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Deutscher Hängegleiterverband e.V.

DHV

Weltmeisterschaft in Roldanillo / Kolumbien vom 10.01. - 25.01.2015

Deutschland ist Weltmeister
Sieger Damen
Sieger Herren
Nationenwertung
Michi Maurer und Torsten Siegel
Tagessieger Task 7 Felix Rodriguez
Tagessieger Task 6 Martin Petz
Marc und Torsten

News of the day

Deutschland ist Weltmeister!


Roldanillo / Kolumbien (DHV) – Die Deutsche Gleitschirm-Nationalmannschaft schreibt Geschichte: zum ersten Mal feiert das Deutsche Team um Coach Harry Buntz den Weltmeistertitel. Bei der 14. Weltmeisterschaft in Kolumbien zeigten die deutschen Piloten über zehn Durchgänge eine herausragende Leistung und standen am Ende völlig verdient auf dem Podium. Bei den Männern flog Europameister Torsten Siegel auf Rang drei und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Nach 93 Kilometern war Schluss. Der letzte Durchgang der Weltmeisterschaft in Kolumbien sollte die Piloten über eine Strecke von 126 Kilometern ins Ziel führen, aber eine großflächige Abschattung vereitelte für alle Piloten die Zielankunft. Auf den Zuckerrohrfeldern gingen die Piloten nieder und von weitem war der Gesang der deutschen Piloten zu hören. Mit drei Piloten im Führungspulk und 150 Punkten Vorsprung vor Spanien war klar, dass Deutschland zum ersten Mal Weltmeister im Gleitschirmsport ist. "Für uns alle geht damit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung", sagte Teamchef Buntz sichtlich ergriffen nach der Landung seiner Piloten. "Wir waren oft davor einen ganz großen Erfolg zu feiern und mit dem Europameistertitel von Torsten Siegel und der Vizeeuropameisterschaft in der Teamwertung vor einem halben Jahr konnten wir ein erstes Ausrufezeichen setzen. Dementsprechend selbstbewusst sind wir zur Weltmeisterschaft nach Kolumbien gereist und konnten hier deutlich zeigen, dass wir das stärkste Team der Welt haben."

Außergewöhnliche Weltmeisterschaft
Mit zehn Wertungsflügen in zwei Wochen war die Weltmeisterschaft in Kolumbien eine der erfolgreichsten WMs aller Zeiten. "Das Fluggebiet in Roldanillo ist für seine perfekten Bedingungen bekannt und genau darauf haben wir gesetzt: viele Durchgänge und lange Strecken. Unsere Piloten haben immer wieder gezeigt, dass sie gerade bei langen Wettbewerben durch ihre konstante Leistung bestechen", erklärte Buntz den Erfolg des deutschen Teams. Während der zehn Durchgänge legten die Piloten eine Strecke von über 800 Kilometern zurück und in fast allen Läufen zeigte die Deutsche Gleitschirm-Nationalmannschaft eine außergewöhnliche Leistung.

Drei deutsche Piloten in den Top Ten
Mit Torsten Siegel (Platz 3, Fulda, Hessen), Ulrich Prinz (Platz 8, Stuttgart, BaWü) und Marc Wensauer (Platz 9, Isartal, Bayern) flogen gleich drei deutsche Piloten in die Top Ten bei der Weltmeisterschaft. "Das ist ein außergewöhnliches Ergebnis und eine solche Leistungsdichte gab es im Deutschen Team nie zuvor," sagte Buntz. Die drei Piloten waren die Garanten für den Erfolg und wurden unterstützt von Andreas Malecki (Platz 32, Münster, NRW) und Martin Petz (Platz 29, Berghof, Bayern). "Jeden Tag zählten die besten zwei Piloten für die Teamwertung und durch taktisches Geschick und eine homogene Teamleistung waren wir in der Lage, bei fast allen Läufen zwei Piloten ganz vorne zu platzieren. Nach einem etwas schwächeren Start haben wir uns so Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet. Im achten Lauf war es dann soweit: wir konnten die Spanier überflügeln und in Führung gehen, die wir bis zum Ende nicht mehr abgaben," sagte Buntz.

Europameister Torsten Siegel gewinnt Bronze
Nach seinem Sieg bei der Europameisterschaft in Serbien zeigte Torsten Siegel aus Fulda in Kolumbien wieder eine sehr starke Leistung und sicherte sich in einem knappen Finish die Bronzemedaille. "Uns allen war bewusst, dass wir ein sehr starkes Team haben und Weltmeister werden können. Diesmal haben wir unsere Leistung konsequent abgerufen und mit dem Team einen verdienten Erfolg gefeiert. Das es für mich dann noch auf das Podium reicht, ist einfach unglaublich. Die Erfolge aus dem letzten halben Jahr mit dem Team und in den Einzelwertungen zeigen deutlich, dass der deutsche Gleitschirmsport an der Weltspitze angekommen ist. Und das werden wir die Tage ordentlich feiern," sagte Torsten Siegel.

