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Deutscher Hängegleiterverband e.V.

DHV

Bawü Open 06.04. - 08.04.2018

Die Bawü Open 2018 findet am Breitenberg bei Pfronten im Allgäu statt.

Overallwertung: 2.Ernesto Hinestroza, 1.Marc Wensauer,3.Ferdinand Vogel,
Damenwertung: 2.Yvonne Dathe, 1.Nanda Walliser CHE, 3.Petra Slivova CZE
BAWÜ Meister 2018 : 2.Reiner Braun, 1.Jörg Nuber, 3.Philipp Haag,
EN C Wertung: 2.Christian Blum, 1.Samuel Blocher fehlt im Bild,3.Pepijn Helmer Meijer zu Schlochtern
BAWÜ Meister unter sich
Melanie Tcaciuc und Jörg Nuber
Oranisation von rechts, Joe Hausknecht, Ausrichter,DG-FN, Hans Peter Hofmann, Verein Stratos Pfronten, Harry Buntz Wettbewerbsleiter
,

Overallwertung: 2.Ernesto Hinestroza, 1.Marc Wensauer,3.Ferdinand Vogel,


EN C Wertung: 2.Christian Blum, 1.Samuel Blocher fehlt im Bild,3.Pepijn Helmer Meijer zu Schlochtern
Damenwertung: 2.Yvonne Dathe, 1.Nanda Walliser CHE, 3.Petra Slivova CZE
BAWÜ Meister 2018 : 2.Reiner Braun, 1.Jörg Nuber, 3.Philipp Haag,

Sonntag, 08. April 2018

Die Gewinner stehen nach 3 Durchgängen fest.

Gesamtwertung:
1. Marc Wensauer,
2. Ernesto Hinestroza, 
3. Ferdinand Vogel,

Damen:
1. Nanda Walliser, CHE,
2. Yvonne Dathe, DEU,
3. Petra Slivova, CZE,

Landesmeister BAWÜ 2018:
1. Jörg Nuber,
2. Reiner Braun,
3. Philipp Haag,

Sportklasse:
1. Samuel Blocher,
2. Christian Blum,
3. Pepijn Meijer zu Schlochtern

 

Tagesbericht Task 3 von Johannes Baumgarten:

Nachdem für Sonntag eine recht kräftige Südströmung vorhergesagt war, trafen wir uns schon früh zum Taskbriefing direkt am Startplatz.

Um vor dem möglichen Durchbruch des Föhns am Nachmittag fertig zu sein, wurde ein kurzer Task über knapp 30 km ausgeschrieben.

Mit Start über dem Falkenstein ging es nach zwei Wenden auf der südlichen Talseite zur dritten Wende über Pfronten. Nach einer Wende über Vils machten wir noch einen kurzen Abstecher ins Flache um dann einen Bogen ins Ziel zu fliegen.

Vor dem Start war nur sehr schwache Thermik, in der anfangs noch viele Piloten versuchten, Höhe zu gewinnen um wie am Vortag auf die Südseite des Aggensteins zu gelangen und dort hochreichende Thermik zu finden.
Nach und nach gaben allerdings alle auf, und so startete das Feld aus 3 verschiedenen Thermiken über dem Falkenstein.
Mit besser werdenen Steigwerten flogen wir die ersten beiden Wenden direkt ab, um dann relativ tief aber erfolgreich wieder am Falkenstein einzusteigen.
So flogen wir sehr schnell weiter und drehten zwischen den Wenden immer wieder am Falkenstein auf.
Hier war es entscheidend, den jeweils besten Bart zu erwischen, da bei dem kurzen Task ein Fehler wahrscheinlich nicht mehr aufholbar gewesen wäre.
Da die meisten Thermiken aber durch nachkommende Piloten markiert waren, war das kein Problem.

Nach einer letzten Thermik über dem Falkenstein gingen wir recht knapp in den Endanflug.
Im ersten Teil richtung Norden schob uns der Südwind in der Höhe, unten dann ein schwacher Talwind wieder zurück richtung Ziel.
Aufgrund dieser Windsituation traute ich mich etwas mehr ins Gas als die anderen und konnte den Task so knapp für mich entscheiden.

Mit dem doch sehr guten Wetter kamen im letzten Task die meisten Piloten ins Ziel und alle konnten sehr zufrieden nach drei super organisierten Tagen abreisen.

 

Update 13:00

Aufgrund der Wetterlage wurde eine 30-Kilometer-Aufgabe vom Breitenberg gestartet. Die Piloten genießen die gute Thermik am Falkenstein und fliegen gerade die Route ab.

