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WORLD-CUP Kayseri 2004

News of the day

03. Sep
Zehn Punkte Vorsprung sind nun wirklich nicht die Welt. Den Grossteil der Strecke (70km Task) ist es mir heute gelungen das Feld zu kontrollieren. Doch dann, kurz vor der letzten Wende ist der entscheidende Punkt. Wir Sinken alle sehr tief und meine Vernunft sagt, dass wir weiterfliegen müssen. Doch da unter mir im Pulk meine Verfolger sind, warte ich mit Ihnen in nicht wirklich steigender Luft.

Das war dann mal Falsch! Auseinander gepflügt fliegen wir weiter immer noch im Sinken. Südlich von der Wende tanke ich etwas Höhe und nehme diese ca. 500 m tiefer als der Pulk. Dieser dreht recht schnell auf und kommt aus meiner Sicht flott in das Ziel. In diesem Moment bin ich emotional sehr hin und her gerissen.

Glücklicherweise behalte ich aber dennoch die Nerven und finde einen guten Bart. Als ich über die Ziellinie fliege bin ich mir fasst sicher, dass ich meine Führung verloren habe und dies erinnert mich ein wenig an den letzten Task beim World-Cup in Abtenau. Das es doch noch reicht ist echt geil und ich bin natürlich happy, 2. wird Thomas Brauner CZ, 3. Christian Maurer CH. Bei den Damen gewinnt Petra Krausova CZ vor Elisabeth Rauchenberger CH und Caroline Brille FRA.

So und jetzt feiern wir erst mal ein wenig, wir haben auch allen Grund dafür. denn auch Olly kann seine Führung in der World-Cup Overall Wertung trotz des Ausfalls am Mittwoch erfolgreich verteidigen, er kommt heute als Dritter ins Ziel. Morgen gehen wir dann noch mal zu "Freifliegen", danach lassen wir uns im Hamam erst mal allen von Staub der letzten Woche befreien und dann geht’s am Abend zur Siegerehrung.

Bis morgen
Achim

Servus daheim, nach meinen kleinem Meeting in der Luft, war ich gesten doch noch etwas befangen. Mit anderen Piloten im Pulk zu fliegen bereitete mir Schwierigkeiten, um nicht zu sagen, dass ich die Hosen gestrichen „voll“ hatte.  Auch die Erreichbarkeit des „Ersatz“ Rettungsgriffes erwies sich in der Luft weit schlechter als gedacht und verunsicherte mich natürlich zusätzlich. Stefan hatte aber sofort eine Lösung parat, er bastelte eine fasst originalen Rettungsgriff aus einem Bremsgriff und einem Stück Klettband. Somit war dieses Problem beseitigt.

Nach reichlichen Überlegungen und einigen Gesprächen mit Torsten war für mich klar: ich will weiter Wettbewerbe fliegen. Die Gefahr in eine Kollision verwickelt zu werden war mir auch vor meiner Kollision bewusst, also wieder rein ins Gemenge. Die Konsequenz daraus ist für mich klar, diesem Risiko sind alle Piloten jederzeit ausgesetzt, sofern sich nicht alleine in der Luft unterwegs sind.

Für mich bedeutet das, dass ich mir zu meiner Rundkappe auch noch eine steuerbare Rettung zulegen werde. Denn nie wieder möchte ich erleben müssen, 5 Minuten auf eine Stromleitung zu zu „fliegen“ und dieser Situation hilflos ausgesetzt zu sein. Zum Glück konnte Matteo seinen Hauptschirm trennen, sodass wir getrennt voneinander und unverletzt landen konnten. Matteo kam 10m, und ich 20m neben einer Stromleitung zu Boden!

Mental wiederhergestellt und mit modifizierten Ausrüstung hatte ich wieder einen freien Kopf und konnte mich voll auf die Aufgabe konzentrieren. So war ich in der Lage den letzten Durchgang in der Türkei, zusammen mit Christian Maurer, als Dritter zu beenden.