Die Weltmeister im Überblick
Die Deutschen Piloten sicherten sich in der Teamwertung souverän den Sieg vor Slowenien und Spanien. Bei den Herren wurde Honorin Hamard aus Frankreich Weltmeister vor Michael Maurer aus der Schweiz und Torsten Siegel aus Fulda. In der Damenwertung flog Seiko Fukuoka Naville auf Rang eins, gefolgt von Keiko Hiraki (Japan) und Nicole Fedele aus Italien. Yvonne Dathe aus Berghof, Bayern erreichte bei den Damen Rang zwölf.

Teamwertung:

1. Deutschland
2. Slowenien
3. Spanien

Einzelwertung:

1. Honorin Hamard (FRA)
2. Michael Maurer (SUI)
3. Torsten Siegel (GER)

Damenwertung:

1. Seiko Fukuoka-Naville (FRA)
2. Keiko Hiraki (JAP)
3. Nicole Fedele (ITA)


Samstag, 24.01.2015

Task 10
Gerade kommen wir von der Rückholung der verstreuten Piloten zurück. Wir hoffen, dass wir es geschafft haben, es bleibt spannend bis zur Siegerehrung.

Als krönenden Abschluss schickte uns das Taskkomitee auf eine 123 km Aufgabe rund ums Tal. Man merkte den Piloten die Anspannung vor dem letzten Durchgang an, alle flogen sehr vorsichtig und hochkonzentriert. Zunächst ging es am Startplatz vorbei nach Norden zur ersten Wende. Von dort wurde das Tal nach Obando gequert. Nun ging es weit nach Süden, wir hatten immer mehr mit schwächelnden Bedingungen und Gegenwind zu kämpfen. Kurz vor der südlichen Wende mussten sogar die Geier um's oben bleiben kämpfen und die Piloten landeten alle mehr oder weniger an der Wende. Ulli, Torsten und Marc waren wieder vorne dabei, somit müssten wir die Teamwertung für uns entschieden haben. Gewissheit gibt's aber erst heute Abend bei der Siegerehrung.

Video of the day/Siegerehrung

 

Freitag, 23.01.2015

Task 9
Das war mal wieder fix heute, 68 km in etwas mehr als 1:35 h. Unglaublich, denn es hat letzte Nacht kräftig geregnet und beim Hochfahren haben wir schon darüber gescherzt, wann wir wieder hinunter fahren würden.... aber nix da, die Basis stieg, die Wolkendecke öffnete sich und die Sonne trocknete die Feuchtigkeit schnell ab. Ich hatte mit schwachen Bedingungen gerechnet und mich bereits am Startplatz von einem Teil meines Ballasts getrennt - aber weit gefehlt, die Steigwerte im Tal waren sehr gut und das Rennen sauschnell. Vollgasfestigkeit war gefragt, also genau mein Ding. Zusammen mit Martin und Ulli kontrollierten wir die erste Gruppe und kamen mit den ersten ins Ziel - Platz 5 bis 7 in den Ergebnissen. Pepe und Torsten kamen etwas später. Schade für Torsten, der auf Platz 4 zurückfiel, und morgen damit voll attakieren wird um den Einzeltitel vielleicht doch noch zu holen. Unsere Führung in der Teamwertung haben wir ausgebaut und morgen holen wir den Titel. Drückt uns die Daumen!

Marc

Video of the day

 

Donnerstag, 22.01.2015

Wie gewohnt fuhren wir wieder zum Los Tanques. Birgit war am Morgen schon etwas pessimistisch und fuhr gar nicht erst mit. "Ihr kommt eh wieder mit dem Auto runter" war ihr Kommentar. Nach ein paar Stunden des Wartens sollte sie recht behalten. Der Tag wurde abgesagt. Hektisch wurden die Schirme wieder verladen und es ging wieder hinab ins Tal nach Roldanillo.
Hoffen wir, dass wir morgen wieder starten können und noch zwei schöne Flugtage haben werden!

Zwischenergebnisse:

Teamwertung
Platz 1    Deutschland
Platz 2    Spanien
Platz 3    Slowenien

Einzelwertung Overall
Platz 1     Michael Maurer (SUI)
Platz 2     Torsten Siegel (GER)
Platz 3     Honorin Hamard (FRA)

Video of the day

Mittwoch, 21.01.2015

Buenas Tardes aus Kolumbien,
da Torsten heute Geburtstag hat, erlös ich ihn von seinen Pflichten als bester Deutscher und schreibe an seiner Stelle den Bericht.

