlen. Für Unternehmen bis 5 Beschäftigte soll der Betrag 9000 € betragen.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronavirus-in-baden-wuerttemberg-so-viel-sollen-kleinfirmen-an-soforthilfe-bekommen.5ce95af5-2bad-489d-af70-f72b1daac333.html

Auch andere Bundesländer sind gerade dabei, solche Soforthilfeprogramme einzurichten, z.B. Thüringen: https://www.hwk-gera.de/corona

Hier nochmal der Hinweis auf die Möglichkeit einer Verdienstausfallentschädigung bei einem Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz.

Für Arbeitgeber, aber auch für freiberuflich tätige Fluglehrer und Tandempiloten kann eine Verdienstausfallentschädigung beantragt werden, wenn ein Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz vorliegt:
http://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/668069451898

Diese Verdienstausfallentschädigung gilt auch in allen anderen Bundesländern. Infos/Anträge auf den Websites der jeweiligen Landesregierungen. Z.B. hier für NRW: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

Wir haben die Information zur Verlängerung von Lizenzen/Berechtigungen/Erlaubnissen/Theorieprüfungen nochmal gesondert auf unsere Website gestellt. Hier gibt es viele Anfragen. https://www.dhv.de/newsdetails/article/verlaengerung-von-fristen-fuer-lizenzen-erlaubnissen-theoriepruefungen/

Corona-Hilfsmaßnahmen

Liebe Ausbilder/-innen,

wie angekündigt, hier die ersten Infos zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten von staatlicher Seite. Die längerfristig angelegten Corona-Hilfsmaßnahmen, wie z.B. KfW-Kredite oder Herabsetzung/Stundung von Steuerzahlungen sind hier vorerst nicht aufgeführt, nur die Dinge, die schnell helfen.
In der Anlage ein Dokument mit einer Zusammenfassung zur Beantragung von Kurzarbeit. Diese Form der staatlichen Förderung könnte für einige Flugschulen interessant sein.
Dazu auch dieser Link zur IHK München/Oberbayern https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Recht-und-Steuern/Arbeitsrecht/Bestehende-Arbeitsverh
Die Soforthilfe der Bayerischen Staatsregierung soll sehr schnell und unbürokratisch (ohne viel Papierkrieg im Vorfeld) fließen. Hier das Formular für den Antrag. Einzureichen (soweit bisher bekannt) bei der jeweiligen Bezirksregierung: https://www.ihk-muenchen.de/ihk/documents/Recht-Steuern/Arbeitsrecht/Corona-Antrag-Soforthilfe.pdf
Oberbayern: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/
Niederbayern: https://www.regierung.niederbayern.bayern.de/
Schwaben: https://www.regierung.schwaben.bayern.de/
Oberpfalz: https://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/
Mittelfranken: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/
Unterfranken: https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/
Oberfranken: https://www.regierung.oberfranken.bayern.de/
Unsere Empfehlung an die bayerischen Flugschulen: Sofort beantragen!
 
Für Arbeitgeber, aber auch für freiberuflich tätige Fluglehrer und Tandempiloten könnte folgender Link interessant sein. Hier kann eine Verdienstausfallentschädigung beantragt werden, wenn ein Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz vorliegt: http://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/668069451898
Diese Verdienstausfallentschädigung gilt auch in allen anderen Bundesländern. Infos/Anträge auf den Websites der jeweiligen Landesregierungen. Z.B. hier für NRW: https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

Deutschlandweit
Infoseite des Bundeswirtschaftsministeriums zu den Fördermöglichkeiten: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html #unterstuetzung
Alle Landesregierungen haben Infoseiten zu Corona-Hilfen für Unternehmen, z.B.
Hessen: https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen

Soforthilfe-Programme, wie in Bayern, planen auch andere Bundesländer. Z.B. Niedersachsen: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/land-unterstutzt-opnv-mit-vorgezogenen-finanzhilfen-von-67-5-millionen-euro-186414.html
Nähere Information dazu sind momentan noch nicht verfügbar. Regelmäßig die Websites der zuständigen Landesregierungen checken.
 
Von DHV-Seite werden vorerst folgende unterstützende Maßnahmen getroffen:
► Lehrberechtigungen, die eine Befristung zwischen 15.3.2020 und 30.12.2020 aufweisen, werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert
► Passagierflugberechtigungen, die zwischen 15.3.2020 und 30.12.2020 zur Verlängerung (Überprüfungsflug) anstanden, bzw. anstehen, werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert.
► Alle bestandene Theorieprüfungen, die zwischen 15.3.2020 und 30.12.2020 ungültig geworden wären (Ablauf 36 Monate nach Bestehen der Theorieprüfung) werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert.
► Die Berechtigung für Fluglehrerassistenten, die zwischen 15.3.2020 und 30.12.2020 ungültig geworden wären, werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert.
► Flugschul-Erlaubnisbescheide, die zwischen 15.3.2020 und 30.12.2020 zur Verlängerung anstanden, bzw. anstehen, werden pauschal bis zum 31.12.2020 verlängert.
Wir melden uns wieder bei Euch, sobald es etwas Neues zu berichten gibt, z.B. weitere Fördermöglichkeiten für Unternehmen/Selbständige. Bitte berichtet uns, wenn Ihr Informationen zu staatlichen Unterstützungen aus Eurem Bundesland habt, die anderen Kolleginnen und Kollegen helfen könnten.

Allgemeinverfügung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen

Liebe Ausbilder/-innen,

wir müssen Euch heute leider mitteilen, dass die Bundesregierung, in Abstimmung mit den Bundesländern, eine Allgemeinverfügung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen erlassen hat, die ab sofort auch die Durchführung von Flugschulung (Praxis und Theorie) verbietet.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/meseberg/leitlinien-zum-kampf-gegen-die-corona-epidemie-1730942


Wir ersuchen Euch das Verbot zu beachten und ab sofort keine Theorie- und Praxisschulungen mehr durchzuführen. Das gilt auch für Theorie- und Praxisprüfungen.
Der DHV möchte die Flugschulen in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Wir checken gerade die Möglichkeiten der finanziellen Hilfen für Flugschulen durch die Regierungen des Bundes bzw. der Länder. Hierüber werden wir Euch zeitnah informieren. Auch andere Fragen, z.B. Verlängerung der Gültigkeiten von Prüfungen, Aufschub bei Fluglehrer-Fortbildungen und viele andere Dinge, die sich nun ergeben, sind in Bearbeitung. Auch hierüber werden wir Euch regelmäßig informieren.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DHV-Geschäftsstelle werden- soweit möglich- im Home-Office arbeiten. Die Erreichbarkeit aller Referate über E-Mail ist grundsätzlich gewährleistet. Der DHV-Mitgliederservice ist täglich mit einer Mitarbeiterin besetzt.
Wir wünschen Euch und uns allen, dass diese nie dagewesenen Einschränkungen baldmöglichst vorübergehen. Jetzt heißt es aber, der Coronavirus-Pandemie mit den Erkenntnissen der Wissenschaft bestmöglich zu begegnen. Das bedeutet vor allem, dass die Übertragungswege durch Vermeidung von Sozialkontakten erschwert werden.


Für Rückfragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.