Bis dann
Olly

02. Sep.
Am Startplatz geht  das Gerücht um, dass heute 130 km geflogen werden sollen. Dankend nehmen wir die Info an, dass es doch nur knapp 70 km sind. Nach den vielen Flügen und den langen Rückfahrten sind so langsam alle zermürbt.

Ich bin froh, dass ich während des Fluges meinen Mageninhalt behalten kann und auch sonst geht es meinem Körper gerade nicht so gut. Umso glücklicher bin ich, dass es heute von Anfang an klappt und ich gut dabei bin.

Der Startzylinder ist 25 km von der ersten Wende entfernt und beim Startschuss sind alle Deutschen noch richtig gut positioniert. Kurz vor dem Wendepunkt steht der entscheidende Thermikschlauch und den erwische ich mit Norman echt genial. Auf dem Weg zurück fliegen wir direkt wieder in gutes Steigen und mit dem geilen Rückenwind geht es rasant in Richtung zurück nach Westen bis kurz vor dem Startplatz.

Ohne einen Kreis nehmen wir die nächste Wende und kommen wieder weiter. Östlich unter der Wolkenbasis treffen wir wieder auf gutes Steigen und ungefähr zehn Piloten gehen nach der letzten Wende  in den Endanflug ueber. Endanflug, dachten wir. Doch trotz des starken Rückenwindes reicht der Gleitwinkel nicht direkt in das Ziel und auf Hälfte der Strecke müssen wir noch einmal Höhe tanken. Mit Gleitzahl 7 fliegen wir dann los, Als Vierter kann ich die Ziellinie glücklich überqueren. Schade, dass es bei Norman heute nicht gereicht hat. Doch dazu lest selber sein Schicksal

Bis morgen
Achim

Ich hatte heute meinen schlechtesten Endanflug „ever“. In Führung und mit Basishöhe nehme ich die letzte Wende als Erster und muss nur noch 13 km mit einem 20-30er Rückenwind und über 1800m Höhe abgleiten.

Also gemütlich ins Halbgas und ab geht’s. Am Anfang hab ich die 4 m Dauersinken ignoriert und mich mit 70er Groundspeed in Richtung Ziel schieben lassen, Paolo immer im Blick, der mich unbedingt noch einholen wollte. Also Vollgas, bei dem Sinken eh gut, Zerstörer inklusive.

Als dann 3 km vorm Ziel aus den 4 m Sinken über 6 m Sinken werden, wird’s knapp. Meine Gleitzahl sinkt unter 4. Leider muss ich vor der Telefonleitung knapp vor der Ziellinie landen, ziemlich sportlich bei nem 30er Rückenwind. Alles noch ganz, Equipment ein bisserl zerkratzt aber natürlich ziemlich enttäuscht, mit so viel Pech einen sicher geglaubten Sieg verloren zu haben.

Norman

01. Sep.
Servus, alles wie immer: Blauthermik, schwaches Steigen und ein Zickzack Race, wo keiner so richtig weiß, wo er hinfliegen soll.

Heute sind es 86,3 km übers Flachland und wir fliegen wieder Pulkweise los, denn allein ist man hier komplett verloren, wie ich gestern. Drum wird heute die Handbremse angezogen, weil ein Fußmarsch nach einer Außenlandung ganz schön weit sein kann.

Die wolkenlose Basis ist über 4000 m hoch und wir haben zum Glück recht gute Arbeitshöhe, die bei den Bedingungen und langen Sinkpassagen zwischen den Bärten auch dringend notwendig ist. In den Pulks wird hart gearbeitet und jeder will so gut wie möglich Steigen, da wird auch schon mal abgekürzt. Bei solch einer Aktion fliegt ein Italiener dem Olly von hinten in seinen Schirm und beide verfangen sich. Da bleibt nur noch der Rettungsschirm und beide können unverletzt landen, der Schirm von Olly ist aber nach dieser Aktion komplett „unbrauchbar.“

Nach einer kurzen Teambesprechung wird jetzt Olly mit Torstens Schirm fliegen, der weiter in der Overall-Wertung auf dem 1.Platz liegt. Torsten wird den Schirm von Pepe fliegen und Pepe wird sich die letzten Läufe mit einem Ersatzschirm von Advance durchschlagen, den er von Denis bekommen hat.