Die Tasksetter präsentierten uns heute, nachdem sich die Wolken über dem Startplatz verzogen hatten, eine 94 km lange ZickZack Aufgabe quer durchs Valle. Der Startzylinder war in der Mitte des Tals, wo sich viele Piloten in einer großen Gruppe versammelten. Ich befand mich zusammen mit ein paar einzelnen Piloten in einer anderen Thermik und pünktlich zum Rennstart um 12:20 ging es los in Richtung Süden. Der große Pulk flog mehr auf der Ostseite des Tals, wir in Talmitte. Kurz vor der ersten Wende vereinte sich das Feld wieder und dank der kräftigen Thermik ging es schnell zur nächsten Boje, die nordöstlich am Rande der Hügel lag. Als nächstes mussten wir wieder nach Westen in die Berge. Hier teilte sich das Feld in zwei Gruppen. Torsten, Pepe und Ulli flogen einen Umweg über die Berge, Marc und ich nahmen den direkteren Weg übers Flachland. Beide Gruppen kamen gut voran und kurz vor der vorletzten Wende, die in der Nähe des heutigen Landeplatzes lag, sammelte sich das Feld wieder, allerdings mit einem kleinen Vorsprung für den Pulk der über die Berge kam. Als erster flog heute Yassen Savov (BUL) über die Ziellinie, gefolgt von Torsten, Ulli und Pepe. Marc und ich kamen ca. 4 Minuten später ins Ziel. Ulli und Torsten dürften heute auf Platz 6 und 7 sein, womit wir wieder ein super Ergebnis für die Teamwertung erzielt haben.

Der Wettbewerb hier macht echt Spaß, trotz scheinbar einfacher Aufgaben ergeben sich immer wieder verschiedene Routen und das sehr starke Feld fliegt die Aufgaben mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Die heutigen 94 km schaffte der erste in nur 2:15 h. Jetzt haben wir noch 3 Tage vor uns, und das Feld liegt sehr dicht beieinander. Es kann also noch viel passieren. Drückt uns die Daumen!

Grüße Martin

Video of the day

 

Dienstag, 20.01.2015

WM Kolumbien – Task 7
Wir sind uns einig: das war heute mit Abstand das beste Rennen, das wir alle seit langer Zeit geflogen sind. Nachdem wir gestern nach zwei Stunden Regen noch einen schönen Durchgang hatten, schenkten wir heute der massiven Abschattung am Morgen keine Beachtung mehr, und das zu Recht! Denn schon kurz nach dem Start zu einer über 100 km langen Aufgabe zogen die ersten Bärte mit 4-5 m/s an und entlang der Ridge nach Norden steigerte sich die Thermik in Spitzen bis auf über 8 m/s.
Dementsprechend schnell wurde die Aufgabe geflogen und nach den üblichen Führungswechseln sah ich mich nach der Wende im Norden plötzlich mit Marc und Pepe ganz vorne. Pepe verließ uns leider und probierte eine andere Route, dafür gesellte sich Ulli zu uns. Mit von der Partie waren noch ein paar andere Jungs und die Wolken markierten wie aus dem Bilderbuch die Thermik. Beim Talsprung nach Osten stand die Konvergenz zuverlässig und aus Norden schloss ein größerer Pulk mit ein paar Piloten zu uns auf, darunter auch Martin. Es ging schon Richtung Ziel, wo heute leider die Schlüsselstelle des Tages lag. Die ansonsten zuverlässige Hügelkette im Osten verweigerte ihre Dienste, während ein weit entferntes Gewitter im Süden seine Abschattungen nach Norden schickte. Ulli, der mit Christian Maurer und Stephan Morgenthaler mehr Höhe hatte, versuchte direkt ins Ziel zu kommen, stand aber leider mit den anderen zu früh am Boden. Marc, Martin und ich konnten noch einmal tief einen Bart ausgraben und retteten uns mit wenigen Metern und acht Minuten Rückstand ins Ziel. Bei Marc ist noch nicht sicher, ob er sein Landebier verdient hat, da er genau auf der Linie gelandet ist. Die Auswerter untersuchen die Sache noch. Knapp hinter uns segelte Pepe über die Linie und auch Yvonne und Thomas flogen ins Ziel.

Das Rennen war durch die Vielzahl an Möglichkeiten und unterschiedlichsten Bedingungen für uns alle extrem spannend zu fliegen. Auch wenn es vom Ergebnis nicht ideal war: der Tag wird uns allen noch lange positiv in Erinnerung bleiben. Natürlich auch wegen der Berichterstattung im ZDF. Ein dickes Lob an Yves, der hier so einiges mitmacht. Nachdem seine Kamera geklaut wurde, kennt er sich mit der örtlichen Polizei bestens aus und darf neben dem Filmen täglich ein paar Stunden auf der Wache verbringen.
Jetzt schauen wir aber alle mehr als zuversichtlich den letzten vier Wettkampftagen entgegen. Wir gehen alle davon aus, dass die WM-Entscheidung erst am letzten Tag fallen wird und es bis dahin noch viele Überraschungen gibt. Drückt uns die Daumen (an dieser Stelle noch vielen Dank für die ganzen motivierenden E-Mails und Anrufe)!