Die Piloten starteten ab 11:30 Uhr und das Racestatfenster ging um 12.15 auf. Die Basishöhe steigt gerade an - wir sind gespannt wer den Tag, bzw. die BaWü Open 2018 für sich entscheiden kann.

Der Wind war uns wohlgesonnen: Über 80 Piloten im Ziel! Die knapp einhundert Teilnehmer heute konnten die Aufgabe mit schöner Thermik um den Falkenenstein im Ziel perfekt nutzen.

Um 17 Uhr fand die Siegerehrung am Landerplatz des Breitenbergs statt.

 

 

Samstag, 07. April 2018

Tagesbericht


Entgegen aller Erwartungen war das Wetter besser als die Vorhersage vermuten lies. Anfangs noch bei schwacher Thermik ließen sich zwei unterschiedliche Taktiken erkennen. Die etwas früher gestarteten Piloten mussten teils auf Grund der schwachen Thermik zum Falkenstein rüberqueren. Der Großteil konnte sich auf der Südseite vom Aggenstein auf 2700m hochschrauben. Kurz vor dem Start der Speedsection senkte sich das Pulk wieder etwas und so ging es ca. mit 2600m in Richtung Startzylinder. Die Gruppe am Falkenstein konnte nur mit ca. 2000m Richtung Startzylinder fliegen. Nach einem kleinen Zickzackkurs entlang des Falkensteins ging es weiter Richtung Osten an den Tegelberg. Soarend und winkend konnte direkt über das Schloss Neuschwanstein geflogen werden. Zurück ging es über den Bannwald- und Foggensee um nochmals das letzte Mal richtig Höhe zu tanken. Die letzten Wenden konnten mit der guten Höhe, die am Falkenstein gewonnen werden konnte, abgeflogen werden. Viele Piloten kamen glücklich ins Ziel.

Jonas und Philipp

 

Die Piloten fliegen eine 64 Kilometer Aufgabe, vom Breitenberg/Falkenstein zum Buchenberg und wieder zurück nach Pfronten.

Das Live-Tracking läuft, später mehr.

Freitag, 06. April 2018

Tagesbericht vom Task-Sieger Ferdinand Vogel:

Die Wettbewerbssaison geht in die nächste Runde! Das Frühjahr ist endlich da und die Schirme wollen bespaßt werden!
Hundertzwanzig Piloten haben sich heute am Breitenberg in die als extrem stabil vorhergesagte Luft begeben. Die Aufgabe war bewusst einfach gewählt worden, damit bei dieser Landesmeisterschaft auch Einsteiger erfolgreich das Ziel erreichen können.

Der gegenüber liegende Falkenstein besteht aus einer steilen, teils felsigen Südflanke. Dort versammelten sich kurz vor 14 Uhr alle Piloten auf über 1500m Höhe. Trotz der starken Inversion und dem turbulenteren Ostwind waren kräftige und enge Thermiken dabei.
Das Rennen startete um 14 Uhr und führte zunächst Richtung Autobahn-Grenztunnel. Das Teilnehmerfeld blieb recht dicht beisammen und flog gemeinsam über den Bergrücken zum ersten Zylinder. Je näher man diesem kam, desto mehr Nordwind Anteil war dabei und die thermisch aktive Südseite wurde zur nach unten drückenden Falle. Manche Piloten versuchten es nord seitig im Luv -mussten aber auch bald zum Waschgang zu den Führenden auf die Südseite zum Zylinder wechseln. Wer die Wende genommen hatte drehte um und hatte alle Entgegenkommende vor der Nase. Das Runterdrücken hörte nicht auf. Einige lösten sich vom Hang, andere suchten Schutz direkt am Gelände.
Fast 2/3tel der Piloten konnte wenig später das saftige Gras der Allgäuer bzw. Tiroler Wiesen bestaunen. Nur wenige hatten mit der Höhe aushalten können und sich nahe am Hang entlang in Wind geschütztere Gebiete gemogelt.
Ab da wurden die Steigwerte zahmer, bis schwach. Denn die Zirren hatten sich deutlich verdichtet. Die übrig gebliebenen flogen zögerlich den Task ab. Immer wieder verabschiedeten sich Einzelne und mussten Außenlanden.
Als die Route wieder in Richtung Lechtal verlief musste der Bergrücken komplett verlassen werden. Die Führungsgruppe stellte es dabei ab. Zu aggressiv flogen sie hinaus zum Radius. Auf dem direkten Weg zurück zum Hang erfuhren sie abermals das Hinunterdrücken. Zwei konnten sich in Talmitte fast 10 Minuten in 50m über Grund schließlich kurzzeitig retten. Wir die letztlich Siegenden blieben direkt im Tal und fanden dort den nötigen Aufwind.
Nach bereits über einer Stunde Racezeit kam endlich die Sonne heraus. Die letzten Wenden konnten wie im Flug genommen werden und mit wenigen Kreisen ging es teils super knapp in den Endanflug.