Das Rennen ist heute unspektakulär und ein bisschen Glück bei der Linienwahl dringend nötig, denn oft sind dann schnell 400 m Höhe weg, weil man 50 m weiter drüben fliegt. Ich komme mit Achim im 2. Pulk ins Ziel und kurz darauf sind auch Torsten und Dany da. Leider sind heute sehr viele Piloten im Endanflug zu kurz gekommen und stehen wenige Meter vorm Ziel. Gegenwind und starkes Sinken haben auf diese Weise Michl und Pepe zu Boden gezwungen, welche bis dahin ganz vorn dabei sind. Marco hat sich heute allein auf den Weg gemacht und muss nach 2/3 der Strecke landen.

Jetzt gehen wir noch auf ne Pilotenparty und tanken neue Kraft. Mal schauen, was morgen passiert, schaut wieder rein,
Norman

Das Deutsche Team bedankt sich ganz herzlich bei Advance für den zur Verfügung gestellten Ersatzschirm, der von Pepe geflogen wird.

Den 4. Lauf gewınnt Thomas Brauner CZ vor Marc Arnold FRA und Hausi Bollinger CH, bester Deutscher ıst heute Norman Lausch 10. Platz Achim Joos kommt als Zwölfter an. Mehr sobald Norman den Berıcht fertıgt hat . . .

Stefan

31. Aug.
Der Staub, die langen Flüge und die strapazierenden Rückfahrten hinterlassen ihre Spuren. Heute Morgen fällt es mir nicht leicht aufzustehen. Doch was bleibt anderes übrig. Wieder rauf auf den Startplatz und vom Staub panieren lassen.

Der Startschuss um 12:30 Uhr ist erleichternd und endlich ist normales Atmen möglich. Die Aufgabe ist heute noch knapp 80 km lang. In der Luft geht es um Punkt 13:30 Uhr los. Dann geht es gen Osten zur ersten Wende die ca. 35 Km entfernt ist. Am Anfang sind die Deutschen noch beieinander, doch dann können Olli und ich mich im Spitzenpulk absetzen. Hier ändert sich erstmal auch nichts dran.

An der ersten Wende angekommen, sind wir alles sehr tief. Doch gemeinsam findet der 20er Pulk schnell wieder Thermik und wir knacken die 3000m Marke. Noch knapp 25 km vor den südöstlich gelegenen Ziels drehen wir erneut auf. Nun sind wir nur noch knapp 10 Piloten, die in den Endanflug gehen.

Matthias Roten, Olli, Chrigel Maurer und ich kommen am ersten weg doch Matthias ist extrem tief. Während wir im Steigen in Richtung Ziel gleiten, bin ich mir sehr sicher, dass es den tieferen Piloten nicht reicht. Doch Matthias kann tief die Ziellinie überqueren. Wenige Sekunden später komme ich als Zweiter rein. Olli kurze Zeit später als Vierter, Torsten wird Elfter, beste Dame ist heute Petra Krausova. Entschuldigt die etwas kurze Ausführung. Aber wir kamen spät zum Headquarter und es war wirklich anstrengend. Grüsse an alle zu Hause, die sich bereits auf den Winter eingestellt haben.
Achim

World-Cup Overall Wertung:
1. Oliver Rössel
2. Achim Joos
3. Christian Tamegger
4. Frank Brown
5. Helmut Eicholzer

Den 3. Task gewinnt Matthias Roten CH vor Achim Joos . . . Olly fliegt als Vierter über die Ziellinie . . .

mehr dazu in Kürze,
Stefan

30. Aug.
Der heutige Tag steckte voller Überraschungen, die Erste hatte ich direkt nach dem Aufstehen. Einen ordentlichen Dünnpfiff! Die Zweite ließ dann auch nicht lange auf sich warten, zusammen mit Pepe verpassten wir mal sauber den Bus zum Take off. Machte allerdings nicht viel aus, da man hier sowieso nicht vor 13 Uhr startet. Dadurch viel das ansonsten so lästige warten am Startplatz etwas kürzer aus.