Torsten

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Montag, 19.01.2015

WM Kolumbien Task 6
Buenos Dias Deutschland
Die meisten bekommen die Tagesberichte aufgrund der Zeitverschiebung pünktlich zum Frühstück serviert. Wir liegen dann noch im Bett und träumen vom Fliegen. Heute bin ich mal wieder an der Reihe.
Geweckt wurde ich heute recht unsanft um 5:30 von unserem Workaholic Torsten, der nicht schlafen kann und ausgerechnet vor meinem Zimmerfenster arbeiten muss.
Zu allem Überdruss regnete es auch noch. Wir ließen uns ein wenig mehr Zeit mit dem leckeren Frühstück und fuhren, nachdem der Regen aufgehört hatte, eine Stunde später als üblich auf den Startplatz. Es dauerte nicht lange und wir befanden uns über der heute wirklich tiefen Basis. Diese stieg allerdings recht schnell und schon bald waren im Tal die ersten Sonnenflecken zu sehen. Kurze Zeit später präsentierte uns die Wettbewerbsleiterin Nicky Moss eine 72,4 km lange Aufgabe. Die Basis war pünktlich zur Fensteröffnung ca. 100 m über dem Startplatz und die Piloten begaben sich recht zügig in die Luft. Der 7 km Radius des Startzylinders lag kurz vor den Hügeln bei Roldanillo. Die Thermik war allerdings noch recht schwach und die Piloten trauten sich nur sehr zögernd von den Bergen nach draußen. 10 Minuten vor Start erwischte ich sehr tief eine starke Thermik und auf dem Weg nach oben gesellten sich Ulli und Pepe zu mir. An der Basis angekommen war es auch schon an der Zeit, in Richtung Start loszufliegen. Allerdings zog niemand so recht mit und ich flog alleine Richtung einer Wolke los. Dort erwischte ich recht schönes Steigen und drehte wieder schnell zur Basis auf. Die nachfolgenden Piloten fanden etwas schwächeres Steigen und ich machte mich auf den Weg zur nächsten Wolke. Mein Alleinflug ging bis zur zweiten Wende gut, wo ich zuerst keine Thermik fand und der Führungspulk wieder zu mir aufschloss. Weiter ging es zurück ins Tal Richtung Süden, wo der Pulk zunächst mit einer großen Abschattung kämpfte und einige Piloten landen mussten. Zurück an der Basis wurden die Bedingungen immer besser und wir legten einen Gang zu. Ich konnte mich mit Marc, Ulli, Torsten und Pepe gut positionieren und zusammen ging es in den 20 km langen Endanflug Richtung Zarzal. Die letzte Thermik verließ ich als einer der ersten und mit einer guten Linienwahl schrumpfte die zu Anfang benötigte Gleitzahl 13 immer weiter. Am Ende flog ich 7 Sekunden hinter dem Argentinier Michel Guillemont als zweiter über die Ziellinie. Direkt hinter mir kamen Ulli als 5. und Marc als 16. über die Linie. Zusammen mit den Leadingpoints die ich mir am Anfang erflogen hatte, reichte es bei mir für den Tagessieg.
Insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag für das Deutsche Team. Wir sind jetzt auf dem 2. Platz, kurz hinter den Schweizern. Drückt uns die Daumen für die nächsten Tage!
Gruß Martin

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Sonntag, 18.01.2015

Wenn es nach uns geht, dann können die nächsten sechs Tage gerne so weitergehen. Seit langem gab es heute mal einen Start-Ziel Sieg des Führungspulks, in dem glücklicherweise Pepe, Marc und ich dabei waren, während Ulli und Martin auf Tuchfühlung Anschluss hielten.

Interessant war, dass sich das Feld 15 Minuten vor dem Start teilte. Während wir ein paar Vorflieger beobachteten, die südlich am Rande des 3 km Zylinders aufdrehten, und direkt zu ihnen flogen, machte ein großer Pulk einen recht verwirrenden Schwenk nach Norden. Dort waren weder Wolken noch lag es auf der Strecke – für uns ein kleines Rätsel. Dadurch war es im Startzylinder mit geschätzten 20 Piloten angenehm ruhig, bevor die Meute unter uns einstieg. Zum Glück ging gleich darauf das Startfenster auf und es folgte ein geniales Rennen, bei dem wir bis zum Schluss vorne blieben. Damit durften wir mit unserem Team den ersten Tasksieg feiern – sicher kein Grund zum Ausruhen, aber ein schöner Etappensieg.

Torsten

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Ergebnisse 

 

Samstag, 17.01.2015

Das Wetter ließ keinen Durchgang zu. Das Internet keine Aktualisierung, sorry.

Wie gewohnt ging es um 8:00 Uhr rauf auf den Berg. Als wir am Startplatz Los Tanques angekommen sind, wunderten wir uns schon über den Rückenwind. Die tiefhängenden Wolken gibt es ja öfter in Kolumbien. Die Organisatoren waren sich sicher, dass es heute noch fliegen wird. Also bereiteten wir uns wie üblich vor.