Meinen persönlichen Vorsprung konnte ich auf dem Rückweg über Pfronten im Flachen gegen den Wind herausfliegen. Als erster erkannte ich, dass durch den blauer werdenden Himmel immer mehr Freiflieger tief wieder Höhe gewinnen konnten. So entschied ich mich für einen direkten Endanflug ohne vielem Höhemachen und überflog die Ziellinie als Erster.

Ein gut organisierter Wettbewerb! Der morgige Tag verspricht bessere Bedingungen. Wir freuen uns drauf!

Luftige Grüße
Ferdinand Vogel

 update:14 Uhr

37 Kilometer ist die Aufgabe die heute zu bewältigen war. Viele Piloten sind sehr früh Aufgrund der stabilen Bedingungen zur Landung veranlaßt worden.

Wir verfolgen am Live-Tacking die Gruppe die noch Kilometer sammeln.


Website der Bawü Open

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Informationen zur Bawü Open 2018

Vom 05. April bis 08. April 2018 findet in Pfronten am Breitenberg die Baden-Württembergische Landesmeisterschaft 2018 im Gleitschirmfliegen statt. Der Drachen- und Gleitschirmfliegerclub Friedrichshafen e.V. lässt diese traditionsreiche Meisterschaft neu aufleben.
Über 120 Piloten aus dem In- und Ausland gehen an den Start. Internationale Spitzenpiloten und Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft garantieren ein hohes Maß an sportlichem Niveau.
Neben dem Gesamtgewinn der internationalen Meisterschaft geht es für die besten Baden-Württembergischen Piloten um den Landesmeistertitel. Dieser Wettbewerb ist gleichzeitig ein Gleitschirmligadurchgang, bei dem die 60 besten Deutschen Piloten vertreten sind.
Drei Tage lang fliegen die Piloten vom Breitenberg, am Alpennordrand im Landkreis Ostallgäu, über die Königsschlösser Bayernsum wichtige Punkte. Als Austragungsort wurde Pfronten gewählt, weil in Baden-Württemberg die örtlichen Gegebenheiten nicht das Potential bieten, wie es das Fluggebiet um den Breitenberg kann. Wer als Schnellster die vorher festgelegte Flugstrecke zurücklegt, gewinnt den Tag. Jederzeit droht eine taktische Fehlentscheidung, die entweder Zeit kostet oder mit einer vorzeitigen Landung bestraft wird. Unter optimalen Wetterbedingungen ist eine solche Aufgabe über 120 km lang, was viele Stunden Wettkampf, Konzentration und Höchstleistung für die Teilnehmer bedeutet. Die besten Piloten kommen in kurzen Abständen über die Ziellinie, die meist am Landeplatz der Breitenbergbahn liegt. Nur wer sich während der Wettkampftage beständig unter den ersten Piloten platziert, hat eine Chance auf den Gesamtsieg und den Titelgewinn.  
Der Start erfolgt um die Mittagszeit auf den Startplätzen des Breitenbergs. Kurz zuvor findet das Briefing an der Bergstation Breitenbergbahn statt. Hier wird den Piloten die Tagesaufgabe bekannt gegeben. Kurze Zeit später versuchen über 120 Piloten möglichst sicher und schnell in die Luft zu
kommen. Wer knisternde Wettkampfatmosphäre erleben will, kann hier als Zuschauer live dabei sein.  

Nachmittags gibt es dann am Landeplatz der Breitenbergbahn die Möglichkeit, die Landungen der Toppiloten hautnah mitzuerleben. Für das leibliche Wohl wird der DGF-FN mit Speisen und Getränken an der Breitenbertalstaion sorgen. Der Wettbewerbsleiter Harald Buntz verfolgt die Piloten mittels Livetracking am Computer mit. Unmittelbar nach der Landung werden die Flugdaten der Piloten ausgewertet.
Gleitschirmwettbewerbe laufen folgendermaßen ab: Jeden Tag werden von der Wettbewerbsleitung neue Flugaufgaben unter Berücksichtigung der Wetterlage gestellt. Im Ziel entscheidet die schnellere Zeit, die Flugstrecke wird mit einem GPS-Navigationsgerät dokumentiert und kann live unter
www.livetracking.bawueopen.de
im Internet mitverfogt werden.
Berichte, Fotos, Ergebnisse und Infos gibt’s unter:
www.bawueopen.de