Heute erwartet uns ein airstarted Race, mit einem 15 km Radius um die erste Wende die 14,2 km entfernt lag. Glücklicherweise tippt man sich hier keinen Wolf beim Eingeben der Aufgaben, da wir auch heute nur eine Wende zu besuchen hatten und dann ging’s 60 km direkt ins Ziel.

Die komplette Aufgabe betrug 75 km, den Start erwischte ich eher bescheiden bis besch . . . Das Vergnügen teilte ich mit Alex Hofer, Daniel Hierling und ca. 15 anderen Piloten. Der Rest der Teilnehmer befand sich gerade mal 1500 Meter über uns. Doch dank Daniel, der hervorragende Pionierarbeit leistete, gelang es uns den Führungspulk an der ersten Wende wieder einzuholen, da dieser wegen der schwachen Thermik sehr vorsichtig und somit langsam unterwegs war. Was unser Glück war!

Kurz hinter der Boje traf ich dann die meisten vom deutschen Team, Norman, Torsten, Pepe und Achim nur Michel und Marco fehlten, da die den Start noch mehr vergeigt hatten. Aufgrund des gestrigen Tages und der zähen Thermik wurde sehr verhalten geflogen selbst Christian Maurer, der normalerweise immer puscht, hielt sich sehr zurück. Durch konsequenten Flugstiel und einer guten Portion Glück bei der Linienwahl gelang es mir mit ein paar anderen Piloten den neuen Führungspulk zu bilden. Nur war leider keiner mehr vom deutschen Team dabei!

Die letzen Kilometer waren richtige Bastelarbeit, kurz vor dem Ziel verlor sich der Pulk dann und einige gaben richtig gas, weshalb sie dann vor dem Ziel noch mal Höhe machen mussten, was ich dann für mich nutzen konnte. Denn ich drehte den letzten Bart etwas länger aus und konnte als Erster die Ziellinie überfliegen. Zweiter wurde Thomas Brauner CZ, beste Dame wurde Elisabeth Rauchenberger CH. Die nächsten Deutschen waren dann Pepe Platz 13 und Norman auf Platz 21.

Bis morgen
Olly

29. Aug.
Hallo Leute, ja, ich bin’s wieder, dein Föhn. Na, nicht ganz, auch wenn es heute schon ziemlich windig ist. Bei der Auffahrt zum Startplatz geht erstmal unser Bus kaputt, doch wir bekommen schnell Hilfe vom Militär, die uns in Jeeps zum Startplatz hochfahren. Dort haben wir unser erstes und größtes Problem: 90 Grad Seitenwind mit 30 km/h. Wie die Starts aussehen, könnt ihr euch vorstellen.

Die Aufgabe ist ein 57,2 km Race als Zielflug, meist mit Rückenwind und zum Glück mit nur einem Gegenwindschenkel. Erstmal in der Luft, gibt es nur noch den Weg nach oben – haben wir heute alle gedacht. Falsch! Rumgesuppe, mal hoch, mal runter. Pepe wähnt sich schon in komfortabler Höhe, doch 6 m Dauersinken holen ihn ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen und er kann sich mühsam von 200 m über Grund wieder hocharbeiten. Auch wenn es ein Umweg ist, gesellen sich ein paar Jungs von uns zu ihm und es sollte sich auszahlen: Kurz nach der Startzeit donnern wir mit Basishöhe und 30er Rückenwind los und nehmen die erste Wende im Vorbeiflug.