Beim ersten Taskbriefing wurde uns eine 104 km weite Aufgabe präsentiert. Nach einem kurzen Regenschauer gab es noch zwei weitere Briefings. Zum Schluss war eine rund 50 km weite Aufgabe im Flachland auf dem Programm. Doch der Wind kam aus allen Richtungen - so wie es für Lee üblich ist.

Mittags sahen auch die Organisatoren ein, dass es heute nicht gut zum Fliegen ist und wir fuhren wieder ins Tal nach Roldanillo. Hoffen wir, dass es morgen einen guten Flugtag geben wird!

 

Freitag, 16.01.2015
WM Task 4

Gute Neuigkeiten aus Rolda, gestern war es ja sehr zäh und wir konnten nur wenige Thermikbärte finden.
Heute begann sich vor Taskbeginn eine Abschattung über das ganze Tal auszubreiten, und wir befürchteten, dass wir wieder nur mühsam voran kommen könnten.
Aber dann kam es doch anders als gedacht: Es wurde ein sehr schnelles Rennen!
Der Task ging mal wieder das Tal hoch und runter, wobei die Wendepunkte recht mittig im Tal lagen. Dadurch ergab sich die Möglichkeit, sich für eine Seite zu entscheiden:
1) auf der Ostseite an der Hügelkette entlang fliegen, wo die Sonne darauf schien, oder
2) im Westen an der viel höheren Bergkette entlang, obwohl dort alles abgeschattet war.
Nachdem die Bärte in den Bergen gleich nach dem Start schon wunderbar standen, entschieden sich Torsten, Martin, Marc und ich für die Option 2 - Berge, während Pepe, Tom & Yvonne die Hügel im Osten entlang flogen.
Letztlich war die Berg-Route ca 10 min schneller und wir kamen als erster Pulk ins Ziel.
Torsten und ich kamen dabei vorn mit rein (Platz 7 & 6) und wir konnten damit satt fürs Deutsche Team punkten, wodurch wir nun vom 4. auf den 2. Platz gesprungen sind!
Gruss,
Ulli

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Donnerstag, 15.01.2015
WM Task 3
Heute haben wir gelernt, dass kreisende Vögel nicht immer Thermik anzeigen sondern manchmal auch nur einen Pferdekadaver...
Die Thermik war viel schwächer als an den ersten beiden Tagen und damit waren die Geier meist rettende Thermikindikatoren - es sei denn, sie hatten bereits ihr Futter erspäht. Gestern am Abend hatte es hier etwas geregnet und außerdem sorgt ein naher Vulkanausbruch für Staub in der Luft, so dass wir mit einer großen Abschattung und niedriger Basis zu kämpfen hatten. Das Taskkomittee schickte uns auf ein 44 km Race über das Flachland in der Hoffnung, dass dort mehr Sonne als am Hang wäre... Es wurde eine zähe Angelegenheit und die Pulks hangelten sich von Mikrosteigen zu Mikrosteigen. Ich bin dabei bestimmt fünf Kilometer entgegen der Taskstrecke geflogen, nur um mich ins jeweils letzte Steigen zurückzuretten. Kurz vor dem Ziel war dann einfach Schluss mit der Thermik und meine Gruppe mit Torsten, Ulli, Pepe und Thomas ging zum Ausgleiten Richtung Ziel. Nur der Schweizer Stefan Morgenthaler, der eigentlich mit seiner Gruppe von ganz hinten kam, hatte genug Höhe um bis ins Ziel zu kommen und sicherte sich dadurch einen großen Vorsprung in der Gesamtwertung. Team Deutschland wurde heute mit Ullis und meinen Punkten zweite Nation und kletterte damit auf Rang vier insgesamt. Wir behalten unser Ziel, das Podium, im Auge!
Bis morgen
Marc

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Mittwoch, 14.01.2015

Hallo,
nachdem wir jetzt endlich für einen Teil der Gruppe eine spätere Abfahrtszeit durchgesetzt haben (und den Rückstand dann bei der Auffahrt wieder wettmachen), beginnt der Tag etwas entspannter und mit 2 Tassen Kaffee mehr. Die vorübergehende Übelkeit nach der Ankunft am Start (unser Doc ist ein zweiter Vettel) ist nur von kurzer Dauer, ganz im Gegensatz zu der geplanten 106 km Aufgabe.

