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Deutsche Drachen Nationalmannschaft
WM Tegelberg 2010
 

Dutch Open 2006 am Monte Cucco (I)


Die Sieger: Andre, Balazs, Roland

Beste Dame: Monique Werner

Briefing

große Start- und Aufbauplätze

Hans airborne

Rolands Start

Auffahrt zum Startplatz

Mitten in der „heißen Phase“ des Super – Juli 2006 wurde die Holländische Meisterschaft am Monte Cucco (Italien) ausgetragen. Das Gelände welches ein Relief aus Flachland, Hügelketten und Bergen bietet „verwöhnte“ sieben deutsche Piloten mit sechs spannenden und abwechlungsreichen Wettbewerbsdurchgängen. Mit den Gastgebern flogen zusammen 46 Teilnehmer  Aufgaben von 75 bis 108 km um den Holländischen Meister und Dutch Open Sieger zu ermitteln. Es gewinnt Balasz Ulhelzi aus Ungarn, vor André Djamarani und Roland Wöhrle. 4. Platz Hans Kiefinger, 8. Platz Klaus Dreyer, 9. Platz Uli Eysel, 12. Platz Monique Werner und 37. Platz Christine Aichner.

Weitere Ergebnisse:

Ein Beitrag von André Djamarani:

Tag 1:
Aufgrund feucht labiler Luftmassen wird der erste Tag zwar gestartet, aber in der Luft kurz darauf gecancelt.

Tag 2:
Der für die Gegend berühmte laminare Wind mit 20-30 km/h beschert uns einen Flug vom Tre Pizzi, bei dem wir aufgrund der Soaring Verhältnisse im Talverlauf bleiben. Roland, Balazs Ujhelzi u. André drehen am Hang nochmals ganz auf, bevor es in vorgelagertes Gelände zur letzten Wende, hinausgeht. Nahe am Zylinder nutzt Roland den Cross-Wind und für das ansteigende Gelände und „lozt“ uns zu einer Mähdrescherthermik, welche wir gerade noch erwischen. Der Tagessieg geht damit an Roland.

Tag 3:
Starker Wind am dritten Tag veranlasste den Veranstalter beim morgendlichen Briefing den Tag abzusagen. So konnten wir als Alternativ Programm die größte Tropfsteinhöhle von Italien in der Nähe bewundern oder ans Meer zum baden fahren.

Tag 4:
Heute steht wieder eine Ritsch - Ratsch Aufgabe diesmal über 93 km auf dem Programm. 16 Piloten erreichen das Ziel. Roland gewinnt wieder mit der schnellsten Zeit in exakt 2 Std. Als Tagessieger erhält er 1000 Punkte und liegt damit in der Gesamtwertung auf Platz 1.

Tag 5:
Wieder Nord – Ost Wind bedeutet Tre Pizzi. Durch eine Basis von 1800 m NN können wir heute einer Abstecher nach im Tal draußen nach Fabriano, machen. Bei moderaten Steigwerten auch im Flachen kommt Freude auf, bevor wir zur letzten Wende, welche sich im Hinterstübchens des Tales befindet aufbrechen. Gerade noch die Thermik genossen erweist sich dieser Teil als äußerst trickreich und improvisieren ist angesagt. Nur 6 Piloten erreichen das Ziel. Balaz gewinnt vor Roland, André wird dritter. Als weiterer deutscher Pilot steht noch Uli Eysel im Ziel.

Tag 6:
Heute fahren wir zum ersten Mal auf den Cucco. Am Nord Start angekommen treffen wir Tomaso unseren Vermieter welcher uns nicht starten lässt, bevor jeder „verpflegt“ ist, obwohl wir eigentlich keine Vollpension gebucht hatten. Wie es sich gehört gibt es Brot mit Schinken, Kaffee und natürlich Wein. Wir dürfen jedoch nüchtern starten. Die Aufgabe über 65 km geht heute ins westlich gelegene Flachland zweimal über das historische Städtchen Gubbio mit Goal am offiziellen Cucco Landeplatz. Hans Kiefinger gibt heute richtig Gas (1 Std 36 min) und wird zweiter. Roland hat sich leider verbrannt und landet in Gubbio, so das er die Gesamtführung an Balaz abgeben muß. Ich nehme eine spätere Startzeit und es läuft optimal (1 Std. 24 min).

Tag 7:
Start wieder am  Cucco Nord mit einer 108 km Aufgabe.  Balaz, Ference und ich nehmen die 14: 00 Uhr Startzeit, während Roland, Hans und Monique um 13.30, Klaus 13.45 starten. Aufgrund schwieriger Verhältnisse am Zylinderradius sammeln sich Piloten unterschiedlichster Startzeiten schon bald zu einem gemeinsamen Pulk, nur Klaus ist voraus und wundert sich noch wo den die anderen sind.
Wir fliegen kreuz und quer über Flachland und Hügelketten und wieder zurück an die Cucco Ritsch. Ein langer Endanflug über 25 km und wieder stehen alle deutschen Piloten im Ziel


Tag 8:
Heute geht’s um die Wurst. Da am Abend noch Siegerehrung sein soll fliegen wir heute eine kleinere Aufgabe über 75 km. Heute haben wir Traumbedingungen. Noch am Start stehend höre ich Roland mit Klaus funken ob wohl die Basis von 3.300 m hoch genug ist um die Aufgage zu fliegen. Unterdessen hat sich Rückenwind am Start eingestellt. Hans und ich stehen noch am Start und müssen auf eine gute Phase warten. Dann geht es in einem Lift mit 3 m/s nach oben. Heute reicht der Blick bis ans Meer und wir genießen einen wahren Sightseeing Flug. Alle deutschen sind im Ziel und damit ist natürlich für beste Stimmung gesorgt.

Im Anschluß an die Siegerehrung wird seitens der Stadt Sigillo noch ein Buffet mit allen Rafinessen aufgetischt und so manchen fast platzen lässt.

 

 

 

 

 

 

 

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