Viele Piloten sind zu der Zeit sehr tief, weil es nirgends so raufgeht, wie wir es gewohnt sind. Es bilden sich schöne Wolken und wir können auch den Gegenwindschenkel knapp an der Basis passabel meistern. An der letzten Wende war dann Schluss mit lustig. Wer zur Wende abkürzen will, muss erstmal durch den Spülgang und der ist heftig. Christian Maurer war eben noch mit mir in Führung und 10 Minuten später steht er am Boden. Torsten und Dany ereilt später das gleiche Schicksal. Diejenigen, welche die Leefalle hinter mir sauber umfliegen, können nun zum letzten Mal Höhe für den Endanflug tanken. Ich fliege als erster mit Gleitzahl 13 auf 22 km und einem 25er Rückenwind los und bis 9 km vors Ziel sieht auch alles noch ganz gut aus.

Dann geht’s nur noch runter und knapp über Grund kann ich mich mit einem Nullschieber drehend in Richtung Ziel schieben lassen. Als die Gleitzahl 2 km vorm Ziel zum losfliegen reicht, steigt es auf die letzten Meter zum Ziel gewaltig und der Wind frischt auf, so dass ich zum ersten Mal mit knapp 90 km/h die Ziellinie als Erster überfliege. Kurz darauf kommen fast alle anderen mit guten Platzierungen ins Ziel, meist über 1000 m zu hoch. Ergebnisse gibt’s ein bisschen später. Hoffentlich wird es morgen thermisch etwas besser, sonst brauchen wir vor dem Start mehr als nur ein Red Bull. Bis morgen,

Norman

28.Aug.
Hallo daheim, kalt in Deutschland, oder?Gestern bin ich mit Helmut Eichholzer recht früh in Kayseri angekommen und wir wurden gleich mit Sonneschein und blauem Himmel bei 25°C empfangen. Am Flughafen hat uns ein alter Freund vom letzten Worldcup in Ezincan abgeholt, welcher hier als Goalmarschall fungieren wird. Also musste ich Ahmet erstmal sein GPS erklären. Im Hotel treffen wir auf Michel, der schon in der Nacht angekommen war. Gleich darauf werden wir auf den Startberg gefahren, der mit 600 m Höhenunterschied nicht gerade auffällig ist.

Schon beim Hinflug habe ich mich beim Blick aus dem Flieger gefragt: Wo sind hier die Berge??? Alles flach und die weinigen Berge, die vorhanden sind, erinnern eher an ein Hochplateau.

Wir können nur einen großen ausmachen, aber der hat es in sich: 3900 m hoch, aber leider fast nie erreichbar, weil man von der Leeseite anfliegen muss. Super, also fliegen wir mal hin. Etwas turbulent geht es mit guten Steigwerten und Blauthermik hinauf und gegen den Wind auch nicht sehr schnell. Aber der Ausblick lohnt sich, auf 4500 m an der Basis ist es dann leider zu kalt, um lange zu verweilen. Also mit Rückenwind mal eine Stunde geradeaus fliegen, um dann mitten im Stadtzentrum der Halbmillionenstadt Kayseri im Stadtpark auf 1200 m Höhe zu landen.

Abends und nachts kommen dann noch Pepe, Torsten, Dany und Marco an, Achim war schon auf Urlaubstour und ist bereits aklimatisiert.

Heute hat uns etwas stärkerer Wind am Startplatz erwartet und erste Dust-Devils fegen über den Startplatz, während wir uns fertig machen. Nach den ersten Metern Höhe wird nur noch Express-Steigen mitgenommen, also mindestens 3 Meter. Schnell sind es dann auch 6-8 m/sec. und in einem Kreis steigen wir damit über 100 m und so sind wir schnell auf über 4000 m. Überall geht’s hoch und Achim bringt die Bedingungen von heute auf den Punkt: "An der Basis frierst du dir den Arsch ab und tief unten wirst du von den Dusty’s weich geklopft." Kalt ist es wirklich, jedenfalls hab ich mich heute nicht lange an der Basis aufgehalten, denn auch 5300 m Höhe (Video 3,5MB) machen bei -10 Grad nicht lange Spaß. Zum Landen geht es dann noch mal sportlich zu, es fegt ein 35er Wind über die Prärie und für morgen könnte es windig werden. Ihr seht, es wird spannend hier und die Bedingungen sind knackig.

Also, schaut wieder rein, morgen gibt’s den ersten Task,
Norman