Wie gewohnt führt der erste Teil der Strecke wieder entlang der Ridge, und bis Roldanillo geht es flott zur Sache. Dann machen sich die größeren Abschattungen mehr und mehr bemerkbar. Heli und mir gelingt es recht gut, mit maximaler Höhe bis zur Passage ins Flachland zusammen zu fliegen. Dort vereint sich wieder ein großer Pulk und wie schon den Tag zuvor gibt es kein Entrinnen. Die Bärte sind zu versetzt, schwierig zu finden und ziehen fast nie konstant bis zur Basis. Lediglich am Schluss, als die Abschattungen ihr Maximum erreichen, wird das Feld etwas durchgemischt. Mir ist es vergönnt, die Bärte gut zu erwischen und mit den ersten Jungs ins Ziel zu fliegen. Ulli und Marc müssen etwas strafdrehen, kommen aber auch noch gut ins Ziel. Pepe und Tom mussten nach einer Baustelle im Flachland Besenwagen spielen und kurz nach ihrer Landung im Ziel ging dann auch das Licht aus. Martin dagegen war etwas zu forsch unterwegs und landete im Flachland.

Spätestens seit heute sind wir alle bestens eingeflogen und freuen uns auf die weiteren Durchgänge. Und da sollte es noch recht viele geben. Die Organisatoren verzichten hier komplett auf ein Wetterbriefing mit der Begründung, dass es eh jeden Tag gleich ist. Aktuell schauen wir dem Wetterleuchten am Himmel zu und ein paar Tropfen bringen die ersehnte Kühlung. Hatten wir gestern nicht.

Bis morgen
Torsten

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Dienstag, 13.01.2015

Erster Durchgang
Heute wurde vom Taskkomitee, bestehend aus Felix Rodriguez und Julian Colonia ein 88,8 km langer Task ausgeschrieben. Als wir am Morgen mit unseren Teamfahrzeugen auf den Startplatz fuhren, sah das Wetter ganz typisch für Kolumbien aus. Viele Wolken bestimmten das Bild und es war mit schwachen Bedingungen zu rechnen. Aber im Laufe des Briefings klarte das Wetter auf und pünktlich zur Startfensteröffnung standen schöne Wolken über dem Startplatz, es ging zügig zur Basis. Der erste Teil des Rennens führte nach Norden und der Talsprung über La Union sorgte für eine erste Auflockerung des Feldes. Schnell bildete sich ein Führungspulk mit einer großen Traube Nachzügler. Das Deutsche Team konnte sich zunächst gut positionieren und es ging schnell wieder zurück zu den Antennen über Roldanillo. Dort musste für den Sprung auf die andere Talseite gut Höhe getankt werden, da über dem Flachland nur wenig Wolken zu sehen waren. Auf der anderen Talseite fand sich der Pulk in einer schwachen Thermik wieder, und ich erlaubte mir gleich meinen ersten Patzer und flog tief alleine weiter in Richtung Zarzal. Glücklicherweise entdeckte ich ein paar Vögel, die in der Thermik stiegen, dank derer ich mich wieder nach oben arbeiten konnte. Allerdings war der erste Pulk schon an mir vorbei und ich musste die Aufholjagd starten. Nach ein paar starken Thermiken und zwei Wendepunkten weiter, ging es bereits in Richtung des nur noch 25 km entfernten Ziels. Das Feld hatte sich in zwei Pulks aufgeteilt, die sich immer wieder gegenseitig überflogen. Ich befand mich zusammen mit Thorsten, Ulli und Pepe im etwas tieferen Pulk, der sich entschloss, die Route weiter links ins Ziel zu nehmen. Mein Pulk flog etwas zögerlich und ich setzte mich mit ein paar Piloten ab. Wir fanden glücklicherweise Thermik, um die letzte benötigte Höhe vor dem Ziel zu tanken. Im Osten sahen wir die andere Gruppe, die etwa in gleicher Entfernung zum Ziel, aber gut 500 Meter höher ihren Endanflug startete. Wir drehten noch ein paar Kreise und gingen auch in den Endanflug. Leider hatten die anderen schon einen Vorsprung, den wir trotz einer besseren Linie nicht mehr wett machen konnten. Der erste Teil des rechten Pulks erreichte den Zeitzylinder ca. 2 Minuten vor uns. Als einer der ersten der linken Gruppe kam ich als erster Deutscher als 22. ins Ziel. Gewonnen hat den Durchgang Petr Kostruhn aus Tschechien. Bei den anderen lief es etwas schlechter. Da wir hier mit 25% Streicher fliegen und mit vielen Durchgängen rechnen können, ist das aber kein Grund die Flügel hängen zu lassen. Ich geh jetzt ins Bett und kurier meine Grippe aus, die ich pünktlich einen Tag vor dem Bewerb bekommen habe...

Hasta Luego
Martin

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Montag, 12.01.2015

Heute konnten wir bei einem Trainingstask das erste Mal sehen, wie die Dinge hier die nächsten Tage laufen sollen. Die Busse fuhren schon um 7:30 Uhr los zum Start - ich kenne kein Gebiet, wo es schon so früh thermisch losgeht wie hier! Team Germany fuhr mit seinem schönen Amarok-Pickup zum Start, so konnten wir erst noch gemütlich Frühstücken. Oben angekommen warteten schon zahlreiche Kolumbianer auf die Piloten: Hier war heute ein Feiertag, und den nutzten viele Locals zu einem Ausflug, um uns beim Start zuzusehen.

