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Vor 22 Jahren, am sog. Tschernobyl-Tag, wagte ich meinen ersten Hüpfer mit einem Übungsdrachen von einem der 1.000 Berge des Sauerlandes. Schon als 8jähriger hatte ich meine heutigen Fliegerkollegen am Freizeitpark Fort Fun mit kindlicher Faszination endlos lang am Himmel bestaunen können. An der Begeisterung für diesen schönen naturverbundenen Sport hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil!
Schon bald begann ich mit der Wettkampffliegerei, erst bei heimischen Meisterschaften, später im Drachennationalteam bei Comps auf der ganzen Welt. Doch über allem Ergeiz und Leistung ragt konkurrenzlos mein Motto „Flying with friends“. Man trifft sich an den entlegensten Ecken dieses Erdballs und nutz die selbe Thermik, genießt stundenlang die grandiosen Landschaften aus der Vogelperspektive und versucht zumindest einen Teil dieser Eindrücke und Freiheitsgefühle per Fotografie auch für Nichtflieger einzufangen - übrigens meine weitere Leidenschaft; wollte ich doch als Kind mit Papas Kamera so gerne „von oben“ Bilder schießen und ließ sie an einem Windvogel steigen, was sie logischer Weise nicht überlebt hat.
Sich für einen Fotoflug mit Sauerländer Piloten noch mal eben nach Feierabend in die Luft zu schwingen, wenn das Licht grandios ist, auch wenn es mangels Thermik nur ein Runterflug sein mag... ja das macht für mich die Faszination und den Spaß am Drachenfliegen aus.