In den letzten Jahren hatte der Fluss in der Regenzeit im Flachland große Gebiete überschwemmt und die Luftfeuchtigkeit war dadurch sehr hoch. Der Start war deswegen meist noch in den Wolken als wir ankamen. Dieses Jahr saßen wir am Start in strahlender Sonne, wie jeden Tag seit Weihnachten und der Wind kam schön von vorn. Kaum angekommen, ging es Schlag auf Schlag: Ein Task wurde festgelegt, einmal kurz nach Norden, dann nach Süden und wieder hoch in die Nähe der Stadt Zarzal: 64 km, siehe Bild vom Task anbei. Nach dem Briefing flogen wir los und der Pulk trennte sich auf dem Weg nach Süden in 3 Gruppen: Eine flog an der Bergkette zurück. Die andere querte das Tal, um auf der anderen Seite an den Hügeln zu fliegen. Die dritte Gruppe war klein und folgte mehr oder weniger der direkten Linie, in der Annahme, dass die Wölkchen im Flachland nicht lügen und dass dort immer wieder Bärte stehen würden. Ich war in dieser Gruppe und wir kamen auch ganz solide vorwärts, bis an der südlichen Wende klar wurde: An den Bergen entlang war es heute einen Tick schneller. Aber wir konnten aufholen und so kamen viele Piloten zu einer ähnlichen Zeit ins Ziel.

Im Ziel war nicht recht klar, wer nun gewonnen hatte und wer nach dem Überqueren der Ziellinie noch zurück nach Roldanillo weiterflog. Auch das Live-Leaderboard / Replay sieht nur nach Kraut und Rüben aus.
Aber alle waren sich einig: Das wird ein tolles Event hier, wenn wir mehr solche Tage bekommen! (wie es die Meinung der Metereologen ist)

Bis Morgen zum ersten richtigen Task!

Ulli

 

Sonntag, 11.01.2015

Buenas Noches aus Kolumbien

Heute fand die Eröffnungsfeier statt. Bei 34°C im Schatten landeten zunächst die Piloten unter tosendem Applaus hunderter Zuschauer im Sportstadion von Roldanillo ein. Im Anschluss liefen die Teams in einer großen Parade begleitet von geschmückten Festwägen und viel Musik durch die von begeisterten Menschen gefüllten Straßen von Roldanillo. Der Umzug dauerte ganze zwei Stunden und das Team durfte sich unzählige Male mit Kindern, Frauen und Männern fotografieren und bejubeln lassen. Es ist wirklich toll, wie begeistert die Kolumbianer von unserem Sport sind. Allerdings macht soviel Jubel auch mächtig hungrig. Deswegen gehts jetzt noch zum Pilotenessen.

Siehe auch Video of the day

 

Samstag, 10.01.2015

Training und Einschreibung
Am Startplatz herrschte reges Treiben. Alle Piloten freuten sich, die jeweiligen Piloten der anderen Nationen wieder zu treffen. Erste Trainingsaufgaben wurden geflogen und das Equipment auf die letzten Feinheiten abgestimmt.

In der Luft war optimales Flugwetter mit wenig Wind und guter Thermik. An den Bergen ging es für alle Piloten gut nach oben. Die erste Hälfte der Talquerung war allerdings schwierig. Danach ging es wieder nach oben. Das komplette Team will sich  gut akklimatisieren und entsprechend einzufliegen. Andreas Malecki (Pepe)  flog rund 5 Stunden und machte einen richtig schönen Streckenflug im Valle de Cauca. Wieder zurück in Roldanillo konnten wir uns für die Weltmeisterschaft einschreiben. Morgen findet die große Eröffnungsfeier statt. Nach der super Feier vor zwei Jahren, indem der ganze Ort mitfeierte, sind wir gespannt, was dieses Jahr geboten sein wird.

Die Weltmeisterschaft im Internet und "Live Tracking"
Ab Sonntag, den 11.01.2015, wird das Deutsche Team täglich über die Weltmeisterschaft auf www.dhv.de berichten. Dort gibt es neben aktuellen Informationen rund um das Team auch Ergebnisse, Analysen, Bilder, Videos, Ergebnisse und weitere Links. Zudem wird bei der diesjährigen Gleitschirm-Europameisterschaft das Livetracking (www.livetrack24.com/tasks) wieder eingesetzt. Alle Piloten sind mit den sogenannten "Trackern" ausgestattet, die die aktuelle Position übertragen. Dadurch kann jedes Rennen live im Internet angeschaut und die Flugrouten der Piloten beobachtet werden.

Mit dem Auto von Bogota nach Roldanillo
Jeder Ortskundige rät von diesem Abenteuer ab - Grund genug für Team Deutschland es trotzdem zu wagen und das Gastland dieser WM mal etwas näher kennen zu lernen. Naja, der eigentliche Grund für den Verzicht auf den Inlandsflug über die Anden war ein anderer; Volkswagen Kolumbien unterstützt unser Team großzügig mit drei Fahrzeugen und diese mussten nun einmal von Bogota nach Roldanillo überführt werden. Also machten wir uns nach einer Übernachtung im Hotel am Airport früh morgens auf die 450 km lange Reise. Unser Konvoi wurde bereits nach den ersten paar Metern im Stadtverkehrschaos von Bogota dezimiert und so ging es getrennt (2+1) gen Westen. Nachdem wir Bogota endlich hinter uns gelassen hatten, fuhren wir beinahe 100 km beständig bergab, denn Bogota liegt auf einem Hochplateau. Der Highway in diesem Bereich ist zweispurig und so ging es zügig voran. Man gewöhnt sich auch schnell an die örtlichen Verkehrsregeln (die Vorfahrt hat das dickere Auto bzw. der grimmiger drein schauende Fahrer, dem die nächste Beule im Auto nichts weiter ausmacht und überholt wird meistens rechts. Also alles wie auf deutschen Autobahnen... 

Endlich unten angekommen, quert man ein breites Tal knapp über Meereshöhe, um dem Highlight der Tour unaufhaltsam näher zu rücken - dem Andenpass nach Armenia über 3.200 m über NN. Hier nimmt die Dichte an LKWs deutlich zu und die Straße verengt sich auf eine Spur. Außerdem herrscht hier eigentlich überall striktes Überholverbot, was aber die leichter beladenen Trucks nicht davon abhält, sportliche Überholmanöver zwischen den Mautstationen anzusetzen - kein Vergleich zur alpenpassverstopfenden Fahrweise unserer geliebten Nachbarn mit gelben Nummernschildern. Wir passten uns schnell an und arbeiteten uns in der Schlange zügig voran - bis uns ein fataler Fehler unterlief: Überholen direkt vor der Nase der ständig präsenten Polizei. Da war der Vorsprung schnell dahin, denn die nun nötige Verhandlung war langwierig. Die zu zahlende Strafe reduzierte sich damit von 300 $ auf umgerechnet 15 €...

Dieser Rückstand erforderte nun natürlich eine forcierte Fahrweise... zwei Autokontrollen durch die Polizei später war allerdings die Hoffnung dahin, einen neuen Streckenrekord aufzustellen. Immerhin waren die durchaus freundlichen Polizisten sehr von unserem Sportgerät fasziniert, so dass keine weiteren Strafen anfielen.

Nach der Passhöhe war der Blick endlich frei in das Tal des Wettbewerbs Valle da Caucas und es ging zügig bergab. Unten noch ein paar Kilometer im Tal und dann endlich das Ortsschild von Roldanillo. Nach 9 Stunden erreichten wir unser Gasthaus Cloudbase, welches wir mit dem Schweizer Team teilen. 

Im großen und ganzen ein schönes Erlebnis welches sich etwas in die Länge zog... jetzt müssen wir nur einen Weg finden, wie die Autos ohne uns nach dem Wettbewerb wieder nach Bogota finden...

Gruß Marc

 

Das deutsche Team ist komplett angereist und trainiert fleißig. Das Team besteht aus den Piloten Andreas Malecki, Marc Wensauer, Martin Petz, Thomas Ide, Torsten Siegel, Ulrich Prinz und Yvonne Dathe. Als Unterstützer sind Teamchef Harry Buntz, Teamarzt Gerhard Steinberg und Helferin Birgit Selbherr mit dabei.

Roldanillo – Kolumbiens premium Fluggebiet
Roldanillo ist das bekannteste Fluggebiet Kolumbiens. Es befindet sich auf der Westseite des Valle del Cauca am Fuße der Cordillera Occidental. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 966 Metern und hat eine jährliche Durchschnittstemperatur von 23° . Durch die günstigen meteorologischen Bedingungen im Januar gibt es kaum einen Tag, an dem die Piloten nicht zu einer Aufgabe starten. Diese führen entlang der von Nord nach Süd verlaufenden Cordillera Occidental und über das östlich gelegene Flachland. Dabei legen die Piloten Strecken bis zu 120 Kilometer und mehr zurück. Die in erster Linie landwirtschaftlich geprägte Region besitzt eine ausgezeichnete Infrastruktur und viel Freifläche zum Landen.

 

Donnerstag, 8. Januar 2015

Allen ein gutes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2015 mit vielen schönen Flügen. Momentan befinden wir uns alle mehr oder weniger noch auf der Anreise und bitten noch um ein wenig Geduld, ab dem 10. Januar werden wir hier live von der Gleitschirm Weltmeisterschaft in Kolumbien berichten!

 

 

 

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Das Deutsche Nationalteam 2015

Yvonne Dathe
Andreas Malecki
Ulrich Prinz
Torsten Siegel
Thomas Ide
Marc Wensauer
Martin Petz
Harry Buntz/Teamleader
Birgitt Selbherr/Team assistant